Glen Grant 1965 34 Jahre Single Malt Whisky

Glen Grant

Speyside · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
34 Jahre
Alkoholgehalt
55%
Volumen
50 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Glen Grant
Destillationsjahr
11.10.1965
Abfülljahr
11.10.1999
Fasstypen
Spanish sherry butt

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:3.139,47 €(2024-02-28)

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Glen Grant, eine Speyside Single Malt Whisky-Brennerei der Campari Group, befindet sich in einer bedeutenden strategischen Transformation. Historisch basierte der Erfolg der Marke hauptsächlich auf jungen Whiskys unter fünf Jahren, wobei Italien der primäre Absatzmarkt war. Da Glen Grant jedoch nur 1 % des Gesamtvolumens von Campari ausmacht und 2018 einen Umsatzrückgang von 16 % verzeichnete, geht das Unternehmen nun in Richtung Premium-Lagen. Die neue Strategie konzentriert sich auf die Entwicklung von 12- und 18-jährigen Whiskys als Flaggschiffprodukte, eine Neubewertung des Altersangabe-freien (NAS) Portfolios und eine erhebliche Erhöhung der Lagerbestände gereifter Ware. Die USA, insbesondere der Reiseverkehr (Duty-Free), werden als Schlüsselwachstumsmärkte für diese repositionierte Marke angestrebt. Das Herzstück dieser Transformation ist Dennis Malcolm, Master Distiller und spiritueller Führer von Glen Grant. Der 1961 als Küferlehrling begonnen hat, wurde nach 58 Jahren im Betrieb zum Master Distiller ernannt und überwacht nun die gesamte Neuproduktentwicklung sowie die Aufrechterhaltung des charakteristischen leichten, eleganten Hausstils der Brennerei. Die Produktionskapazitäten umfassen einen 12,3-Tonnen-Semi-Lauter-Maischbottich, zehn Oregon-Kiefern-Gärbottiche mit einer Mindestgärzeit von 48 Stunden und acht unverwechselbare Kupferbrennblasen. Glen Grants Brennblasen zeichnen sich durch einzigartig vertikale Lyne-Arme aus und sind alle mit Reinigern ausgestattet, die zusätzlichen Rückfluss erzeugen und den charakteristischen delikaten, fruchtigen New Make der Brennerei produzieren. 2013 nahm eine moderne Abfüllanlage für 5 Millionen Pfund mit einer Kapazität von 12.000 Flaschen pro Stunde ihren Betrieb auf und dient mehreren Brennereien der Campari Group. Eine zweite High-End-Produktionslinie wurde 2015 eingeführt, und im Jahr 2019 lief die Brennerei 20 Wochen kontinuierlich mit 20 Maischungen pro Woche, was einer jährlichen Produktion von etwa 2 Millionen Litern New Make entspricht. Das Kernsortiment umfasst Major's Reserve (NAS), einen 5-jährigen exklusiv für Italien, 10-jährigen, 12-jährigen (gereift in Bourbon- und Sherryfässern) und 18-jährigen (in Bourbonfässern gereift) Whisky. Aktuelle Premium-Neuheiten sind eine 12-jährige nicht-kühlgefilterte Edition für den Reiseverkehr (2016) und ein 15-jähriger, in First-Fill-Bourbonfässern gereifter Whisky mit 50 % vol. für die USA und Duty-Free-Märkte (2018). Ein 10-jähriger Portwein-Finish ist exklusiv in der Brennerei erhältlich. Während Glen Grant selten offizielle hochaltrige Abfüllungen veröffentlicht, haben unabhängige Abfüller wie Gordon & MacPhail prestigeträchtige Vintage-Expressionen auf den Markt gebracht, darunter sechs Abfüllungen aus den Jahren 1950 bis 1955.

