Glen Grant 1997 21 Jahre Single Malt Whisky

Glen Grant

Speyside · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
21 Jahre
Alkoholgehalt
59.4%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Glen Grant
Destillationsjahr
18.03.1997
Abfülljahr
17.01.2019
Fasstypen
Hogshead

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:110,00 €(2024-02-28)

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Glen Grant, eine Speyside Single Malt Whisky-Brennerei der Campari Group, befindet sich in einer bedeutenden strategischen Transformation. Historisch basierte der Erfolg der Marke hauptsächlich auf jungen Whiskys unter fünf Jahren, wobei Italien der primäre Absatzmarkt war. Da Glen Grant jedoch nur 1 % des Gesamtvolumens von Campari ausmacht und 2018 einen Umsatzrückgang von 16 % verzeichnete, geht das Unternehmen nun in Richtung Premium-Lagen. Die neue Strategie konzentriert sich auf die Entwicklung von 12- und 18-jährigen Whiskys als Flaggschiffprodukte, eine Neubewertung des Altersangabe-freien (NAS) Portfolios und eine erhebliche Erhöhung der Lagerbestände gereifter Ware. Die USA, insbesondere der Reiseverkehr (Duty-Free), werden als Schlüsselwachstumsmärkte für diese repositionierte Marke angestrebt. Das Herzstück dieser Transformation ist Dennis Malcolm, Master Distiller und spiritueller Führer von Glen Grant. Der 1961 als Küferlehrling begonnen hat, wurde nach 58 Jahren im Betrieb zum Master Distiller ernannt und überwacht nun die gesamte Neuproduktentwicklung sowie die Aufrechterhaltung des charakteristischen leichten, eleganten Hausstils der Brennerei. Die Produktionskapazitäten umfassen einen 12,3-Tonnen-Semi-Lauter-Maischbottich, zehn Oregon-Kiefern-Gärbottiche mit einer Mindestgärzeit von 48 Stunden und acht unverwechselbare Kupferbrennblasen. Glen Grants Brennblasen zeichnen sich durch einzigartig vertikale Lyne-Arme aus und sind alle mit Reinigern ausgestattet, die zusätzlichen Rückfluss erzeugen und den charakteristischen delikaten, fruchtigen New Make der Brennerei produzieren. 2013 nahm eine moderne Abfüllanlage für 5 Millionen Pfund mit einer Kapazität von 12.000 Flaschen pro Stunde ihren Betrieb auf und dient mehreren Brennereien der Campari Group. Eine zweite High-End-Produktionslinie wurde 2015 eingeführt, und im Jahr 2019 lief die Brennerei 20 Wochen kontinuierlich mit 20 Maischungen pro Woche, was einer jährlichen Produktion von etwa 2 Millionen Litern New Make entspricht. Das Kernsortiment umfasst Major's Reserve (NAS), einen 5-jährigen exklusiv für Italien, 10-jährigen, 12-jährigen (gereift in Bourbon- und Sherryfässern) und 18-jährigen (in Bourbonfässern gereift) Whisky. Aktuelle Premium-Neuheiten sind eine 12-jährige nicht-kühlgefilterte Edition für den Reiseverkehr (2016) und ein 15-jähriger, in First-Fill-Bourbonfässern gereifter Whisky mit 50 % vol. für die USA und Duty-Free-Märkte (2018). Ein 10-jähriger Portwein-Finish ist exklusiv in der Brennerei erhältlich. Während Glen Grant selten offizielle hochaltrige Abfüllungen veröffentlicht, haben unabhängige Abfüller wie Gordon & MacPhail prestigeträchtige Vintage-Expressionen auf den Markt gebracht, darunter sechs Abfüllungen aus den Jahren 1950 bis 1955.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 11 Notizen Einloggen zum Bewerten
SwiftExecution

SwiftExecution

5. Juni 2026, 10:45:22

第一口有点苦杏仁和柠檬的酸劲,过一会儿居然冒出啤酒似的发酵感,让我想起比利时那些酸啤。 后面慢慢浮出玛德琳蛋糕的黄油香,还有一丝清酒的旨味,甚至像梅子白兰地的甜润。 葡萄柚和苹果的果香混着微微的烤玉米香,中段特别明显。 尾段带点烟熏和浓绿茶的涩,整体挺扎实的。 收尾有点紧,但就是那种老派的、让人想再喝一口的感觉 🍃

