Aultmore Authentic Collection 1989 8 Jahre Single Malt Whisky

Aultmore

Speyside · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
8 Jahre
Alkoholgehalt
60.8%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Aultmore
Destillationsjahr
09.1989
Abfülljahr
10.1997
Fasstypen
Eichenfass

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:50,00 €(2024-02-28)

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Aultmore Destillerie: Der Geheimtipp von Speyside Die A96 von Keith nach Fochabers entlang, fällt dem aufmerksamen Reisenden die "weiße Destillerie" auf der rechten Seite ins Auge – Aultmore. Diese auffällige Anlage pflegt jedoch eine Aura der Exklusivität und öffnet sich nur während des jährlichen Spirit of Speyside Festivals im Mai. Die 1970er-Jahre-Neubauten, die die 1896er Strukturen nahezu vollständig ersetzten, machen jeden Zugang zu diesem produktiven Komplex zu einer raren Gelegenheit für Whisky-Pilger. PRODUKTION & KAPAZITÄT Ausgestattet mit einem 10-Tonnen-Steinecker-Volläufermaischebottich, sechs Gärbehältern mit einer kurzen Mindestgärzeit von 56 Stunden (die den leichten, grasigen Charakter erhält) und vier Kupferbrennblasen, läuft Aultmore seit 2008 durchgehend sieben Tage die Woche. Mit 16 Maischen pro Woche (Stand 2019) und einer Jahresproduktion von über 3 Millionen Litern New Make gehört sie zu den leistungsstärksten Betrieben der Region. EIGENTÜMERSTRUKTUR & POSITIONIERUNG Unter Diageo blieb Aultmore ein Sammler-Geheimnis, sporadisch in den Flora & Fauna- und Rare Malts-Serien vertreten. Die 1998-Übernahme durch Bacardi/Dewar's brachte eine 12-jährige Originalabfüllung, doch danach 16 Jahre fast völlige Abstinenz vom offiziellen Markt – nur Independent Bottlings hielten den Namen am Leben. Die 2014/15 vorgestellte „Last Great Malts“-Kampagne von Bacardi katapultierte Aultmore zurück ins Rampenlicht. SORTIMENT & LIMITIERUNGEN Die Kernrange umfasst Aultmore 12 und 18 Jahre, die die destillereitypische Signatur zeigen: rein, kräuterig, delikat fruchtig. Die 25-jährige Abfüllung ist eingestellt, die 21-jährige exklusiv für Duty-Free und den US-Markt. Die 2018 eingeführte Exceptional Cask Series demonstriert Fass-Finish-Exzellenz: Eine Heathrow-exklusive Trilogie aus 22-jährigen Whiskies, deren letzte 11 Jahre in Super-Tuscan-Wein-, Châteauneuf-du-Pape- und Moscatel-Fässern reiften. Ergänzt wird das Portfolio durch eine 17-jährige Multifass-Reifung (inklusive seltener Palo-Cortado-Sherry-Fässer) seit Herbst 2019. CHARAKTER & SAMMLERWERT Aultmore zeichnet sich durch einen ätherischen, fast transparenten Charakter aus: leichte Grasnoten, Zitronenzeste, weißer Pfeffer – ein Blender-Traum und Kenner-Geheimtipp. Die Seltenheit offizieller Abfüllungen vor 2014 schuf einen lebhaften Sekundärmarkt für Vintage-Independent-Releases; die neue OB-Range gewinmt rasch an Ansehen bei Enthusiasten, die nach authentischem, ungetorftem Speyside-Charakter suchen.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 13 Notizen Einloggen zum Bewerten
Marc B.

Marc B.

