Caol Ila 2002 14 Jahre Single Malt Whisky

Caol Ila

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
14 Jahre
Alkoholgehalt
50.7%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Caol Ila
Destillationsjahr
2002
Abfülljahr
2016
Fasstypen
Sherry Hogshead

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:118,00 €(2024-02-28)

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Caol Ila, 1846 gegründet, ist eine der ikonischsten Brennereien der Insel Islay. Nachdem sie durch Diageos Flora-&-Fauna- und Rare-Malts-Serie bekannt wurde, wurde Caol Ila 2002 offiziell als eigenständige Single-Malt-Whiskymarke eingeführt und präsentiert ein umfassendes Kernsortiment. Heute werden etwa 15 % der Brennereiproduktion für Single-Malt-Abfüllungen reserviert, während der größte Teil als wichtige Komponente für Johnnie-Walker-Blends, insbesondere für das Flaggschiff Black Label, dient. Diese strategische Bedeutung führte dazu, dass Diageo Caol Ila als eine von vier Brennereien für das 1,5 Milliarden Pfund schwere Four-Corners-Projekt auswählte, zusammen mit Cardhu, Clynelish und Glenkinchie. Die Initiative umfasst eine umfangreiche Modernisierung des Besucherzentrums, wobei Caol Ila den charakteristischen torfigen Charakter von Johnnie Walker repräsentiert. Das neue Besuchererlebnis, das 2020 eröffnet wurde, verfügt über eine Verkostungsbar mit Panoramablick auf den Islay-Sund, einen dedizierten Parkplatz, der durch eine Fußgängerbrücke direkt mit der Anlage verbunden ist. Die Brennerei betreibt einen 12,5-Tonnen-Vollläuterbottich, acht hölzerne Gärbottiche (zwei wurden im November 2019 aktualisiert) und zwei Edelstahlgärbottiche sowie drei Destilliererpaare. Die Produktionspläne variieren zwischen fünf und sieben Tagen pro Woche und ergeben 16 bis 26 Maischen. Die Gärzeiten reichen von kurzen (55 Stunden) bis zu langen (120 Stunden) Perioden. Während Caol Ila für seinen unverwechselbaren torfigen Stil bekannt ist, produziert die Brennerei auch eine ungetorfte Variante, die beide zu 72–63 % Alkoholvolumen destilliert werden. Das Kernsortiment umfasst Moch (ohne Altersangabe), 12-jährigen, 18-jährigen und 25-jährigen Whisky sowie die im Moscatel-Fass nachgereifte Distiller's Edition und Fassstärke-Abfüllungen. Zu den Sondereditionen gehören der Feis Ile 10-jährige aus dem Jahr 2019, der in amerikanischen Eichen-Ex-Bourbon-Fässern und erneuerten europäischen Eichenfässern reifte, sowie die Diageo Special Releases 2018, die sowohl einen ungetorften 15-jährigen als auch einen außergewöhnlichen 35-jährigen torfigen Ausdruck umfassen.

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Geschmacksprofil

Dried FruitDried Fruit
HoneyHoney
Dark ChocolateDark Chocolate
NutsNuts
PepperPepper
CaramelCaramel
OrangeOrange
RaisinsRaisins
SpicesSpices
Candied FruitCandied Fruit

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 18 Notizen Einloggen zum Bewerten
Charbel

Charbel

6. Juni 2026, 18:54:53

Okay, das ist mal was besonderes. 🤩 Zuerst fällt mir die goldene Farbe im Glas auf. In der Nase sofort geröstete Mandeln, fast schon wie geraspelte Mandelschale, dazu diese leichte Rauchnote. Dann kommen Walnüsse durch, und irgendetwas, das mich an Senf erinnert, aber nur dezent. Etwas medizinisches schwingt auch mit, so wie Jod oder Seetang – total spannend! Im Mund fühlt es sich groß und voll an. Nie süß, eher eine tolle Mischung aus sauren Früchten – Seville-Orangen und Zitronenschalen spritzig – zusammen mit einem Löffel Miso-Suppe. Verrückt, aber super gut! Der Abgang ist ziemlich lang, mit mehr Eichenholz-Einfluss und dieser Idee von gebrochenen Ästen. Das Ganze grenzt an Perfektion. Absolut wunderbar! ✨