Wooz

Wooz

3. Juni 2026, 19:29:12

Hmm, das hier sieht erstmal ganz schön blassgold aus in der Nase... Irgendwie sofort so ein ganz klassischer Schwammkuchen mit reifer Banane, daneben auch so was von geröstetem Popcorn und fruchtigem Ciderei. Sehr, sehr gut 🤭 Im Geschmack dann... wow, ziemlich stark und straight. Irgendwie total gerstig, fast schon „beery", mit dieser leicht fermentösen Note. Dann kommen ganz klar bittere Mandeln und ein Hauch von geröstetem Maisflakes. Am Gaumen fühlt es sich recht „Tough Guy" und pretty tight an, so richtig old-school. Der Abgang hat dann plötzlich diese knackige Grapefruit-Zitrusnote, verbrannte Bananenschale und... tatsächlich, ein ganz ganz leichter Rauchton. Und ja, es brennt ein ganz kleines bisschen, ganz wie ein starker, pulveriger Grünklee. Fazit: Irgendwie zentristisch und gut für eine entspannte Runde 🥃

Jabz Flowa

Jabz Flowa

2. Juni 2026, 11:17:15

Der Whisky ist blass gold und riecht gleich nach Äpfeln – cider apples, wenn du weißt? 😊 Sehr, sehr gut eigentlich. Geschmack nach klassischem Rührkuchen, ein bisschen mehr Früchte wie Grapefruits und Bananenkuchen. Aber auch eine gewisse Tough Guy Note, kräftig halt, mittelstark. Es brennt ein kleines bisschen, mit Anklängen von Sake und Bier, fast wie Popcorn. Auch Pflaumenbrand und ein Hauch Rauch, altmodisch eben. Bittere Mandeln und sehr gärisch, fast wie Schießpulder. Dazu Madeleines und sehr, sehr gerstenig. Einfach ein guter Drink für den Abend!

Arrak

Arrak

27. Mai 2026, 10:57:00

Hmm, was für ein spannendes Profil. 🌾 Zuerst fällt die Farbe auf – pale gold, ganz klassisch. Der Duft ist sofort sehr beery und erinnert mich an fermenting apples, fast wie Cider. Darunter kriecht etwas bitter almonds und diese ganz old-school sponge cake-note, ja. 🍎 Im Mund ist es ziemlich strong, sag ich euch. Tight und straight, fast wie ein Tough guy. Schmeckt sehr barley-y, fast kornig wie frische Cornflakes aus der Schachtel. Aber gleichzeitig auch pastries und banana skin. Der Abgang? Brennt a wee bit, hält sich aber. Sehr, very fermentary, fast wie ein gueuze manchmal. 🍌 Und am Ende kommen noch mehr fruits durch, grapefruits und so. Klingt komisch, schmeckt aber gut. Fast wie ein centrist der Whisky-Welt, der alles ein bisschen macht. 🥄

Art with Caleb

Art with Caleb

27. Mai 2026, 05:43:04

Wow, ok. Eine ganz helle, fast strohgelbe Farbe im Glas. Sofort riecht es kräftig nach Brotkruste und gerösteter Gerste – sehr dominant. Im ersten Moment am Gaumen: Bittermandel und tatsächlich so eine leichte, leicht ranzige Bananenschale-Note 🤔. Dann kommt richtig viel Frucht durch, aber irgendwie altmodisch, wie klassischer Biskuit oder Madeleine-Kuchen. So eine angenehme, leichte Räuchernote mischt sich dazu. 🌫️ Hat auch etwas von starkem, grünem Tee – sehr herb und zusammenziehend. Und ungewöhnlicherweise ein Hauch von Sake? Sehr fermentativ und körnig. Hinten raus wird es wärmer, fast wie Schießpulver, und zieht sich am Gaumen richtig zusammen. Ein kräftiger, altertümlicher Charakter. Nicht für jedermann, aber faszinierend.

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