Caol Ila Authentic Collection 2006 17 Jahre Single Malt Whisky

Caol Ila

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
17 Jahre
Alkoholgehalt
55.1%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Caol Ila
Destillationsjahr
2006
Abfülljahr
12.2023
Fasstypen
Bourbon Hogshead

Preis

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Caol Ila, 1846 gegründet, ist eine der ikonischsten Brennereien der Insel Islay. Nachdem sie durch Diageos Flora-&-Fauna- und Rare-Malts-Serie bekannt wurde, wurde Caol Ila 2002 offiziell als eigenständige Single-Malt-Whiskymarke eingeführt und präsentiert ein umfassendes Kernsortiment. Heute werden etwa 15 % der Brennereiproduktion für Single-Malt-Abfüllungen reserviert, während der größte Teil als wichtige Komponente für Johnnie-Walker-Blends, insbesondere für das Flaggschiff Black Label, dient. Diese strategische Bedeutung führte dazu, dass Diageo Caol Ila als eine von vier Brennereien für das 1,5 Milliarden Pfund schwere Four-Corners-Projekt auswählte, zusammen mit Cardhu, Clynelish und Glenkinchie. Die Initiative umfasst eine umfangreiche Modernisierung des Besucherzentrums, wobei Caol Ila den charakteristischen torfigen Charakter von Johnnie Walker repräsentiert. Das neue Besuchererlebnis, das 2020 eröffnet wurde, verfügt über eine Verkostungsbar mit Panoramablick auf den Islay-Sund, einen dedizierten Parkplatz, der durch eine Fußgängerbrücke direkt mit der Anlage verbunden ist. Die Brennerei betreibt einen 12,5-Tonnen-Vollläuterbottich, acht hölzerne Gärbottiche (zwei wurden im November 2019 aktualisiert) und zwei Edelstahlgärbottiche sowie drei Destilliererpaare. Die Produktionspläne variieren zwischen fünf und sieben Tagen pro Woche und ergeben 16 bis 26 Maischen. Die Gärzeiten reichen von kurzen (55 Stunden) bis zu langen (120 Stunden) Perioden. Während Caol Ila für seinen unverwechselbaren torfigen Stil bekannt ist, produziert die Brennerei auch eine ungetorfte Variante, die beide zu 72–63 % Alkoholvolumen destilliert werden. Das Kernsortiment umfasst Moch (ohne Altersangabe), 12-jährigen, 18-jährigen und 25-jährigen Whisky sowie die im Moscatel-Fass nachgereifte Distiller's Edition und Fassstärke-Abfüllungen. Zu den Sondereditionen gehören der Feis Ile 10-jährige aus dem Jahr 2019, der in amerikanischen Eichen-Ex-Bourbon-Fässern und erneuerten europäischen Eichenfässern reifte, sowie die Diageo Special Releases 2018, die sowohl einen ungetorften 15-jährigen als auch einen außergewöhnlichen 35-jährigen torfigen Ausdruck umfassen.

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Geschmacksprofil

VanillaVanilla
CoconutCoconut
HoneyHoney
AlmondAlmond
CreamCream
CaramelCaramel
LeatherLeather
Dark ChocolateDark Chocolate
NutsNuts

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 19 Notizen Einloggen zum Bewerten
Sama

Sama

3. Juni 2026, 21:17:12

Hmm, der Duft erinnert mich erstmal an Stroh und getrocknete Kräuter, so ganz interessant. Etwas wie Heu und salzige Luft, wenn man am Strand spazieren geht. Am Gaumen dann diese leichte Trockenheit, fast wie Kreidesteine. Ein Rauchton ist da, aber ganz dezent – eher wie ausgebrannte Kohle in der Ferne. Dazu etwas Zitrusabrieb und... ja, fast so eine salzige Haferbrei-Note? Klingt seltsam, ist aber gar nicht schlecht. Unterm Strich ein solider, bodenständiger Drink. Nicht kompliziert, aber angenehm balanciert. Der Abgang ist mittellang, mit einem Hauch von geröstetem Apfel. Wenn man ein paar Tropfen Wasser dazugibt, wird’s noch einfacher – gerade richtig für einen ruhigen Abend. 👍