Julie جولي

Julie جولي

3. Juni 2026, 16:35:15

Beim ersten Schluck sofort an Misosuppe erinnert – eine Löffel voll, so salzig und umami. Dann kommt eine leichte medizinische Note, fast wie ein Pflaster. 😊 Der Geschmack wird groß und kräftig, mit Senf-Anklängen und einem Hauch von Ale. Die Orangennoten sind deutlich, Seville-Orangen wie im Urlaub am Meer. Algen und Jod erinnern mich an die Küste. Perfect! Sogar Austern und manzanilla-artige Nuancen. Die Mandelschalen und rauchige Mandeln sind super. Es wird nie süßlich, eher fruchtig-sauer. Der Abgang ist lang, goldfarben mit Eiche. Insgesamt grenzt es an Perfektion. 👍

Ionel Tanța

Ionel Tanța

2. Juni 2026, 19:02:06

Beim ersten Nase kriegt man schon so ein Meeresgefühl – salzige Gischt, Seetang, fast ein bisschen wie ein Spaziergang an der Küste 🌊. Und dann im Glas, fast wie ein trockener Sherry, diese Fino-Note, nur... mehr. So eine Mischung aus leicht vergorenem Cider und einem Hauch von Manzanilla, ganz delikat. Im Mund dann erstmal ein Überraschungsknüller: gar nicht süß, nein! Eher wie eine kräftige Brise mit etwas Jod, verbunden mit gerösteten Walnüssen und der bitteren Schale von Seville-Orangen. Dann tauchen auf: ein Löffel Miso, ja, ganz salzig-umami, und so ein leichter Verbandgeschmack, der aber stimmig ist. Die Textur ist füllig, fast „big“, mit einem öligen Mundgefühl. Dann kommen Zitronenschalen und ganz fein zersplitterte Eiche, fast so wie goldene Späne. Der Abgang ist lang, bleibt mit leichter Rauchigkeit (geräucherte Mandeln!) und einem Hauch von Meereswasser zurück. Nie süßlich, eher wie ein herbes Ale mit einem medizinischen Touch. Für mich absolut rund – nicht perfekt, aber verdammt gut. Man will noch einen Schluck. 😉

Silverdale

Silverdale

2. Juni 2026, 03:32:20

Hey, hab grad einen Whisky probiert – gleich riech ich Seville-Orangen, fast wie ein fortified Manzanilla. Schmeckt sauer nach Früchten, und irgendwie denk ich an gebrochene Äste... ziemlich faszinierend! Ist echt wunderbar, fino-style mit mehr Eichenholz-Akzent. Sehr ausgezeichnet, grenzt fast an Perfektion. Hat Cider-Noten, wurde nie süßlich. Walnüsse kommen durch, nice! Nachklang ist ziemlich lang, mit einem medizinischen Hauch. Assoziationen: Austern, ein Löffel Miso-Suppe, Mandelschalen. Sieht aus wie Gold. Dazu rußiges Meerwasser, walnussig, Zitronenschale, senfig. Super gut, fast wie Ale, ziemlich voluminös. Winzige Spuren von Eichenholzspänen. Senfig nochmal und Seetang. Einfach großartig! 😊

Sorina

Sorina

27. Mai 2026, 09:58:20

Hmm, das ist aber eine spannende Nase... erstmal so ein Apfelwein-Flair, ganz leicht fermentiert. Dann kommt sofort diese geräucherte Mandelnote, fast wie ein Rauchzeichen. Im Gaumen wird es dann wild: ein Löffel Miso-Suppe, salzig-umami, und direkt daneben dieser leichte Verbands-Geruch, medizinisch eben, fast ein Hauch Jod. Dazu noch etwas Senfiges, das mich an eine angereicherte Manzanilla erinnert – leicht oxiert, nussig. Die Eiche ist deutlich spürbar, nicht zu dominant, aber präsent. Und dann diese Seetang-Note, als stünde ich am Ufer. Dazu saure Früchte, wie unreife Pflaumen. Komplex, ziemlich groß im Mund... fast schon perfekt, oder? 🥃 Ein ganz besonderer Tropfen, diese Kombi aus Küste und Rauch. Wundervoll.

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