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Geschmacksprofil

Dried FruitDried Fruit
HoneyHoney
Dark ChocolateDark Chocolate
NutsNuts
PepperPepper
CaramelCaramel
OrangeOrange
RaisinsRaisins
SpicesSpices
Candied FruitCandied Fruit

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 16 Notizen Einloggen zum Bewerten
John

John

5. Juni 2026, 05:09:22

Wow, dieser Whisky hat es in sich! 😊 Beim ersten Schluck schmecke ich sofort bittere Walnüsse und geröstete Nüsse, fast wie ein kräftiger Kaffee. Die Aromen sind sehr lang anhaltend, mit einer Note von bitteren Kräutern und kostbaren Zitronen. Dann kommt ein Hauch von bitterer Schokolade und kräuterigen Ölen, fast wie Kiefernharz. Es erinnert mich an Waldboden und Pflaumen, mit einem Touch von Nelken und schwarzem Tabak. So ein wunderbares bitteres Biest! 🌲 Es ist voller Nüsse und Harze, wie sehr alte Walnüsse in einem außergewöhnlich alten Whisky. Der Sherry-Einfluss ist wunderbar, fast wie Walnusswein. Einfach wow! 🍫

Liam

Liam

3. Juni 2026, 11:57:01

Wow, was für ein Erlebnis! 😳 Zuerst diese glorreiche Nachgeschmack... echte Schokolade, fast wie Kaffee, dann so bittere Walnussnoten. Ich dachte gleich an alten Walnissschrankboden. Danach kam dieses wunderbar herb-bittere Kräuteröl, fast wie Tannennadeln. 🌲 Irgendwie erdig, wie frisch umgegrabener Waldboden. Und dann diese extrem trockene Oloroso-Note, fast wie... alte Schlehe? 🍷 Die Aromen gehen so tief, fast schon wie geröstete Nüsse in einem alten Eichenfass. Und ganz am Ende dieses leichte Tabakaroma, so dunkel und bitter. Ein wunderbares Biest, das bittere Walnuss und das herb-süße aus der Solera. Man merkt, dass es alt ist. So richtig alt. Wie ein guter alter Glen Grant, nur... tiefer. 💫

NightZuckersüss

NightZuckersüss

28. Mai 2026, 07:09:54

Dieses Zeug ist so krass trocken, fast knochentrocken wie Oloroso. 🌲 Es steckt voller Nüsse und Harze, schmeckt irgendwie nach Waldboden – die bitteren Walnüsse sind fast wie ein Walnussschleier. Der Nachgeschmack? Einfach ewig lang! Mit kräuterigen, kieferigen Ölen und schwarzem Tabak. Die bitteren Säfte erinnern mich total an handgemachten Kaffee-Likör. Die Anti-Maltoporn Brigade hätte hier bestimmt ihren Spaß! 😄 Schwere Mokka-Kaffee-Noten und süße Vishnu-Anklänge kommen durch. Der extrem alte Solera-Prozess bringt geröstete Nüsse, ganz trockenen Oloroso und sehr bitteren Orangenlikör. Dazu wunderbarer Sherry, fast schon kaffeeartig. Der glorreiche Nachgeschmack hält ewig, mit Smyrna-Rosinen im Hintergrund. 🍷

Arlind ukshini

Arlind ukshini

27. Mai 2026, 12:11:49

Heute Abend ein Glas probiert – sofort dachte ich an schweren Mokka-Kaffee und bittere Kräuter. Dann kommt ein Gefühl von Nüssen und Harzen, fast wie Kaffee. Der Geschmack ist so trocken wie Oloroso, grenzt an Walnuss-Flecken. Kräuterige und kieferige Öle, wie handgemachter Kaffeelikör. 😊 Kastanienhonig, bittere Walnüsse, Nelken. Sehr bitterer Orangenlikör, sehr langer Abgang. Smyrna-Rosinen, echte Schokolade, glorreicher Nachgeschmack. Bittere Schokolade, extrem alte Solera – wow! Trocken wie Waldboden, Walnusswein, süßer Vishnu, schwarzer Tabak, sehr alte Walnüsse. Einfach ein Erlebnis!

Rad04

Rad04

27. Mai 2026, 08:43:19

Wow, erster Schluck und sofort denk ich: krasses bitteres Biest! 😅 Schwerer Mokka-Kaffee, fast schon wie ein handwerklicher Kaffeelikör mit Kastanienhonig. Dazu richtig bitterer Orangenlikör und echte Schokolade – voll von Nüssen und Harzen. Kräuteröle und ein Hauch Gewürznelken, fast wie ein trockener Oloroso mit Smyrna-Rosinen und Waldboden-Aroma. Die Bitterkeit hält ewig an, echt lang! 🍫☕

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