Lizzycatella

Lizzycatella

3. Juni 2026, 06:02:14

Okay, also das hier ist mal was ganz anderes... Zuerst riecht es ein bisschen wie frischer Sauerteig vom Bäcker, dann eine ganz dezente Meersalz-Note 🌊. Sehr interessant, fast schon ein bisschen eigen. Im Glas riech ich dann auch diese leichte Melone, so etwas Blumiges... vielleicht auch ein Hauch Rosmarin und ein ganz zarter, fast diskreter Rauch, der an eine alte Schmiede erinnert. So ein bisschen metallisch? Aber auf eine gute Art. Wow, das ist überraschend mild und gleichzeitig komplex. Die Textur fühlt sich fast ein bisschen ölig an, so wie feines Motoröl, aber dann ist da auch so ein prickelndes, fast spritziges Profil 🍑. Ich schmecke auch eine dezent Süße, wie Pfirsich und ein ganz kleines bisschen Lakritz. Am Ende kommt dann ganz unerwartet so ein Hauch von Jasmintee und Lavender durch, der bleibt schön lange am Gaumen. Dieser Whisky hat wirklich einen ungewöhnlichen Charakter, ein richtiger Gentlener in der Nase, der dann doch ordentlich zupackt. Läuft gut zusammen, richtig spannend! 👍

Jakinator

Jakinator

2. Juni 2026, 12:08:38

Die Farbe erinnert mich an helles Stroh im Sommer. 🌾 Schon beim Riechen merke ich: Salzige Haferbrei-Noten, ein bisschen wie nasses Kreidegestein am Strand. Dazu so eine leicht kühle, mineralische Asche – fast wie kalter Kamin. Im Mund ist es dann etwas schlichter als die Nase verspricht. Aber angenehm ausgewogen! 😊 Salz und Meerwasser sind deutlich da, zusammen mit eingelegten Zitronenschalen. Und ganz hinten, fast versteckt, so eine leicht medizinische Note – wie TCP oder frisch ausgepackte Pflaster. Manche würden sagen "Badezimmerseife", aber auf eine fast sympathische Art. Das Rauchwerk ist dezent, wirklich nur ein Hauch. Dafür entdecke ich immer wieder diese krautige Teesorte, die ich nicht genau benennen kann. Der Abgang ist ordentlich lang, mit Kreide und Zitrus. Insgesamt ein zuverlässiger Geselle für den Abend.

UrVeryOwnNLovesUzi :)

UrVeryOwnNLovesUzi :)

27. Mai 2026, 11:27:15

Also, der Geruch ist gleich sootier, erinnert mich an TCP und ein bisschen an Zideräpfel – richtig aromatisch wie an der Küste, salzig und mit eingelegten Zitronen in Salzlake. 🤔 Beim Trinken spüre ich sofort die nice easy Balance – schmeckt nach Bacon Crisps und Kohlenkörbe, fast wie Coal Tar Soap. Die medizinischen Aspekte sind dezent im Hintergrund, und die weichere Seite zeigt sich, ähnlich wie bei manchen leichten Islay-Malts, namentlich sag ich jetzt mal nicht. 😅 Der Abgang hat gute Länge, mit Salzbrei und gedämpftem Torfrauch, plus ein Hauch von Verbänden. Aber im Vergleich zur Nase ist es etwas simpler. Mit Wasser vereinfacht es sich noch ein bisschen, und es taucht Heu auf. Schönes Erlebnis! 👍

Claxy

Claxy

27. Mai 2026, 03:49:24

Wow, das ist ja mal eine ganz andere Seite. Beim Nosen gleich ganz schön intensiv, fast wie... motor oil? 😏 Aber nicht negativ, sondern irgendwie... gentleman-like, mit einer sehr schön duftigen Seite. Riecht nach vineyard peach, Lavendel und ein Hauch von rosemary. Sogar eine Spur von jasmine tea überrascht mich. Der Gaumen ist... wow. Eine ganz eigene, fairly different perspective. Fettig-geschmeidig, wie greases, die tongue umschließen, aber gleichzeitig fast ein little sparkle, nearly effervescent. Auffällig: eine dezente Note von soot und ein air of an old forge, die aber nicht dominant ist. Würzig mit ginger und einem Hauch von cinchona, auch liquorice ist da. Die Finish ist wirklich lang, floral notes lingering, und irgendwo hinten ein touch von metal und sea salt. Unglaublich, wie das zusammenkommt. Ist nicht very Caol Ila im klassischen Sinne, hat aber diese Caol Ila’s intrinsic power im Kern. Unusual character und definitiv the most surprising CI, die ich je hatte. Klingt ein bisschen improbable, aber es works very beautifully and delicious. Auch etwas white wine und hint of melon sind da. Ein ganz schöner tweed-Mantel für die Seele. Discreet Caol Ila, die sich komplett neu zeigt. Und das alles nach der ex-cognac und der ex-Longrow-ex-bourbon cask? Fantastisch. 👃👅🌊

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