Port Ellen 1975 24 Jahre Single Malt Whisky

Port Ellen

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
24 Jahre
Alkoholgehalt
43%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Port Ellen
Destillationsjahr
08.04.1975
Abfülljahr
14.10.1999
Fasstypen
Eichenfass

Preis

Neueste Beobachtungen von vertrauenswürdigen Mitwirkenden

Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:970,52 €(2024-02-28)

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Port Ellen ist eine der legendärsten stillgelegten Destillerien der Whiskywelt und liegt an der Südküste der Insel Islay. Nach Einstellung der Produktion im Jahr 1983 sind die verbliebenen Bestände zu den begehrtesten und sammlerwertesten Islay Single Malts geworden, die auf Auktionen Premiumpreise erzielen. Im Herbst 2017 kündigte Diageo einen ehrgeizigen Plan von 35 Millionen Pfund an, diese ikonische Destillerie wiederzubeleben, die bis auf ihre Trockenöfen und Lagerhäuser vollständig abgerissen worden war. Der Wiederaufbau sieht eine völlig neue Destillerie zwischen der bestehenden Mälzerei und den historischen Lagerhäusern vor, die das ursprüngliche Design getreu nachbildet mit einem Paar Pot Stills mit Rohrbündelkondensatoren sowie einem zusätzlichen kleineren Still für die experimentelle Produktion von torfigem Whisky. Die Produktion soll 2021 mit einer Jahreskapazität von 800.000 Litern beginnen. Die neue Anlage wird ein hochmodernes Besucherzentrum beherbergen, das als „Brand Home“ konzipiert ist und das reiche Erbe von Port Ellen feiert. Die 1825 von Alexander Mackay gegründete Destillerie blühte unter dem Besitz von John Ramsay im 19. Jahrhundert, wobei hauptsächlich Spirituosen für Blends anstatt für Single Malts produziert wurden. Die moderne Ära der Destillerie dauerte von 1967 bis zur endgültigen Schließung 1983, in der sie mit vier Brennblasen jährlich 1,7 Millionen Liter produzierte. Während offizielle Abfüllungen über Diageos Special Releases und Rare Malts Series Port Ellen zum begehrten Objekt für Kenner gemacht haben, werden die verbleibenden Bestände nun durch die exklusive „Untold Stories“-Kollektion präsentiert, die im Frühjahr 2019 mit einem bemerkenswerten 39-jährigen Whisky eingeführt wurde.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 10 Notizen Einloggen zum Bewerten
Whiskyspace Deutschland 1598

Whiskyspace Deutschland 1598

12. Juni 2026, 17:13:17

Blassgold im Glas, erst gelbe Melone und Zitronenzeste, dann so ein kräuteriger Zug. Kurz danach kommt diese Riesling-Tankstellen-Note, aber angenehm schräg 😅 Der Rauch bleibt brav im Hintergrund, nix drängt sich auf. Dazu Pfeffer, etwas nasse Zeitung, Tinte und ein leicht rustikales Gefühl. Am Ende bleibt’s ziemlich lang, salzig, fast als hätte ich gerade eine kleine Auster geschluckt.

imglidinhere

imglidinhere

6. Juni 2026, 13:13:22

Ah, das hier riecht direkt mal intensiv. 🤔 Erst so ein rauchiger Teppich, ganz ähnlich wie deutsche Rauchbiere, nur irgendwie voller. Dann kommen ganz klar gegrillte Kiefernzapfen durch, so ein warmer, holziger Duft. Und ja, ganz hinten, dieses salzig-brackige – erinnert mich sofort an Sardinen in Lake, aber auf eine gute, fast schon ankernde Art. Im Gaumen ist das Ding wirklich ein ganz schöner Brocken. So eine breite, ölige Textur, die sich richtig auf die Zunge legt. Der Rauch fühlt sich riesig an, gepfeffert und torfig zugleich. Irgendwie bringt das auch Noten von alten Kräuterlikören mit und dieser köstlichen Schärfe, fast wie Limettenöle. Kurz und süß? Hmm, nein, eher lang und direkt gemeißelt. 💨 Ist wirklich brillant, wie rein und golden es sich anfühlt. Dieser boggy, wunderbar torfige Charakter bleibt lange, wie eine warme Decke. Und ganz zum Schluss, ganz dezent, so gepresste Wildblumen und eine Spur von geräuchertem Lavendel. Schmeckt ein bisschen nach einem vergoldeten 1970er Jahrgang. Ausdrucksstark und schön duftend, das muss man sagen! 👌

