Port Ellen 1983 25 Jahre Single Malt Whisky

Port Ellen

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
25 Jahre
Alkoholgehalt
58.4%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Port Ellen
Destillationsjahr
01.1983
Abfülljahr
03.2008
Fasstypen
Refill Sherry

Preis

Neueste Beobachtungen von vertrauenswürdigen Mitwirkenden

Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:162,00 €(2024-02-28)

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Port Ellen ist eine der legendärsten stillgelegten Destillerien der Whiskywelt und liegt an der Südküste der Insel Islay. Nach Einstellung der Produktion im Jahr 1983 sind die verbliebenen Bestände zu den begehrtesten und sammlerwertesten Islay Single Malts geworden, die auf Auktionen Premiumpreise erzielen. Im Herbst 2017 kündigte Diageo einen ehrgeizigen Plan von 35 Millionen Pfund an, diese ikonische Destillerie wiederzubeleben, die bis auf ihre Trockenöfen und Lagerhäuser vollständig abgerissen worden war. Der Wiederaufbau sieht eine völlig neue Destillerie zwischen der bestehenden Mälzerei und den historischen Lagerhäusern vor, die das ursprüngliche Design getreu nachbildet mit einem Paar Pot Stills mit Rohrbündelkondensatoren sowie einem zusätzlichen kleineren Still für die experimentelle Produktion von torfigem Whisky. Die Produktion soll 2021 mit einer Jahreskapazität von 800.000 Litern beginnen. Die neue Anlage wird ein hochmodernes Besucherzentrum beherbergen, das als „Brand Home“ konzipiert ist und das reiche Erbe von Port Ellen feiert. Die 1825 von Alexander Mackay gegründete Destillerie blühte unter dem Besitz von John Ramsay im 19. Jahrhundert, wobei hauptsächlich Spirituosen für Blends anstatt für Single Malts produziert wurden. Die moderne Ära der Destillerie dauerte von 1967 bis zur endgültigen Schließung 1983, in der sie mit vier Brennblasen jährlich 1,7 Millionen Liter produzierte. Während offizielle Abfüllungen über Diageos Special Releases und Rare Malts Series Port Ellen zum begehrten Objekt für Kenner gemacht haben, werden die verbleibenden Bestände nun durch die exklusive „Untold Stories“-Kollektion präsentiert, die im Frühjahr 2019 mit einem bemerkenswerten 39-jährigen Whisky eingeführt wurde.

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Geschmacksprofil

Dried FruitDried Fruit
HoneyHoney
Dark ChocolateDark Chocolate
NutsNuts
PepperPepper
CaramelCaramel
OrangeOrange
RaisinsRaisins
SpicesSpices
Candied FruitCandied Fruit

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 14 Notizen Einloggen zum Bewerten
brancolt

brancolt

4. Juni 2026, 11:50:04

Wow, das ist mal ein ordentlicher Brocken. 😅 Gleich beim ersten Nase kriegt man so eine richtig rauchige, teerige Welle ab – total nach Pechseil und Kesselrauch. Dazu was Medizinisches, so alte Salben und Verbandszeug, fast wie aus der Hausapotheke von Oma. Aber irgendwie faszinierend. Am Gaumen dann: richtig fettig, fast schon schmierig. Geräuchertes Meersalz, dunkle Schokolade und so eine leicht bittere Note, die ewig am Gaumen kleben bleibt. Ganz klar was Küstliches dabei – Brackwasser, schwarze Oliven, so 'ne Art "schmutzig am Meer"-Feeling. Die Sherry-Noten harmonieren richtig gut damit, trocken und elegant gegen den ganzen kräftigen Rauch. Irgendwas erinnert mich an lange gereiftes Wildbret, Fenchelsamen und getrocknete Kräuter. Dazu so eine umami-Bombe, fast miso-artig, mit salziger Lakritz und leichtem Paprika-Rauch. Farbe ist tief golden-bernstein, und am Ende wird's lang und teerig mit Espresso-Abgang. Sehr herausfordernd, aber verdammt gut. Einfach brilliant. 🥃

