
Arlind ukshini
27. Mai 2026, 12:08:18
Hmm, das ist ganz schön intensiv. Erst rieche ich so was wie Calvados und diese süßlichen, fast pflanzlichen Noten... an Geranien denke ich dabei. Hmm.
Dann im Mund, wow, so viel los. Getrocknete Datteln und Rosinen, eine Leder- und Tabaknote, die mich an alte Bücher erinnert. Irgendwie auch an handgemachte Schokolade. Und dann dieser Kaffee, klar, aber auch so eine Art Pu-Erh-Tee oder nasses Laub, sehr erdig.
Ist fast ein bisschen metallisch, so wie alte Kupfermünzen. Und dieses "fast monströse"... ja, das passt. Es ist kein sanfter Whisky, der schmeckt nach was. Hmm, leicht devianter Malt, sagen wir mal so. Die Pflaumen sind auch da.
Am Ende wird es dann trocken, richtig wie ein trockener Kaffeeschnaps. Und der Abgang ist lang, wirklich lang. Hmm, ein bisschen zu pinig vielleicht, aber nicht schlimm. Man hat das Gefühl, da steckt ne ganz alte, fast verlorene Rezeptur dahinter. Glutamat? Hmm, nicht direkt, aber eine ganz eigene Umami-Tiefe ist da. Und dieser Hauch von Orangenlikör am Rand.
Insgesamt: ein Abenteuer. 🤔