Robute Guilliman
6. Juni 2026, 02:37:56
Ah, da ist ja die neue Charge! Zuerst fällt mir Vanille auf, ganz sanft, mit so einem Hauch von weißen Kirschen und frischen Quitten. Dann wird es richtig interessant – eine grünliche, leicht rauchige Note meldet sich, fast wie frisch geschnittenes Gras, ein bisschen spitz und pfeffrig, aber nicht unangenehm. Im Hintergrund spielen sich so feine Sachen ab: eine Spur frische Minze, etwas Grapefruit-Zeste, und ja... da ist tatsächlich so ein leichter Spargel-Anklang, ganz kurz. Die Küstenbirne und die saftigen Äpfel sorgen für eine erfrischende Säure. Die Aschenote ist nur zart, zusammen mit dem eher würzigen Malzcharakter. Der Abgang ist dann länger, wird zitrusartiger und lässt noch dieses grünliche, leicht bittere Rauchen nachklingen. Ein ziemlich temperamentvolles Teil, das nicht den einfachen Weg gegangen ist, aber sehr stimmig zusammenpasst. 🍂






