Springbank 1966 28 Jahre Single Malt Whisky

Springbank

Campbeltown · Vereinigtes Königreich

Whisky bewerten

Whisky-Informationen

Alter
28 Jahre
Alkoholgehalt
55.6%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Springbank
Destillationsjahr
03.1966
Abfülljahr
09.1994

Preis

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 14 Notizen Einloggen zum Bewerten
Victor A

Victor A

5. Juni 2026, 02:09:14

Wow, der erste Schluck... direkt ganz schön Punch! ☺️ Gleich fühlt sich das so vollmundig und wachsartig an, fast wie ein dicker Honigfilm im Mund. Dazu gleich so eine ordentliche Portion Pfeffer, der prickelt richtig. Dann kommen diese dunklen, gekochten Früchte, ganz klar, als hätte man die ewig im alten Armagnac liegen lassen. Sehr intensiv. Dazu kommt sofort so ein Hauch von Leinöl und... ja, genau, Fensterkitt! 😅 Komische Assoziation, aber irgendwie passend. Das Holz ist auch deutlich da, nicht gerade zart. Jetzt wird es richtig interessant: Ich schmecke so eine bittere Marmelade, fast wie Bitterorangen, aber auch ganz zart diese Quittenpaste. Dazwischen immer wieder diese tollen Orangentöne, wie getrocknete Mandarinschale, die lange gelegen hat. Und ganz am Rand, ein ganz feiner Hauch von Stängel-Ingwer und getrockneter Minze. Der Abgang ist lang, wird dann herb und tanninreich, stark wie ein gut aufgebrühter Darjeeling-Tee. Dazu diese harzigen, fast teerigen Noten und etwas Wachs, wie von einer alten Kerze. Das Ganze erinnert mich total an einen richtig klassischen Old Fashioned, nur intensiver, mit all den bitteren Kräutern. Absolut umami, fast ein bisschen wie diese Vegemite, nur viel feiner. Ein echtes Kraftpaket und ein sehr eigenständiger Charakter. Mächtig, resinös, wachsig und pfeffrig – definitiv kein leichter Trinkwhisky, aber was für ein Erlebnis! 👍

Tremor Christ

Tremor Christ

2. Juni 2026, 23:42:10

Beim Trinken schmecke ich direkt alte Demerara-Rum-Noten, verbunden mit alten Hölzern und Moosen – erinnert mich an die Natur bei Ullapool, mit Farnen und einem Hauch von Enkaustik. Die Wachse sind einfach großartig, obwohl es etwas übertrieben wirkt. Kommen auch alte Süßwein- und Orangenlikör-Noten durch, ganz anders als OBE. Echt ein schottisches 'Tropics'-Gefühl, poliert und klar. Die extrem wachsigen Aromen vermischen sich mit Kiefernnoten, als wäre es in den Tropen gereift. Der Abgang ist ziemlich lang, ein bisschen müde, aber unverfälscht. Erinnert mich an griechischen Retsina. Die alten Wachsnoten sind fantastisch, mit einer seltsamen Harzigkeit und Menthol. Rieche auch alte Äpfel, mehr nach Apfelschale, mit goldenem Glanz. Wunderbare Nougat-Noten, wie ein alter Baumstumpf. Einfach wunderbar, wenn man über die Holzigkeit hinwegkommt, mit einem Hauch von Pilzen. 😊

6 Bell

6 Bell

27. Mai 2026, 14:29:09

Ach was für ein Dram! Gleich am Anfang total kraftvoll, fast wie ein Old Fashioned mit gut Orangenlikör 🍊. Die ganzen Noten von Orangenmarmelade und getrockneten Zitrusfrüchten begleiten mich durch und durch. Dann kommt das Holz richtig raus – so ein würziger Zedernholzcharakter, als ob man an einer Kiste mit Zigarren riecht. Etwas Pfeffer und diese harzige Tannennote, fast wie Firnis. Sehr intensiv! Man spürt auch so eine leicht medizinische Kühle, Minze oder Eukalyptus, die sich mit den dunklen Früchten mischt. Am Gaumen fühlt sich das richtig wachsig an, so wie Bienenwachs oder Leinöl. Leicht tanninreich, wie ein kräftig aufgebrühter Tee. Die Textur ist fast knetbar, so dicht. Im Abgang dann wieder Orange und diese interessante Hefe- oder Malznote, so ähnlich wie Vegemite 😄. Insgesamt ein richtig punchiges Erlebnis, voller Höhen und Tiefen. Man schmeckt, dass da etwas ganz Besonderes im Glas ist.

Dusk

Dusk

27. Mai 2026, 03:21:50

Wow, das war echt ein kräftiger Dram! 😊 Zuerst die Farbe: tiefes Gold, und sofort ein kraftvoller Anklang – sehr wachsig und pfeffrig. Das Holz hat einen starken Einfluss, fast wie Zedernholzkisten voller unangezündeter Zigarren. Die Orangennoten sind erstaunlich durchgehend, erinnert an Orangenmarmelade oder Orangenlikör, und dann auch Cheng Pi gereifte Orangenschalen. Leicht medizinisch, mit Anklängen von Stängelingwer. Es gibt spektakuläre Momente, wenn dunkle Früchte, in altem Armagnac geschmort, durchkommen – zusammen mit Quittenmarmelade und Aprikosenmarmelade. Die Hartholzharze und harzige Tannenhölzer geben es einen ernsthaft umami und harzigen Charakter, ähnlich wie natürliche Teerextrakte. Eine leicht tanninhafte Kante, die sich wie stark aufgebrühter Darjeeling anfühlt, und mentholhaltige Noten von Eukalyptus. Auch Bienenwachs und getrocknete Minze sind da, mit pfeffrigem und holzigem Gewürzen. Der Abgang ist lang, kraftvoll bei getrockneten Orangen, fast wie ein erstklassiger Old Fashioned Cocktail. 👍 Großartiger Dram!

Melstar

Melstar

27. Mai 2026, 02:18:05

Also, ich hab gerade ein Schluck genommen. Es geht ein bisschen über das Top hinaus, erinnert mich gar nicht an OBE. Die Noten sind unveraltet, mit einer großen harzigen Seite. Alte Äpfel und Apfelschale kommen durch, fast wie im Inverewe Garden nahe Ullapool. Die alten wachsigen Noten sind großartig! Awesome waxes, wirklich. Und es hat was von altem Demerara-Rum und griechischem Retsina, mit Menthol und Pinien – so ein leicht piney Flair. Pilze und Moose geben eine erdige Note, verbunden mit alten Hölzern und einem Stumpf-Charakter. Der Abgang ist eher lang, trotz einer kleinen Müdigkeit. Aber die wunderbare Nougat- und Orangenlikör-Seite kommt durch, sobald man die Holzigkeit überwindet. 😊

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