Df music

Df music

3. Juni 2026, 14:46:17

Also, dieser hier... die Nase ist schon ziemlich intensiv. Erst viel Kohlenrauch und salzige Meeresluft, fast wie an einem Fischerhafen. Dann kommt sowas wie verbrannte Muscheln auf heißer Kohle und ein Hauch von Teerseil. Im Glas sieht das Gold richtig tief und ölig aus. Beim Trinken fühlt es sich fast schon fett an, so vollmundig. Die Würze erinnert mich an geräuchertes Wild, dazu diese pikante Note von Salzlakritz und getrockneten Kräutern. Ein bisschen wie starke, rauchige Tees, sehr komplex. Die Abgang ist endlos lang, ganz rauchig und herb, mit einem bitteren Espresso-Finish. Irgendwas daran ist auch leicht gummiartig, wie frisch geteerte Arbeitsstiefel. Kein einfacher Whisky, das muss man schon mögen – aber was für ein Erlebnis! Prost 🥃

Anthony Cooke

Anthony Cooke

2. Juni 2026, 18:14:34

Hmm, direkt nach dem Einschenken rieche ich schon Teer und Boilerrauch, richtig kräftig und „coastally“ dreckig. 😤 Im Mund fühlt es sich ölig und fast fettig an, mit salzigen Mandeln und bitterer dunkler Schokolade. Dann kommen konserviertes Wildbret und schwarze Oliven durch, zusammen mit Fenchelsamen und etwas Leder. Der Rauch ist riesig medizinisch, voller Torf und Harznoten – fast wie bei einem Islay Malt. Dazu Salzlake, geräuchertes Meersalz und ein dicker Umami-Vibe, wie Sardellen oder Kipper. Es ist ein ziemlich herausfordernder Dram, lang und peppig, mit Anklängen von Wurzelsirup und Miso-Paste. Absolut brillant, diese Mischung aus Teer und Salz! 👌

lily

lily

1. Juni 2026, 20:01:46

Wow, dieser Whisky ist wirklich was Besonderes. Die Farbe ist schon mal ein tiefes, ambery Gold – sieht fast wie flüssiger Bernstein aus. Gleich beim ersten Schnuppern… alter, was für ein Aroma! Da ist sofort diese riesige, medizinische Torfnote, fast wie ein altes Verbandsmittel, aber irgendwie auch total spannend. Dazu kommt dieses rauchig-würzige, fast wie heißgeräuchertes Paprikapulver. Und ganz hinten schwimmt so eine Salz-Küste mit, so ein ‘coastally dirty’ Gefühl, als stünde man am Hafen. Der Geschmack ist überraschend vollmundig und ‘fett’. Eine tolle, salzige Umami-Welle, die sofort an miso paste oder schwarze Oliven denken lässt. Auch diese dicken, getrockneten Kräuter kommen durch, so wie in einer guten Mole-Soße. Rauchig, aber nicht nur Rauch – eher so ein geteertes, fast schon bituminöses Feeling, vermischt mit ein wenig Wurzelbiersirup. Im Hintergrund immer wieder diese Anklänge von geräuchertem Fleisch, fast wie lange gelagertes Wild, oder diese fetten, ölig-salzigen Sardellen. Und dann dieser pfeffrige Kick am Gaumen, der richtig Spaß macht. Der Abgang ist lang, sehr lang. Das Torfmedizinische bleibt, zusammen mit dem salzigen Lakritz und einem Hauch von Kiefernharz. Einfach ein fantastischer Tropfen für einen langen Abend. ❤️‍🔥

CitrexBS

CitrexBS

27. Mai 2026, 09:29:10

Okay, also das hier ist mal was... eine Reise. Direkt beim Nase riechen: ganz viel Teer, fast wie frisch verlegte Straße, und gleichzeitig dieses salzige, rauchige Meerwasser-Aroma. Komplett "coastally" schmutzig, wunderbar. Im Glas dann diese tiefe, bernsteinfarbene Goldtönung, wirklich schön. Die Textur ist enorm, fast schon ölig, so richtig kräftig und voll. Der Geschmack? Wow, der ist intensiv! Zuerst kommt diese tolle, trockene Sherry-Note, dann Salz, salzige Butter und geröstete Mandeln. Dann mischen sich Aromen wie langsam gegrilltes Wildbret, dunkle Miso-Paste und getrocknete Kräuter. Die Rauchigkeit ist hier nicht nur einfach Rauch. Es ist wirklich "medicinal", fast wie alte Salben oder Desinfektionsmittel, gemischt mit dem Rauch von nassem Teer. Dazu kommt noch eine leichte Anisnote, so wie bei Salz-Lakritz. Der Abgang? Der ist lang, wirklich lang. Nachwirkend salzig, rauchig und mit einem Hauch von scharfem Paprika. Ein anspruchsvoller Dram, das muss man sagen. Aber irgendwie faszinierend. Man schmeckt die See, den Rauch und das Land in einem Glas. Brilliant.

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