5. Juni 2026, 17:17:03

Okay, also das war schon ein ganz eigener Charakter. Gleich beim ersten Schluck: irgendein Hauch von frischer Limettenschale, aber dann sofort diese ganz klare, fast strenge Seite. Fast wie Kreide oder Kieselsteine, die man so am Meer findet. Im Hintergrund auch was... erdiges? Vielleicht so wie nasse Kreidetafeln in der Schule. Auch eine Spur von Tinte und was, das mich an altes Papier oder Wolle erinnert. Der Abgang ist dann ziemlich trocken und klar, fast minimalistisch. Hmm, ganz schön komplex, fast ein bisschen spröde. Nicht unbedingt ein Whisky für den gemütlichen Abend auf dem Sofa, mehr so für den Moment, wo man wirklich genau hinschmecken will. Für den ganz bestimmten Typ... 🤔 Die Textur hat was, das mich an Watte oder weiche Knetmasse denken lässt, aber der Geschmack ist dann doch knackig und klar. Interessanter Kontrast.

Olibobs

Olibobs

4. Juni 2026, 06:57:26

Also, das war eine interessante Erfahrung. Der Geruch sofort kalkig, wie Kreide, und dann Kieselsteine. Beim Trinken fühlt es sich monolithisch an, fast granitartig. Der Geschmack erinnert an Wolle und ein wenig Plastik, dazu Küchenöle, mittel stark. Es hat diese typische alte Brutalität, die manchmal vorkommt, aber auch was Whackiges. Der Abgang ist petrolartig, mit einem Hauch von Kitt. Insgesamt perfekt zum Schlürfen, mit Eiche und einer strengen Note. 😊

Avtar Singh

Avtar Singh

27. Mai 2026, 13:43:48

Beim ersten Schluck denke ich sofort an lemon-scented Bath Salts – so eine frische, fast seifige Note, die mich etwas stutzig macht. Die Textur ist monolithic, irgendwie massiv und eindrucksvoll, fühlt sich an wie perfektes Highball-Material. Der rohe Gerstengeschmack kommt durch, pleasent und elegant, doch mit einer whacky Wendung, fast wie pale white wine, nur halt... anders. Auf dem Gaumen ist es ein tad tougher, granitic und gravely, erinnert mich an Kreide oder Kitten, aber overall ist es perfectly sippable. 😊

Dusk

Dusk

27. Mai 2026, 07:34:00

Erster Schluck – ganz klar, da ist Kreide und Kies, fast wie ein trockener, mineralischer Weißwein. Klingt komisch, fühlt sich aber gar nicht schlecht an 😄 Irgendwas erinnert mich an weiße Blüten und frische Limettenschale, aber auch an etwas... astringierendes, wie Kreidetafeln oder vielleicht Klebstoff? Sehr eigen. Im Abgang dann wieder diese fast petroartige Note, zusammen mit Getreide und einem Hauch von Tinte. Klingt verrückt, ist aber irgendwie elegant und monolithisch zugleich. Perfekt für einen Highball mit viel Eis und Soda 🧊🍋 Schmeckt ein bisschen nach Gerste in Rohform, mit etwas Plastik und Putty – ganz seltsam, aber nicht unangenehm. Am Ende bleibt diese kühle, granitartige Mineralität im Mund. Ganz ordentlich zum Sippen, auch wenn es an manchen Stellen etwas karg und "unhöflich" wirkt – wie der typische Cadenhead-Stil. Irgendwie erinnert mich das an eine strenge, aber faire Verwaltungsperson – sagen wir, George Osborne fände das bestimmt gut 😉

Lucy Lou2

Lucy Lou2

27. Mai 2026, 02:46:31

Also, ich hab da so ein Glas... 🤔 Erst mal so ein kalkig-mineralischer Anflug, fast wie Kreidestaub von der Tafel. Etwas karg und herb, nicht unbedingt eine warme Umarmung. Dann im Hintergrund so ein frischer Limettenzesten-Kick, der’s etwas aufhellt. Die Textur fühlt sich irgendwie granitisch an, schwer und steinig. Und ganz am Ende so ein Hauch von roher Gerste und Pappe, wie frisches Küchenpapier. Mit Tonikum oder als Highball stell ich mir das gut vor – das würde dem kantigen Charakter guttun. Insgesamt recht eigen, irgendwie auch “whacky” und ungehobelt, aber nicht ohne einen gewissen Reiz. 😊

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