Pam
6. Juni 2026, 09:32:56
Gestern Abend hab ich mir mal wieder ein Glas eingeschenkt, so ein schönes light gold in der Nase, und sofort kommt mir so ein ganz seltsamer Duft entgegen – wie patchouli, fast wie ein old Buddhist temple in China. Sehr ungewöhnlich, aber irgendwie faszinierend. Am Gaumen dann direkt diese Kräuternoten, thyme und ein bisschen sage, vermischt mit so ner Art concentrated lemon juice, die zieht sich richtig schön durch. Dazu diese pinewood-Minze, fast wie mint cordial, und ein ganz klein wenig soap – weird, aber es stört mich nicht wirklich. Die Textur ist very tight und medium, nicht so weich, eher wie ein fighter, der sich nicht so leicht bändigen lässt. Spür auch dieses pot-pourri-Flair, zusammen mit crème au beurre und buckwheat crêpes, total cozy somehow 🍂 Im Finish wird's dann trockener, fast wie dry madeira, mit more oak und wood, und diese prickly pear juice-Note bringt nochmal frische rein. Ne Spur salty ist auch dabei, zusammen mit moss – so wie a walk under the fir trees im Herbst. Einer von den extreme fino Typen, muss man mögen, nicht that many have been tamed, aber ich find ihn spannend. Und am Ende noch ganz dezent mustard und spicier yet, so ein little kick 🌿 Jo, another fighter for the island of deer, der wird mir noch eine Weile im Gedächtnis bleiben.
















