Caol Ila The Single Malts of Scotland 2010 10 Jahre Single Malt Whisky

Caol Ila

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
10 Jahre
Alkoholgehalt
57.9%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Caol Ila
Destillationsjahr
24.10.2010
Abfülljahr
19.01.2021
Fasstypen
Hogshead

Preis

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Caol Ila, 1846 gegründet, ist eine der ikonischsten Brennereien der Insel Islay. Nachdem sie durch Diageos Flora-&-Fauna- und Rare-Malts-Serie bekannt wurde, wurde Caol Ila 2002 offiziell als eigenständige Single-Malt-Whiskymarke eingeführt und präsentiert ein umfassendes Kernsortiment. Heute werden etwa 15 % der Brennereiproduktion für Single-Malt-Abfüllungen reserviert, während der größte Teil als wichtige Komponente für Johnnie-Walker-Blends, insbesondere für das Flaggschiff Black Label, dient. Diese strategische Bedeutung führte dazu, dass Diageo Caol Ila als eine von vier Brennereien für das 1,5 Milliarden Pfund schwere Four-Corners-Projekt auswählte, zusammen mit Cardhu, Clynelish und Glenkinchie. Die Initiative umfasst eine umfangreiche Modernisierung des Besucherzentrums, wobei Caol Ila den charakteristischen torfigen Charakter von Johnnie Walker repräsentiert. Das neue Besuchererlebnis, das 2020 eröffnet wurde, verfügt über eine Verkostungsbar mit Panoramablick auf den Islay-Sund, einen dedizierten Parkplatz, der durch eine Fußgängerbrücke direkt mit der Anlage verbunden ist. Die Brennerei betreibt einen 12,5-Tonnen-Vollläuterbottich, acht hölzerne Gärbottiche (zwei wurden im November 2019 aktualisiert) und zwei Edelstahlgärbottiche sowie drei Destilliererpaare. Die Produktionspläne variieren zwischen fünf und sieben Tagen pro Woche und ergeben 16 bis 26 Maischen. Die Gärzeiten reichen von kurzen (55 Stunden) bis zu langen (120 Stunden) Perioden. Während Caol Ila für seinen unverwechselbaren torfigen Stil bekannt ist, produziert die Brennerei auch eine ungetorfte Variante, die beide zu 72–63 % Alkoholvolumen destilliert werden. Das Kernsortiment umfasst Moch (ohne Altersangabe), 12-jährigen, 18-jährigen und 25-jährigen Whisky sowie die im Moscatel-Fass nachgereifte Distiller's Edition und Fassstärke-Abfüllungen. Zu den Sondereditionen gehören der Feis Ile 10-jährige aus dem Jahr 2019, der in amerikanischen Eichen-Ex-Bourbon-Fässern und erneuerten europäischen Eichenfässern reifte, sowie die Diageo Special Releases 2018, die sowohl einen ungetorften 15-jährigen als auch einen außergewöhnlichen 35-jährigen torfigen Ausdruck umfassen.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 23 Notizen Einloggen zum Bewerten
dummyYT

dummyYT

6. Juni 2026, 23:40:50

Also, das war tatsächlich ziemlich krass. 🤔 Die Nase zuerst: voll clean, so richtig kristallklar. Dann kommt ein leicht bitterer Zesten-Duft, wie Limoncello, aber mit einer ganz feinen Rauchnote darunter. Irgendwie auch etwas Küste und Salz drin, fast wie Seeluft. Am Gaumen ist es dann... tja, etwas kratzig, medizinisch, aber nicht unangenehm. Mehr so wie rohe Wolle, oder? Dazu diese bitteren Mandeln und etwas Gelbwurz. Es fühlt sich jung an, aber gleichzeitig reif – seltsam, aber gut. Das Ende ist lang, sehr clean mit einem Hauch von grünen Pfefferkörnern. Und ganz am Schluss kommt es wieder: dieses salzige, fast wie feiner Sand am Strand. Sehr frisch. 👍

Kadir Hazim

Kadir Hazim

5. Juni 2026, 13:12:48

Ich hab gerade so nen Whisky probiert – smoky mit nem Hauch von wool, fast wie damp magazines. Die Nase ist lemony, mit ner leichten tart und chalky Note, erinnert an crushed chalk. Beim Trinken spür ich ne lovely blade, fast ueber-blade-y, total Textbook young peater. Die Qualität ist utter high quality, minimal und fast Japanese. Der lange finish zeigt kippers und pink pepper, mit nem wee tad sweeter Nachklang. Es hat plain and utter purity, fast wie petit Chablis oder best Chablis from a 'cool' vintage. Der Stil ist 'Bauhaus' style, mit mercurochrome Akzenten – und ganz am Ende? Oysters! Hmm, stark. 😊

Mema

Mema

27. Mai 2026, 06:25:53

Hmm, gleich beim ersten Schluck: Eine ordentliche Wucht. Irgendwas zwischen gebrannten Mandeln, geöltem Leder und... ja, richtig Tütenpackpapier? Ein Hauch von Malt Vinegar schießt in die Nase, fast wie ein Essigritter. 😄 Dann wird’s salzig – ganz klar coastal stuff, fast wie eine frische Brise am Kai, mit dem trockenen Tang und etwas Oyster. Minze und Menthol liegen drüber, wie Tiger Balm am Morgen. Ein bisschen Teebaumöl und Kiefernharz, sehr... medizinal? Also fast wie Embrocations vom Sport. Nach dem ersten Schluck wird’s fruchtiger, zitronig – fast wie Limoncello, nur ohne Zucker. Ganz hinten kommt dann das Peaty und Rauchige, wie nasse Seile an einem Pier. Insgesamt deutlich sweeter als ältere Releases, und sehr rund. Umami und ein salziger Touch bleiben lange. Schönes, einfaches Profil – diese grüne Pfeffernote und weiße Weine finden sich auch. Geradezu eine juice zum langsam genießen.

Lucy Lou2

Lucy Lou2

27. Mai 2026, 06:21:46

Hmm, ist das aufregend! 🥃 Beim ersten Nippen denke ich sofort an ein gutes, helles „Petit Chablis“ – so richtig knackig und klar. Die Qualität ist vraiment unbestreitbar, fühlt sich irgendwie… edel an. Es ist zitronig, ja, wie frisch gepresste Zitronen auf kalten Austern. Richtig sauber, fast steril in seiner Reinheit, so ein ultra-sauberer Geschmack. Aber dann kommt eine ganz leise, zarte Süße, ein „wee tad sweeter“ als erwartet. Die Struktur ist total minimalistisch, fast schon japanisch in seiner Eleganz – irgendwo zwischen einer scharfen Klinge und einem Bauhaus-Design. So richtig kantig und präzise („ueber-blade-y“), aber ohne irgendwie hart zu sein. Eine leichte Tarte-Note, als hätte man Kreide zermalmt, dazu ein Hauch von Pfeffer, vielleicht rosa Pfeffer? Der Abgang ist richtig lang, fast schon medizinisch in einer seltsam positiven Art („Mercurochrome“-Vibe, weißt du?), und dann das … wie feuchte, alte Magazine. Verrückt, aber auf eine gute Weise. Kurz gesagt: ein junger, rauchiger Whisky, der nulla Kompromisse kennt – eine reine, schneidende Schönheit.

ÖLÜM GASSALL

ÖLÜM GASSALL

20. Mai 2026, 04:21:25

Riecht schön warm nach Karamell und etwas Eiche. Am Gaumen weich, leicht würzig, mit Honig und dunkler Frucht 🍯🥃 Der Abgang bleibt angenehm lang, bisschen trocken, aber gemütlich.

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