Glen Grant 1953 67 Jahre Single Malt Whisky

Glen Grant

Speyside · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
67 Jahre
Alkoholgehalt
59.4%
Volumen
30 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Glen Grant
Destillationsjahr
24.12.1953
Abfülljahr
05.01.2021
Fasstypen
First fill Sherry Butt

Preis

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Glen Grant, eine Speyside Single Malt Whisky-Brennerei der Campari Group, befindet sich in einer bedeutenden strategischen Transformation. Historisch basierte der Erfolg der Marke hauptsächlich auf jungen Whiskys unter fünf Jahren, wobei Italien der primäre Absatzmarkt war. Da Glen Grant jedoch nur 1 % des Gesamtvolumens von Campari ausmacht und 2018 einen Umsatzrückgang von 16 % verzeichnete, geht das Unternehmen nun in Richtung Premium-Lagen. Die neue Strategie konzentriert sich auf die Entwicklung von 12- und 18-jährigen Whiskys als Flaggschiffprodukte, eine Neubewertung des Altersangabe-freien (NAS) Portfolios und eine erhebliche Erhöhung der Lagerbestände gereifter Ware. Die USA, insbesondere der Reiseverkehr (Duty-Free), werden als Schlüsselwachstumsmärkte für diese repositionierte Marke angestrebt. Das Herzstück dieser Transformation ist Dennis Malcolm, Master Distiller und spiritueller Führer von Glen Grant. Der 1961 als Küferlehrling begonnen hat, wurde nach 58 Jahren im Betrieb zum Master Distiller ernannt und überwacht nun die gesamte Neuproduktentwicklung sowie die Aufrechterhaltung des charakteristischen leichten, eleganten Hausstils der Brennerei. Die Produktionskapazitäten umfassen einen 12,3-Tonnen-Semi-Lauter-Maischbottich, zehn Oregon-Kiefern-Gärbottiche mit einer Mindestgärzeit von 48 Stunden und acht unverwechselbare Kupferbrennblasen. Glen Grants Brennblasen zeichnen sich durch einzigartig vertikale Lyne-Arme aus und sind alle mit Reinigern ausgestattet, die zusätzlichen Rückfluss erzeugen und den charakteristischen delikaten, fruchtigen New Make der Brennerei produzieren. 2013 nahm eine moderne Abfüllanlage für 5 Millionen Pfund mit einer Kapazität von 12.000 Flaschen pro Stunde ihren Betrieb auf und dient mehreren Brennereien der Campari Group. Eine zweite High-End-Produktionslinie wurde 2015 eingeführt, und im Jahr 2019 lief die Brennerei 20 Wochen kontinuierlich mit 20 Maischungen pro Woche, was einer jährlichen Produktion von etwa 2 Millionen Litern New Make entspricht. Das Kernsortiment umfasst Major's Reserve (NAS), einen 5-jährigen exklusiv für Italien, 10-jährigen, 12-jährigen (gereift in Bourbon- und Sherryfässern) und 18-jährigen (in Bourbonfässern gereift) Whisky. Aktuelle Premium-Neuheiten sind eine 12-jährige nicht-kühlgefilterte Edition für den Reiseverkehr (2016) und ein 15-jähriger, in First-Fill-Bourbonfässern gereifter Whisky mit 50 % vol. für die USA und Duty-Free-Märkte (2018). Ein 10-jähriger Portwein-Finish ist exklusiv in der Brennerei erhältlich. Während Glen Grant selten offizielle hochaltrige Abfüllungen veröffentlicht, haben unabhängige Abfüller wie Gordon & MacPhail prestigeträchtige Vintage-Expressionen auf den Markt gebracht, darunter sechs Abfüllungen aus den Jahren 1950 bis 1955.

