Chichibu 2011 7 Jahre Single Malt Whisky

Chichibu

Präfektur Saitama · Japan

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Whisky-Informationen

Alter
7 Jahre
Alkoholgehalt
57.4%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Chichibu
Destillationsjahr
2011
Abfülljahr
2018
Fasstypen
Belgian stout cask finish

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:1.744,98 €(2024-02-28)

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Die Chichibu Destillerie verkörpert eine der faszinierendsten Wiederbelebungsgeschichten der modernen Whiskywelt. Gegründet 2007 von Ichiro Akuto, dem Enkel des Hanyu Destillerie-Gründers, liegt diese Craft-Destillerie in Chichibu, Präfektur Saitama – etwa 100 Kilometer nordwestlich von Tokio. Die Produktion begann im Februar 2008 und markierte die Rückkehr des Whisky-Erbe der Familie Akuto. Die Destillerie verkörpert die Schnittstelle zwischen schottischer Tradition und japanischer Handwerkskunst. Die kompakte Produktionsanlage umfasst eine kleine Mühle, einen Maischbottich und mehrere Gärbottiche aus japanischer Eiche (Mizunara) – eine Seltenheit in der Whiskyherstellung, die dem Produkt einen unverwechselbaren Charakter verleiht. Die beiden Kupferbrennblasen, die bei den renommierten Forsyths of Rothes in Schottland in Auftrag gegeben wurden, sind bewusst klein gehalten und fördern so eine robuste Aromenentwicklung durch erhöhten Kupferkontakt. Die Reifung erfolgt in traditionellen Dunnage-Lagern, wo das kontinentale Klima von Saitama mit seinen dramatischen jahreszeitlichen Temperaturschwankungen die Reifedynamik beschleunigt. Ichiro Akuto setzt auf ein vielfältiges Fassmanagement mit Ex-Bourbon-Hogsheads, Sherry-Butts, Puncheons und Fässern aus japanischer Eiche und reift Whiskys oft in innovativen Holzarten nach. Jeder Ausdruck wird ohne Kühlfiltration und ohne künstliche Farbgebung abgefüllt und bewahrt so den authentischen Charakter des Spirituosen. Chichibu hat sich schnell zu einem Kultstatus entwickelt; die limitierten Abfüllungen, insbesondere unter dem Label „Ichiro's Malt“, erregen weltweit Aufsehen und verkörpern die Präzision, Innovation und Kunstfertigkeit der neuen Generation japanischer Whiskys.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-4 von 4 Notizen Einloggen zum Bewerten
brancolt

brancolt

4. Juni 2026, 11:29:48

Hmm, diese Farbe schon – so bernsteinfarben mit leicht rötlichem Schimmer. 🥃 Zuerst rieche ich tatsächlich überreife Bananen, ganz weich, fast schon wie Fruchtbrot, aber frischer. Dann kommt diese zitrusartige Hopfennote durch, wie Mandarine, nur ein bisschen erdiger. Irgendwie auch Heublumen... lecker. Im Mund ist es... wow. Zuerst dominieren diese stout-artigen, dunklen Malznoten, fast wie ein kaltdistilliertes Craft-Bier. Die Säure ist fett, cremig, und irgendwann kommen ganz zarte Walderdbeeren zum Vorschein. 🍓 Merkwürdig, wie das Bier am Anfang wirklich alles überdeckt. Aber nach ein paar Schlucken zeigt sich auch die Whisky-Seite, erdig, warm. Irgendwann mischt sich alles – Erde, Banane, ein Hauch Erdbeere. Fast wie eine frische Wildblumenwiese nach dem Regen, aber mit etwas mehr Tiefe. Und ja, immer wieder diese Erdbeeren, ganz hinten am Gaumen. 🍓 Überraschend und irgendwie... verspielt.

Anthony Cooke

Anthony Cooke

2. Juni 2026, 18:07:14

Also, hab das gerade probiert... erstmal riecht es nach Wiesenblumen und etwas Erdigem, wie eine goldene Wiese im Sommer 🌼. Die Farbe ist gold, total einladend. Im Mund sofort Erdbeeren und Kirschen, ganz fruchtig, mit einer leichten säuerlichen Note, fast wie überreife Bananen. Hmm, erinnert mich an ein Belgo-Japanese Cocktail, mit diesem hopfigen Citra-Aroma – also tangerineartige Hopfennoten, voll fruchtig. Das Bier dominiert den Whisky ein bisschen, so wie ein stout oder Brewdogs kaltdestilliertes Bier, aber es ist trotzdem ein sehr schönes Bier. Der Nachklang ist lang, mit schwarzen Beeren und einem Erdbeer-Duft. Und ehrlich gesagt, es ist ein bisschen verrückt, aber ziemlich sexy 😏. Ich bin gerade zu beschäftigt woanders, aber das hier ist magisch! 🍂

Denise Mendez

Denise Mendez

25. Mai 2026, 16:10:35

Also, pur im Mund: erstmal irre viele Erdbeeren und Kirschen, fast wie ein angenehmes Gebräu, das schon Richtung Belgisch-Japan-Cocktail geht. Die beerige Note ist mega präsent – ein fruchtiges, hopfenlastiges IPA mit Tangerine-Noten von Citra drängt sich vor, als würde das Bier den Whisky komplett dominieren. Hat was animalisch Fruchtiges, überreife Bananen, fette Säure, fast sexy. Mit Wasser wird’s dann ruhiger, erdiger, aber plötzlich kommt ein frischeres Früchtebrot durch, mit Wiesenblumen und Brombeeren. Erinnert total an Brewdog’s kaltgebranntes Bier, nur in Gold. Kein Stout, sondern eher so ein hopfenschweres Spaßgetränk. Der Abgang ist lang, voller bieriger Wildheit. I like! 😊 Macht einfach Laune.

Irina Banyai

Irina Banyai

29. Apr. 2026, 10:52:15

Oh, der ist ja richtig spannend! 😊 Erstmal so ein rauchiger, holziger Ton, fast wie ein Lagerfeuer. 🔥 Dann hinten raus wird's überraschend süß, so nach Honig oder reifer Birne. 🍯🍐 Sehr weich im Mundgefühl, kratzt gar nicht. Perfekt für einen gemütlichen Abend. 👍 Ach, und ganz kurz so ein Hauch von Gewürznelke... weird, aber lecker! 🤔✨

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