Lagavulin 12 Jahre Single Malt Whisky

Lagavulin

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
12 Jahre
Alkoholgehalt
56.5%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Lagavulin
Abfülljahr
2010

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:271,42 €(2024-08-30)

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Der Name Mackie besitzt im geschichtsschwangeren Lagavulin einen besonderen Stellenwert. 1861 wurde James Logan Mackie Partner der Destillerie und damit das erste Mackie-Familienmitglied in ihrer Geschichte, doch sein Neffe Peter prägte die Marke nachhaltiger. Peter übernahm 1889 die Führung und brachte 1890 White Horse Blended Whisky auf den Markt, ein Blend mit Lagavulin Single Malt als Grundlage. Gleichzeitig war Peter Agent der benachbarten Laphroaig-Destillerie und vergeblich um deren Übernahme bemüht. Als Laphroaigs Besitzer das Angebot ablehnte—er glaubte, Peter würde Laphroaig nicht schätzen, sondern nur seinem eigenen Whisky dienen—reagierte Peter mit Wut. 1908 ließ er daraufhin innerhalb der Lagavulin-Destillerie Malt Mill errichten, eine exakte Kopie von Laphroaig. Dieses Unterfangen war zum Scheitern verurteilt, doch Malt Mill produzierte bis zur endgültigen Schließung 1962. Heute ist Malt Mill legendär—fast niemand glaubt an noch vorhandene Abfüllungen—doch im Lagavulin Besucherzentrum steht überraschenderweise eine Flasche Malt Mill New Make. Die Produktion umfasst einen 4,4-Tonnen-Edelstahl-Mash Tun (4-Stunden-Zyklus) und zehn Lärchen-Washbacks (22.000 Liter, 55-Stunden-Gärung). Zwei Stillsätze arbeiten mit ungewöhnlich großen Spirit Stills, die fast vollständig gefüllt sind—dies minimiert Kupferkontakt und schafft zusammen mit langsamer Destillation Lagavulins charakteristischen vollen, torfigen Geschmack. Der New Make füllt man in 'Pig's Head' Butts (umgebaute Portweinfässer), doch nur 5.000 Fässer reifen vor Ort; der Rest wird ins Hinterland verlagert. 2019 lief Lagavulin durchgehend—7 Tage pro Woche, 24 Stunden—mit 28 Maischungen wöchentlich und einer Jahresproduktion von 2,5–2,6 Millionen Litern. Die Kernsortimente bleiben überschaubar: ein 12-jähriger Cask Strength (Teil von Diageos jährlichen Special Releases), ein 16-jähriger Distiller's Edition (in Pedro Ximénez-Sherryfässern nachgereift) und seit Herbst 2017 ein 8-jähriger bei 48% vol. Besondere Abfüllungen umfassen die 200-Jahr-Feier-Trilogie von 2016 (8-jähriger, später Kernsortiment; 25-jähriger Sherryreifung; 1991 Vintage) und die 2019er Feis Ile Edition: 19 Jahre alt, 53,8% vol., in drei Fassarten gereift (Refill American Oak, American Oak Sherry, European Oak Sherry). Zudem erschien 2019 eine 9-jährige 'House Lannister'-Edition im Game-of-Thrones-Sortiment sowie eine reisehandelsexklusive 10-jährige Abfüllung.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 6 Notizen Einloggen zum Bewerten
António Rebelo

António Rebelo

3. Juni 2026, 03:05:32

Also, gerade soeben im Flensburger Hafen ein Glas getrunken – gleich spüre ich die salzige Seebriese und den Duft von nassem Sand nach einer Dusche. Auf der Zunge zuerst so ein leichter Limettenschimmer, doch dann bricht richtig Wärme durch: feuchte Erde nach einem Herbstregen, dazu etwas rußiger Rauch wie von einem Fischerboot im Hafen. Plötzlich ist da diese überraschende Süße, fast wie in meinen Omas Fruchtmarmelade – aber mit einem Hauch von Tang und Meeresalgen. Die Textur wird dann breiter, fast samten, und gegen Ende spüre ich Eukalyptus-Lutschbonbons zusammen mit rauchigem Peat. Hmm, ganz schön lang im Abgang, diese süß-erdige Note bleibt einfach hängen... wie ein Spaziergang bei Ebbe. 🌊

yesm

yesm

27. Mai 2026, 03:01:06

Oh wow, direkt ein Knall! 💥 Erstmal ganz schön intensiv. Schmeckt ein bisschen nach nassem Sand am Strand, und hinten raus so ein Hauch Seetang. Irgendwo da ist auch Kohle, so leise glimmend wie ein Lagerfeuer am Meer. 🔥 Überraschend ist die Süße, irgendwie nach Riesling-Malz oder süßen Eukalyptus-Bonbons. Sehr erdig und lang im Abgang. Lecker! Man spürt richtig, wie man kurz auf Islay steht, mit Seewind im Haar. 🌊 Die saftigen Äpfel und das kleine bisschen Zitrone mischen sich mit dem reinen Torfmalz – fast wie ein Apfel-Likör im Rauch. Sehr, sehr gut.

Tipsycat

Tipsycat

27. Mai 2026, 02:59:00

Ach du meine Güte, dieser Whisky ist wirklich was Besonderes! Sofort spüre ich diese süße Lagavulin-Note, fast wie Eukalyptusbonbons, aber mit einem Hauch von Meerwind. 🌊 Irgendwie erinnert es mich an nassen Sand und Tang am Strand, und hinten raus wird’s richtig rauchig – wie ein Lagerfeuer am Meer. Die Apfellikör-Süße ist schön da, ein bisschen weniger prickelnd als manch andere, dafür umso vollmundiger. Die Zitrusnote kommt erst ganz zart, fast wie Zitronentropfen im Abgang. Echt stark, wie Rauchmalz in Reinform – und ja, süßer als die Version vom Vorjahr! Ein Hauch von Enzian und Ruß rundet es ab. 🍏

laz_moon

laz_moon

30. Apr. 2026, 16:51:50

Also, der Whski riecht nach getrockenten Früchten und n bisschen Rauch. 🍊💨 Beim Trinken fühlt es sich warm an, mit eimen Hauch von Vanille und Karamell. Der Nachgeschmack bleibt lang und gemütlich. 😊 Manchmal denke ich, es ist wie ein gemütlicher Abend am Kamin. 🥃

KiraGZ

KiraGZ

30. Apr. 2026, 16:41:10

Hmm, erstmal riecht es so... ein bisschen nach Honig und getrockneten Früchten? 🍯 Dann am Gaumen: ziemlich cremig, mit so einem warmen Vanille-Aroma und leichter Würze. Vielleicht ein Hauch von Zimt? 🌿 Hmm, der Abgang ist langer, rauchig, ein bisschen wie Holzfeuer. Sehr gemütlich! 🔥 Alles in allem ein guter Genuss für einen kühlen Abend. Prost! 🥃

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