Markeninformationen anzeigen

Geschmacksprofil

Dried FruitDried Fruit
HoneyHoney
Dark ChocolateDark Chocolate
NutsNuts
PepperPepper
CaramelCaramel
OrangeOrange
RaisinsRaisins
SpicesSpices
Candied FruitCandied Fruit

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 11 Notizen Einloggen zum Bewerten
Jabz Flowa

Jabz Flowa

2. Juni 2026, 11:17:50

Hey, hab grad diesen Whisky getrunken. 😊 Am Anfang ein ganz leicht metallischer Ton, dann wächsern und schokoladig. Riecht so schön nach Kiefern, richtig glorreich. Und die Ex-Solera Fassnoten sind perfekt da – merkt man sofort. Pfeifentabak schimmert durch, süß wie ein Moment von sweet Vishnu. Nie zu trocken oder grün, eher ein ordentlicher Mocha mit Heidehonig und Rosinen. Auch Smyrna-Rosinen und getrocknete Früchte, dazu ein Hauch Tigerbalm und Szechuan Pfeffer. 🐝 Die Honignoten sind massiv, wie eine Lawine von harzigen, krautigen Tönen. Geht easy auf 100%, mit leichtem Toffee. Und irgendwie denk ich an Großmutters alte Kupferkessel – so zeitlos, fast das Jahr 2100 sehend. Nicht altersbedingt, einfach ein Stern im Glas. ❤️

Travis Burns

Travis Burns

27. Mai 2026, 10:58:20

Beim Trinken dieses Whiskys – unglaublich! 🥃 Es trifft mich direkt zwischen die Augen, so viele Aromen, dutzende und dutzende. Nie zu trocken oder grün, eher wie ein ganz alter Sauternes, der wunderbar trocken geworden ist. Die Nase ist fehlerlos, mit einer Lawine von honigten, harzigen und kräuterigen Noten. Pfeifentabak, Rosinen, ein bisschen Tiger Balm... erinnert mich an Pre-War Rhum Agricole oder Cognac. Die Textur ist wie Bienenwachs, mit Mengen von allem von den Bienen. Dieser Malt ist ewig, geht easy auf 100! 🤩 Es ist massig, aber wie ein einziges Geschmackserlebnis, nicht nur eine Ansammlung. Sehe das Jahr 2100 vor mir, Mahagoni mit roten Tönen, Heidehonig, Schokolade, getrocknete Feigen, sogar etwas Miso. Glorreiche pinige Noten, Lichttoffee, richtig Mocha. Der Abgang ist lang, und ich denke an süßen Vishnu. Einfach stunning! 😍

LBspark🔥

LBspark🔥

27. Mai 2026, 05:43:35

Wow, dieser Malt ist einfach zeitlos. Zuerst rieche ich richtig nach Mokka und Wachs, fast wie Omas alter Kupferkessel. 😊 Am Gaumen dann sofort dunkle Schokolade und getrocknete Früchte, so eine Lawine aus honigartigen, harzigen und kräuterigen Noten. Die Farbe im Glas ist so ein Mahagoni mit rötlichen Reflexionen... und wow, ein Hauch von Szechuan-Pfeffer, ganz leicht metallisch und warm. Alles fühlt sich an wie ein einziger, perfekter Moment – keine Aneinanderreihung von Aromen, sondern irgendwie... vollkommen. Fast wie ein uralter Sauternes, der alle Zucker verdaut hat und nun so trocken und faszinierend trocken daliegt. Ein kleiner Tigerbalm-Kick hinten raus, dazu Kräutertees und Liköre. Echt krass, wie das zusammengeht. 🤯

DreadnaughtVCN

DreadnaughtVCN

21. Mai 2026, 22:10:52

In der Nase erst süß und fruchtig, bisschen Vanille und Honig 🍯 Am Gaumen weich, warm, leicht würzig, mit etwas Eiche und dunkler Frucht. Der Abgang bleibt angenehm, trocken und leicht rauchig. Passt gut für einen ruhigen Abend 🙂

samet demir

samet demir

14. Mai 2026, 23:54:16

Jo, der hat was. Riecht erstmal schön nach Vanille und so nem warmen Honigkuss 🍯, bisschen Eiche schwingt mit. Im Mund dann überraschend weich, fast samtig, dann kommen würzige Noten durch – so Zimt und n Hauch Nelke. Der Abgang bleibt ewig, mit soner leichten Rauchnote, aber nich aufdringlich. Macht richtig Spass, da immer wieder dran zu nippeln. 😌 Einziger winziger Wermutstropfen: Minimal zu süss für meinen Geschmack, aber das ist meckern auf hohem Niveau. Insgesamt n ganz feiner Tropfen. Kann man sich gemütlich hinsetzen und den Abend geniessen. 🥃

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