Caol Ila 18 Jahre Single Malt Whisky

Caol Ila

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
18 Jahre
Alkoholgehalt
59.8%
Volumen
750 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Caol Ila
Abfülljahr
2017

Preis

Neueste Beobachtungen von vertrauenswürdigen Mitwirkenden

Caol Ila, 1846 gegründet, ist eine der ikonischsten Brennereien der Insel Islay. Nachdem sie durch Diageos Flora-&-Fauna- und Rare-Malts-Serie bekannt wurde, wurde Caol Ila 2002 offiziell als eigenständige Single-Malt-Whiskymarke eingeführt und präsentiert ein umfassendes Kernsortiment. Heute werden etwa 15 % der Brennereiproduktion für Single-Malt-Abfüllungen reserviert, während der größte Teil als wichtige Komponente für Johnnie-Walker-Blends, insbesondere für das Flaggschiff Black Label, dient. Diese strategische Bedeutung führte dazu, dass Diageo Caol Ila als eine von vier Brennereien für das 1,5 Milliarden Pfund schwere Four-Corners-Projekt auswählte, zusammen mit Cardhu, Clynelish und Glenkinchie. Die Initiative umfasst eine umfangreiche Modernisierung des Besucherzentrums, wobei Caol Ila den charakteristischen torfigen Charakter von Johnnie Walker repräsentiert. Das neue Besuchererlebnis, das 2020 eröffnet wurde, verfügt über eine Verkostungsbar mit Panoramablick auf den Islay-Sund, einen dedizierten Parkplatz, der durch eine Fußgängerbrücke direkt mit der Anlage verbunden ist. Die Brennerei betreibt einen 12,5-Tonnen-Vollläuterbottich, acht hölzerne Gärbottiche (zwei wurden im November 2019 aktualisiert) und zwei Edelstahlgärbottiche sowie drei Destilliererpaare. Die Produktionspläne variieren zwischen fünf und sieben Tagen pro Woche und ergeben 16 bis 26 Maischen. Die Gärzeiten reichen von kurzen (55 Stunden) bis zu langen (120 Stunden) Perioden. Während Caol Ila für seinen unverwechselbaren torfigen Stil bekannt ist, produziert die Brennerei auch eine ungetorfte Variante, die beide zu 72–63 % Alkoholvolumen destilliert werden. Das Kernsortiment umfasst Moch (ohne Altersangabe), 12-jährigen, 18-jährigen und 25-jährigen Whisky sowie die im Moscatel-Fass nachgereifte Distiller's Edition und Fassstärke-Abfüllungen. Zu den Sondereditionen gehören der Feis Ile 10-jährige aus dem Jahr 2019, der in amerikanischen Eichen-Ex-Bourbon-Fässern und erneuerten europäischen Eichenfässern reifte, sowie die Diageo Special Releases 2018, die sowohl einen ungetorften 15-jährigen als auch einen außergewöhnlichen 35-jährigen torfigen Ausdruck umfassen.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 17 Notizen Einloggen zum Bewerten
Brianne Olsen

Brianne Olsen

4. Juni 2026, 08:54:10

Das helle Gold im Glas sieht schon einladend aus, so hell wie gewürztraminer, fast schon schimmernd. Beim Riechen denk ich sofort an Pfirsiche und eine frisch gebackene Vanillecremetorte, dazu etwas von Meerluft, so salzig-frisch. Im Mund ist es überraschend leicht, fast schon elegant, und schmeckt nach Mirabellen und dänischen Plundergebäck. Dann kommt so ein cremiges, haribohaftiges Gefühl – richtige Bubblegum-Noten, wie frischer Kaugummi. Die Zeit hat den letzten Hauch von Rauch glattgebügelt, nur noch ganz zarte Kekskrümel und Sahnetorte sind geblieben. Der Abgang ist mittellang und angenehm warm. Würde das super als Aperitif trinken, so ein leichter, stimulierender Auftakt. ☀️

MasterApeFPV

MasterApeFPV

2. Juni 2026, 16:46:10

Das riecht erstmal total nach frischem Biskuitkuchen mit einer Prise weißem Pfeffer 😊 Dann kommt so eine salzige Meeresbrise durch, fast wie ein Aperitif am Strand. Im Mund entdecke ich sofort diese süßen Mirabellen – irgendwie fast schon zuckrig wie Bonbons 🍬 Die Textur ist überraschend leicht, cremig und erinnert mich an Gummibärchen-Haribo. Aber auch diese muskatartige Note, fast wie ein Gewürztraminer. Der Abgang ist kurz und fruchtig, wie eingemachte Früchte. Alles in allem erfrischend und unkompliziert – perfekt für den Nachmittag. 🌊

