Macduff 1972 31 Jahre Single Malt Whisky

Macduff

Highlands · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Marke
Macduff
Alter
31 Jahre
Alkoholgehalt
45%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Macduff
Destillationsjahr
1972
Abfülljahr
04.2003

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:345,00 €(2024-02-28)

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Im Jahr 2019 hat die Macduff Brennerei trotz gleichbleibender Arbeitszeiten und wöchentlichen Maischchargen wie im Vorjahr die Produktion um fast 65 % reduziert. Dieses Phänomen war nicht auf Macduff beschränkt – alle Brennereien standen vor ähnlichen Herausforderungen. Die Ursache war eine Missernte von Concerto, der wichtigsten Gerstensorte für die Whiskyherstellung. Hinzu kommt, dass Whiskybrennereien normalerweise Rohgerste mit niedrigem Stickstoffgehalt benötigen, aber die Ernte des Vorjahres wies einen erhöhten Stickstoffgehalt auf, was sich letztendlich auf den Whiskyertrag auswirkt. In der Regel ergeben eine Tonne Malzgerste 410-415 Liter Neubrennspirituose. Aufgrund der schlechten Gerstenernte und des erhöhten Stickstoffgehalts sank die Produktion pro Tonne jedoch um 65-10 Liter. Obwohl die Produktionsmenge nicht der einzige Qualitätsfaktor für Whisky ist, ist diese Auswirkung für groß angelegte Whiskybrennereien von erheblicher Bedeutung. Gerstenlieferanten, Landwirte und Brennereien suchen kontinuierlich nach besseren Gerstensorten. Optic wurde über zwei Jahrzehnte lang bevorzugt, danach gewann Concerto an Beliebtheit. Heutzutage scheint jede neue Gerstensorte eine kurze Lebensdauer zu haben, bevor sich die Aufmerksamkeit auf die nächste richtet. Derzeit ist die Gerste Laureate in den Fokus gerückt. Macduff ist mit einem 6,75-Tonnen-Edelstahl-Halb-Läuter-Bottich und neun Edelstahl-Gärbottichen (29.800 Liter) mit einer Gärzeit von 55 Stunden ausgestattet. Darüber hinaus verfügt die Brennerei über eine einzigartige Destillationsanlage mit fünf Brennblasen – zwei Wash Stills und drei Spirit Stills. Die Lyne Arms an vier Brennblasen sind einzigartig gekrümmt, wobei eine Wash Still ein U-förmiges Lyne Arm aufweist, was die Konfiguration für den Brennraum optimiert. Im Jahr 2019 maische die Brennerei 26 Chargen wöchentlich und betrieb 48 Wochen im Jahr und erzielte eine Neubrennspirituosen-Produktion von 3,26 Millionen Litern. Seit 2015 wird das Kernsortiment der Brennerei unter der Marke The Deveron vermarktet, bestehend aus einem 10-jährigen (Frankreich exklusiv), 12-jährigen und 18-jährigen Whisky. Im Jahr 2013 brachte Macduff seine ersten Duty-Free-Limited Editions unter dem Label Glen Deveron auf den Markt, darunter 16-, 20- und 30-jährige Abfüllungen.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 11 Notizen Einloggen zum Bewerten
معد الهيبي

معد الهيبي

6. Juni 2026, 08:05:07

Okay, also hier mein Eindruck nach dem ersten Schluck: Die Farbe ist erstmal ziemlich hell-golden, fast schon blass. Riecht ein bisschen nach Orangen, so richtig fruchtig, aber auch irgendwie nach Joghurt und Sauerteig. Komische Kombi, ich weiß 😅 Am Gaumen wird's dann richtig wild. Irgendwas erinnert mich an alten trockenen Sherry, vielleicht auch Amontillado-Stil, und dann diese leichte Senfnote... weird. Bisschen was von gekochtem Weißwein, Glühwein-Vibes halt, nur ohne Wärme. Und ja, definitiv sauer – saure Äpfel, ganz klar, fast schon zu viel. Dazu kommt so ein leicht ranziger Butterton, nicht eklig, aber... ungewöhnlich? Und ganz dezent Tinte, so metallisch. Ach ja, und Zigarre! Am Ende richtig schön Zigarrenrauch. 🚬 Finish ist mittellang, die Säure bleibt noch ein Weilchen. Insgesamt halt ein Whisky, der mehr Fragen stellt als er beantwortet. Nicht meins, aber auch nicht langweilig.

