Tobermory 1993 29 Jahre Single Malt Whisky

Tobermory

Inseln · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
29 Jahre
Alkoholgehalt
44.9%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Tobermory
Destillationsjahr
05.03.1993
Abfülljahr
28.04.2022
Fasstypen
Hogshead

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:380,14 €(2024-04-28)

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Die Tobermory Destillerie auf der Isle of Mull in den Inneren Hebriden Schottlands verfügt über eine reiche Geschichte, die bis zur Gründung im Jahr 1798 zurückreicht. Im Frühjahr 2017 wurde die Destillerie für eine umfassende Renovierung geschlossen, die sich erheblich verzögerte und über zwei Jahre dauerte. Diese verlängerte Schließung war teilweise auf die gleichzeitige Renovierung der Schwesterdestillerie Bunnahabhain auf Islay durch die Muttergesellschaft Distell Group zurückzuführen. Während dieser Pause nutzte Tobermory die Zeit für innovative Experimente und entwickelte den Tobermory Hebridean Gin in einem kleinen Versuchsdestillierapparat. Der 2019 auf den Markt gebrachte Gin kombiniert neutralen Getreidebrand mit Tobermory's New Make Spirit und enthält Botanicals, die auf der Isle of Mull geerntet wurden. Bis zur Schließung in den 1930er Jahren wurde die gesamte Whiskyproduktion unter dem Namen Tobermory vermarktet. Nach der Wiedereröffnung führte die Destillerie eine Zweimarkenstrategie ein und produziert sowohl ungetorften Tobermory Whisky als auch getorften Ledaig Whisky mit einem Phenolgehalt von 38-40 ppm. Die Renovierung umfasste die Modernisierung wichtiger Anlagen. 2019 wurde der 45 Jahre alte, 5 Tonnen schwere Gusseisen-Maischbottich durch ein neues, gleich großes Gefäß ersetzt. Die Anlage verfügt außerdem über vier neue Holzgärbehälter mit Gärzeiten von 48-100 Stunden sowie zwei Kupferbrennblasen-Sätze. Zwei Brennblasen wurden im August 2014 erneuert, die verbleibenden beiden 2019. Vor der Schließung 2017 produzierte Tobermory in Vollauslastung mit acht Maischargen pro Woche 750.000 Liter New Make Spirit pro Jahr, aufgeteilt in 55% Ledaig und 45% Tobermory. Die Produktionsziele für 2019 nach der Renovierung lagen bei 500.000 Litern. Das Kernsortiment umfasst den neu designten Tobermory 12 Years (der den vorherigen 12-Jährigen ersetzt), Tobermory 10 Years und Ledaig 18 Years. Aktuelle limitierte Abfüllungen umfassen Tobermory 19 Years Marsala Cask, Ledaig 13 Years Port Cask und Ledaig 21 Years Manzanilla Cask. Zum Zeitpunkt der Verfassung hat die Destillerie auch Tobermory 2007 Vintage Sherry Cask und Ledaig 1997 Vintage Port Cask veröffentlicht.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 17 Notizen Einloggen zum Bewerten
SixteenAngels

SixteenAngels

3. Juni 2026, 15:17:49

Beim ersten Schluck dachte ich an gelbliches Stroh und frisch geschnittenes Gras – so ein grüner, lebendiger Duft. 😊 Der Geschmack war sehr sanft und hatte eine klassische Kombination aus rohem Getreide und butterigem Getreide, fast wie Mash-Wasser mit einem Hauch von reifer weißer Steinfrucht. 🍑 Aber irgendwie vermisste ich etwas Tieferes, mehr Komplexität – es war ein direkter Vorschlag, fast zu brav. Die Farbe erinnerte mich an strohgelb, und im Glas roch es nach reifem Champagner und einer gewissen Wachsigkeit. 👃 Insgesamt ein liebenswerter Dram, der technisch sicher war und Noten von zerdrückter Petersilie hatte. 😄 Es war ein ausdrucksstarker Küstencharakter, sehr pur und nackt – wie frisch gemälzte Gerste. Leichter zu genießen, weil es so angenehm und direkt war. 👍

SixteenAngels

SixteenAngels

3. Juni 2026, 15:16:59

Okay das ist... wild. 😅 Erstmal: arschlange Nase nach frischen Turnschuhen, neu aus der Box. Dann kommt so eine richtig krasse Welle von medizinischen Kräutern, fast schon wie Salbe oder so ne alte Hausapotheke. Im Glas riecht es bisschen nach Knete, also diese Play-Doh vibes, kennt ihr das? Und irgendwie auch chemisch, wie ein kleiner Ausflug ins Chemielabor 🧪 Am Gaumen wird's richtig challengend – Ton, Speiseöl, diese Milchfläschchen-Süßigkeit aus der Kindheit... weird aber irgendwie entertaining. Auch leicht seifig, das muss man mögen. Getreidenote ist staubig, erdig, fast philosophisch. Das Finish ist medium, bleibt aber ordentlich punchy mit nem funky Nachklack. Kein einfacher Trinker, das muss man sagen. Aber genau das macht ihn spannend 🤷‍♂️

GriZzyeditzz

GriZzyeditzz

1. Juni 2026, 22:31:14

Das Zeug sieht schon ziemlich hell aus, fast wie blasses Gold 🥇 Direkt beim Riechen: Whoa, neu aus der Packung Sportschuhe – und so ein komischer Chemiebaukasten-Geruch? Wie aufgespritzte Tonerde oder frische Knete 🤨 Dazu kommt was Seifiges, fast wie Kaugummi. Ein Hauch von Wachsmalstiften und Medizinalkräutern, so richtig herbal-punchig. Im Geschmack dann… puh, erstmal richtig wachsig und trocken, fast wie Speiseöl. Dann kommt wieder diese Knete, jetzt noch stärker, und irgendwas Cremiges wie Salbe. Ein bisschen Pfeffer steckt auch drin, und so ein staubiger Getreide-Kick am Ende 🤔 Ehrlich? Recht fordernd das Ganze – so philosophisch will man gar nicht denken beim Whisky trinken 😅 Aber unterhaltsam ist’s auf jeden Fall!

GriZzyeditzz

GriZzyeditzz

1. Juni 2026, 22:25:43

Heute habe ich so einen Whisky probiert, die Farbe ist total strohgelb, erinnert mich an reifem Champagner und Hefebrotstarter. Riecht nach rohem Getreide und frisch gedarrter Gerste, irgendwie ganz direkt und klassisch 😊 Am Gaumen fühlt er sich sanft und wachsig an, mit weichen Wachsen und einem Hauch von Speiseöl und Kitt. Die Länge ist mittel, es schmeckt nach butterigem Getreide und Gras, aber auch nach Sandelholz und ein bisschen Kreide. Sehr rein und nackt, fast wie ein reifer Malzwhisky, aber irgendwie fehlt mir da etwas extra und tiefer, so ein kleiner Nachteil. Insgesamt ein lieblicher Schluck, technisch sicher und leicht zu bewerten, aber mit mehr Frucht wäre es noch schöner gewesen 😉

Riddhi

Riddhi

27. Mai 2026, 09:38:30

Sehr klar und eher jung im Gefühl. Viel Getreide, frische Gerste, etwas Butterkeks und helles Steinobst 🍐 Dazu Gras, ein Hauch Petersilie, weiches Wachs und ganz leicht Küste. Holz kaum spürbar, wirkt ziemlich pur. Im Abgang mittel lang, sauber, aber mir fehlt noch ein bissl Tiefe. Trotzdem ein angenehmer Dram 🙂

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