Szheros3084_YT

Szheros3084_YT

3. Juni 2026, 21:53:23

Das hier hat eine ganz helle, fast bernsteinfarbene Goldtönung 😊 Gleich am Anfang riecht es nach frischem Cidre-Apfel und ein bisschen Zitronenschale, sehr frisch! Dann kommt so ein Hauch von nassem Zeitungspapier, fast wie im Keller, und ganz dezent etwas Pfeffer. Aber beim Trinken wird’s erst richtig spannend: Das ist so glatt und präzise, fast wie ein guter Riesling mit diesem leichten Benzinton 🤔 Spüre auch so eine leichte Kräuternote, fast wie Seetang bei Ebbe, und wirklich dezente Anklänge von gelber Melone. Der Rauch – nicht aufdringlich, eher zurückhaltend – mischt sich mit so einem salzigen Gefühl, fast als hätte man eine kleine Auster geschluckt 🦪 Und ja, diese paar zusätzlichen Prozent Alkohol merkt man richtig! Die ganze Sache wirkt irgendwie breiter, wärmer. Der Nachhall bleibt lange, sehr lang sogar, mit Tinte und nochmal Pfeffer – drehen sich die Regler jetzt einfach hoch? Fast so, als würde man den Beginn des neuen Jahrtausends in besonderem Stil feiern 🥂 Hmm, hinterher schwebt dann noch dieses erdige, fast mineralische Blattwerk nach 🌿 Insgesamt ziemlich ausgewogen, nie laut, aber mit genug Tiefe um dranzubleiben.

New global music

New global music

2. Juni 2026, 12:25:28

Wow, das war eine ganz eigene Erfahrung. Anfangs dachte ich an nasses Zeitungspapier im Keller... aber dann, plötzlich, kamen so richtig die Aromen hoch, als hätte man alle Regler aufgedreht! 😮 Die Zitronenschale ist da, frisch und knackig, dazu etwas Kräutriges – wie frisch geschnittener Garten. Und irgendwie schmecke ich diese Tangnote, wenn Ebbe ist, ganz dezent. Beim Schlucken hat’s mich kurz an eine Auster erinnert, diese kleine, knackige... nur dass die Aschenoten danach kamen, überraschend aber gar nicht störend. Die gelbe Melone und der Cider-Apfel kommen so elegant daher, richtig geschmeidig und präzise. Alles bleibt lange im Mund, so eine angenehme Länge, ohne laut zu sein. Der Torf mischt sich einfach ein, ohne die Show zu stehlen. Fast schon zu kompakt für meine Zunge, aber das macht es spannend. Am Ende bleibt ein Hauch von Ribeauvillé... irgendwie rustikal, aber charmant. 🌊 Und das Beste? Die Länge, diese schwebende Erinnerung, die bleibt... 🥃

반달가슴곰

반달가슴곰

27. Mai 2026, 11:38:18

Also, ich hab da mal was probiert – die Farbe ist so ein blasses Gold, gleichzeitig leicht rustikaler Hauch. Beim Trinken fällt mir auf, wie breit es sich entfaltet, fast wie ein benzolartiger Riesling-Charakter, aber der Torf stört wirklich nie, total dezent. Irgendwie schmeck ich Seetang bei Ebbe, ultrakompakt dabei. 😮 Anklänge von gelber Melone und ein Hauch von Gerstensirup sind da, auch Apfelwein – und jetzt scheinen die Regler aufgedreht zu sein! Zitronenschale kommt durch, glatt und präzise, feiert fast das dritte Jahrtausend mit Stil. Dann diese Tinte, die im Nachklang verweilt, wie nasse Zeitungen, erinnert an einen zurückhaltenden Port Ellen. Krautig, Asche, Pfeffer – ziemlich lang, pfeffrig halt. Die Wirkung von nur drei zusätzlichen Grad am Gaumen ist erstaunlich, wirklich. Und der Eindruck, als hätte man gerade eine kleine Auster geschluckt – bleibt hängen. 😉

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