TheManBehindTheSlaughter

TheManBehindTheSlaughter

3. Juni 2026, 23:17:24

Okay, das war... interessant. 😅 Zuerst kam ein ganz komischer Hauch Senf und Leder, fast wie eine alte Werkstatt. Dann ganz klar sauere Äpfel, fast schon wie Most, und etwas, das mich an saure Sahne oder... Sauerteig erinnert? 🤔 Das Ganze hatte so eine warme, gewürzte Note, fast wie Glühwein, nur eben mit weißen Trauben, und voll auf Orange. Die Säure war wirklich dominant, pikant und trocken, fast wie ein sehr alter Madeira. Es war definitiv nicht der einfachste Schluck, den ich je hatte. Man schmeckt die Ewigkeit im Glas, diesen splendid super olden Charakter. Danach kam noch ein Hauch von Tinte und Zigarrenqualm. Ein echter Denkanstoß – nach diesem dram muss man erstmal nachdenken, wie der eigene Geist eigentlich funktioniert. 💭

It's Guts Man

It's Guts Man

2. Juni 2026, 12:45:05

Also, die Farbe ist ein blasses Gold, fast schon champagnerartig. 😊 Die Nase riecht nach altem trockenem Sherry und Amontillados, mit einer säuerlichen Würze und einem Hauch von Sauerteig. Auf der Zunge entfaltet sich eine leichte Schärfe wie Senf, dazu Noten von Bratäpfeln und Porridge. Es erinnert mich an Joghurt und einen Ticken ranziger Butter, mit einer unerwarteten Note von Tinte im Abgang. Die Textur ist mittel, und es hat mehr als nur Whisky-Charakter – alles zusammen fühlt sich an wie eine Reise ins späte 19. Jahrhundert. Viel Orange schwingt auch mit, fast wie ein Brotteig. 👍

Humble Heresy

Humble Heresy

27. Mai 2026, 11:53:28

Gott, das ist komplex! Der erste Schluck fühlt sich warm und leicht ölig an, fast wie ein winterlicher Glühwein – nur dass der hier aus Weißwein gemacht scheint. 🍷 Dann tauchen Noten von eingekochtem Obst auf, vor allem saure Äpfel, vermischt mit etwas Joghurt-artigem und einer ganz leichten, würzigen Säure. Erinnert mich ein bisschen an dieses porridge-artige Gefühl, nur dass hier auch so ein Hauch von Tinte und altem Sherry mitschwingt. In der Nase finde ich alte Ledernoten und einen Hauch Zigarre – nicht unangenehm, eher wie eine alte Bibliothek. Am Gaumen entwickelt sich dann eine orange-lastige Note, fast wie kandierte Orangenschale, aber mit dieser unerwarteten, leicht senfigen Schärfe hinten raus. Nicht gerade der leichteste Trunk, man muss sich drauf einlassen. Aber nach einer Weile zeigt sich eine fast schon ranzige Tiefe, kombiniert mit dem Fruchtigen... faszinierend. Könnte mich an die Herbstabende erinnern, nur dass hier niemand pflückt. 😉

Nox

Nox

22. Mai 2026, 00:02:01

Riecht schön warm nach Honig, Eiche und bisschen Orange 🍊 Am Gaumen weich, leicht würzig, mit Karamell und etwas Rauch. Der Abgang bleibt angenehm lang und trocken – echt gemütlich.

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