Kevin

Kevin

27. Mai 2026, 14:07:55

Wow, die Farbe ist wirklich ein helles, blasses Gold – gleichzeitig fast wie ein Bonbon. 😊 Die Nase erinnert mich total an Pfirsich und Custard-Tarte, dazu etwas wie frisch gebackene dänische Plundergebäcke. Sehr fruchtig, fast ein bisschen Muskat und diese Mirabellen-Töne aus eingelegten Früchten... Am Gaumen fühlt es sich leicht an, fast wie Schwammkuchen und eingelegte Aprikosen. Dazu eine feine weiße Pfeffernote vom Fass, die sich mit weißen Trauben und Litschi aus der Dose mischt. Irgendwie erinnert mich das total an einen Gewürztraminer. Dann kommt diese ganz leichte Meeresbrise, fast wie ein Hauch Küstenluft – für mich persönlich tad more 'Lowlands' als 'Highlands'. Der Abgang ist mittel, mit weiße Schokolade und einer letzten Erinnerung an Kaugummi. 😄 Schade, dass die frühere Rauchigkeit fast ganz verschwunden ist, aber das macht es irgendwie zugänglicher für einen sommerlichen Drink.

Cristopher Alexis Lazaro

Cristopher Alexis Lazaro

27. Mai 2026, 08:07:22

Okay, das hier ist mal was Besonderes! 🥃 Zunächst fällt mir die helle, goldene Farbe auf – sieht schon fast wie ein guter Sour Beer aus. Dann der Geruch: total lebendig und frisch, mit Zitronenöl und einer ganz zarten Rauchnote, fast wie ein Teelöffel weiches, grünes Torfmoos. Und dann das Erste im Glas... wow, da ist so eine cremige Buttrigkeit, gleichzeitig aber auch Olivenöl und diese salzige Note, die mich sofort an Austern und Meeresfrüchte denken lässt. Dazu etwas Leder und diese medizinische Qualität, die nie aufdringlich wird. Die Mineralität ist wirklich stürmisch, fast schon wie die Küste selbst – man spürt die Salzigkeit, den Seetang und diese grüne, muskulöse Seite. Aber es gibt auch sanfte grüne Früchte, etwas Heidekraut und einen Hauch von Eukalyptus-Bonbon. Was mich besonders beeindruckt: nach all den Jahren im Fass hat es nichts von seiner Lebendigkeit verloren. Die Länge ist beeindruckend, der Abgang geht ewig weiter mit Holzasche, Sandelholz und einem Hauch von Rauch. Sogar etwas Mercurochrome schimmert durch, zusammen mit getrocknetem Seegras und Meeressalat. 🌊 Und ja, diese Mescal-Note am Ende! Zusammen mit dem Rauchschiefer und dem Heu... einfach perfekt. Die ganze Komplexität hat so eine wunderbare Balance zwischen Küste und Landwirtschaft, zwischen Medizin und Frische. Das ist definitiv einer meiner neuen Favoriten! 🎉

Jessica Selena

Jessica Selena

27. Mai 2026, 03:11:06

Ah, dieser leicht goldene Farbton im Glas… sofort denkt man an Strandspaziergänge 🌊 Die Nase: Salziges, fast wie getrockneter Fisch, dazu trockener Seetang und etwas Olivenöl. Riecht nach einem Tag am Meer, aber auch nach alten Medizinschränken – kräuterig, leicht rauchig wie mezcal-artig. Irgendwie rostig, wie eine alte Maschine, die man in der Scheune findet. Im Mund dann… heilige Kuh! 💪 Deftig, ölig, fast schon wüchsig. Das Alter spürt man sofort, 25 Jahre geben eine gewisse Kraft. Leicht bittere Noten wie von Medizinpastillen, dazu frischer Zitronensaft und diese Mineralität – wie Steine am Ufer nach einem Sturm. Der Abgang ist lang, sehr lang. Erinnert an nasses Leder und Seetang, dazu etwas Holzasche. Aber es bleibt auch etwas Frisches, fast wie Pfefferminze am Ende. Ein ganz schön kraftvoller Typ, dieser Dram. Komplex, salzig-mineralisch, mit einer fast medizinischen Seite… aber diese lebendige Frische darunter fasziniert mich. Hmm. 🤔

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