Lagavulin 12 Jahre Single Malt Whisky

Lagavulin

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
12 Jahre
Alkoholgehalt
43%
Volumen
750 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Lagavulin
Destillationsjahr
1980s

Preis

Neueste Beobachtungen von vertrauenswürdigen Mitwirkenden

Der Name Mackie besitzt im geschichtsschwangeren Lagavulin einen besonderen Stellenwert. 1861 wurde James Logan Mackie Partner der Destillerie und damit das erste Mackie-Familienmitglied in ihrer Geschichte, doch sein Neffe Peter prägte die Marke nachhaltiger. Peter übernahm 1889 die Führung und brachte 1890 White Horse Blended Whisky auf den Markt, ein Blend mit Lagavulin Single Malt als Grundlage. Gleichzeitig war Peter Agent der benachbarten Laphroaig-Destillerie und vergeblich um deren Übernahme bemüht. Als Laphroaigs Besitzer das Angebot ablehnte—er glaubte, Peter würde Laphroaig nicht schätzen, sondern nur seinem eigenen Whisky dienen—reagierte Peter mit Wut. 1908 ließ er daraufhin innerhalb der Lagavulin-Destillerie Malt Mill errichten, eine exakte Kopie von Laphroaig. Dieses Unterfangen war zum Scheitern verurteilt, doch Malt Mill produzierte bis zur endgültigen Schließung 1962. Heute ist Malt Mill legendär—fast niemand glaubt an noch vorhandene Abfüllungen—doch im Lagavulin Besucherzentrum steht überraschenderweise eine Flasche Malt Mill New Make. Die Produktion umfasst einen 4,4-Tonnen-Edelstahl-Mash Tun (4-Stunden-Zyklus) und zehn Lärchen-Washbacks (22.000 Liter, 55-Stunden-Gärung). Zwei Stillsätze arbeiten mit ungewöhnlich großen Spirit Stills, die fast vollständig gefüllt sind—dies minimiert Kupferkontakt und schafft zusammen mit langsamer Destillation Lagavulins charakteristischen vollen, torfigen Geschmack. Der New Make füllt man in 'Pig's Head' Butts (umgebaute Portweinfässer), doch nur 5.000 Fässer reifen vor Ort; der Rest wird ins Hinterland verlagert. 2019 lief Lagavulin durchgehend—7 Tage pro Woche, 24 Stunden—mit 28 Maischungen wöchentlich und einer Jahresproduktion von 2,5–2,6 Millionen Litern. Die Kernsortimente bleiben überschaubar: ein 12-jähriger Cask Strength (Teil von Diageos jährlichen Special Releases), ein 16-jähriger Distiller's Edition (in Pedro Ximénez-Sherryfässern nachgereift) und seit Herbst 2017 ein 8-jähriger bei 48% vol. Besondere Abfüllungen umfassen die 200-Jahr-Feier-Trilogie von 2016 (8-jähriger, später Kernsortiment; 25-jähriger Sherryreifung; 1991 Vintage) und die 2019er Feis Ile Edition: 19 Jahre alt, 53,8% vol., in drei Fassarten gereift (Refill American Oak, American Oak Sherry, European Oak Sherry). Zudem erschien 2019 eine 9-jährige 'House Lannister'-Edition im Game-of-Thrones-Sortiment sowie eine reisehandelsexklusive 10-jährige Abfüllung.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-4 von 4 Notizen Einloggen zum Bewerten
Whiskyspace Deutschland 1596

Whiskyspace Deutschland 1596

12. Juni 2026, 16:37:16

Im Glas rötlich-bernstein, gleich ziemlich sirupartig und weich. Ich kriege viel Sherry ab, so rosinig, erdig, mit Mandeln, schwarzen Oliven und alten Balsamico-Vibes. Der Rauch ist fein, aber da, fast wie Teer, geräucherte Walnüsse, etwas Minze und Kräuterlikör. Dazu Aprikose, Kumquat und so eine salzige Fisch-Note wie eingelegter Hering 😅 Hinten bleibt es lange hängen, süßer Sherry und dünner Torfrauch zusammen, ziemlich gemütlich und eigen.

Whiskyspace Deutschland 1595

Whiskyspace Deutschland 1595

12. Juni 2026, 16:33:37

Blass bernsteinfarben im Glas, erst ganz schlicht, dann kommt sofort diese wuchtige Welle aus rohem Torfrauch, Jod und Teer. Ich hab direkt Seetang, kalte Kieselsteine und aschigen Holzrauch im Kopf, dazu geräuchertes Fleisch, schwarzer Pfeffer und ein bisschen wie alte Kräutermedizin. Wird mit der Zeit grasiger und mineralischer, fast flintig. Hinten raus leicht rau, mit so einer balsamischen Sherry-Spitze und viel trockenem Rauch. Ziemlich wild, aber genau das macht Spaß 😅

Whiskyspace Deutschland 1595

Whiskyspace Deutschland 1595

12. Juni 2026, 16:33:06

Wow, das ist direkt wie eine fette Wand aus Teer, Leder und öligem Torfrauch 😅 Dazu kommt so eine salzige Brise mit Zitrone, bisschen Räucherfisch und kalter Kamin. Im Mund wirkt er richtig samtig und dick, fast wie geräuchertes Olivenöl, mit Pfeffer, Kräutern und ganz kleinen kandierten Fruchtnoten. Bleibt ewig lang, warm, kampferig und total einnehmend. Echt ein wilder, dunkler Dram.

Jack Mills

Jack Mills

20. Apr. 2026, 05:32:08

So, grad probiert 🥃 Nase ist voll Honig und Vanile 🍯 Ein bisschn Rauch auch dabei 🌫️ Im Mund dann warm, Eiche 🪵 Nicht zu scharf, eher weich Nachher noch etwas Gewürz 🌶️ Ganz entspannt zum Abend 😌 Mag ich gerne

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