Dailuaine Single Cask 2009 11 Jahre Single Malt Whisky

Dailuaine

Speyside · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
11 Jahre
Alkoholgehalt
55.6%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Dailuaine
Destillationsjahr
22.01.2009
Abfülljahr
2020
Fasstypen
Nachfüllung Hogshead

Preis

Neueste Beobachtungen von vertrauenswürdigen Mitwirkenden

Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:64,68 €(2024-02-28)

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Alfred Barnards 'The Whisky Distilleries of the United Kingdom' aus den späten 1880er Jahren zeigt, wie sehr sich die Whisky-Industrie gewandelt hat – und doch zeitlos geblieben ist. Barnard widmete Dàyún ganze sieben Seiten, so fesselnd fand er die Lage. Er schrieb voller Ehrfurcht: 'Bei so erhabener Umgebung wundert es nicht, dass sie Nektar aus dem Garten Eden destillieren, für den alle Sterblichen sicherlich erschüttern würden,' und fügte hinzu: 'Die gesamte Landschaft ist so exquisit wie ein Märchenschloss.' Noch heute verkörpert Dàyún alles, was mit Speyside-Whisky verbunden ist. Auf kurvenreichen Straßen, den Spey immer wieder überquerend, erscheint plötzlich eine in einem Tal spiegelnde Brennerei. Obwohl romantisch schön, ist Dàyún ein kompromissloser Leistungsträger – einst eine der größten Brennereien der Region mit fast einer Million Liter New Make Spirit jährlich. Ausgestattet mit einem 11,25-Tonnen-Edelstahl-Vollfilter-Maischebottich, acht Lärchen-Washbacks, zwei externen Edelstahl-Fermentern und drei Brennblasen-Paaren. Wie üblich Kupfer-Kondensatoren, doch einige vor Jahren in Edelstahl umgerüstet, um dem New Make einen schwefeligen Charakter zu verleihen. 2015 angepasste Fermentationszeiten für einen weicheren, seidigeren Whisky, als Clynelish für Renovierungen schloss und Dàyún zur einzigen Quelle dieses signifikanten seidigen Whisky-Basis für Premium-Blends wurde. 2019: vier kurze Fermentationen (80 Stunden) und acht lange Fermentationen (107 Stunden) wöchentlich, mit 2,6 Millionen Litern Jahresproduktion. Dàyún ist eine Grundpfeiler-Malz-Brennerei für Schottlands Blended-Whisky-Industrie. Die einzige offizielle Abfüllung ist der Flora & Fauna 16-Jährige; 2015 wurde ein 1980 destillierter, seltener 34-Jähriger als Teil der Diageo Special Releases veröffentlicht.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 15 Notizen Einloggen zum Bewerten
Raquel Souza

Raquel Souza

4. Juni 2026, 18:53:01

Gerade probiert – die Farbe ist so ein blasses Gold, fast wie heller Wein. Schmeckt erstmal nach getrockneten Blättern, trocken und leafy. Dann kommt so ein ledriges Gefühl, etwas heavy. Die Würze von Pfeffer und Chili ist krass, fast schon zu viel 😅. Erinnert mich total an Weißbier, so frisch, und an Gemüsebrühe, warm und deftig. Die Walnüsse kommen durch, heavy und nussig. Insgesamt schmal gebaut, aber ganz stimmig, nur vielleicht etwas zu extractive. Der Nachgang zieht sich lang, bitter wie Campari, und hinten rum wird’s richtig tanninig. New Sneakers riechen tut’s auch – oder eher wie frische Hefe und Brot? Seltsam, aber irgendwie interessant. So ein green touch fehlt auch nicht. Fühlt sich an wie ein lame duck in einer großen Range, aber durchaus sehenswert 🤔.

Ahmet Dadak

Ahmet Dadak

3. Juni 2026, 23:38:03

Also, dieser Whisky hat eine schöne, blasses Goldfarbe. 🌟 Der Duft ist nach Brot und schweren Walnüssen, mit etwas Hefe wie bei frischem Brotteig. Im Geschmack gleich bitter wie Campari, dann kommen riesige Pfeffer- und Chilinoten 🌶️. Es erinnert auch an gekochten Kohl und hat einen ledrigen Touch. Die Textur ist eng, aber gut konstruiert. Im großen Rahmen ist es eher eine lahme Ente – nicht wirklich herausragend. Außerdem schmeckt es etwas nach weißem Bier und umdestilliertem Aperol. Und plain wood ist auch wahrnehmbar. Flints? Vielleicht ein Hauch von Mineralik. 😊

It's Guts Man

It's Guts Man

2. Juni 2026, 12:53:03

Heute mal was ganz anderes probiert – farblich richtig blass, fast wie verdünnter Apfelsaft 😅 Beim Riechen sofort diese Brühe-Note, irgendwie an Gemüsefond erinnernd, aber auch ganz dezent was Hefiges wie frisch gebackenes Brot... Im Glas dann direkt der Schlag! So viel Gewürze, Pfeffer und Chilli purzeln regelrecht über die Zunge, fast schon aggressiv 🤯 Dazu kommt eine richtig bittere, fast medizinische Ader – denke sofort an Campari oder umgerührten Aperol, nur trockener. Merkwürdig auch diese Leder- und Bleistiftnoten, als würde ich in einer alten Werkstatt schnuppern... Im Nachklang wird es dann richtig herbe, fast zusammenziehend von den Walnüssen, und diese trockene, blättrige Art bleibt ewig hängen. Muss sagen, die Würze ist schon next level – spannend, aber vielleicht etwas zu überbordend für meinen Geschmack. Weißbier passt sicher besser dazu als ein ruhiger Abend auf der Couch 🍻 Naja, zumindest kein Langweiler!

Humble Heresy

Humble Heresy

27. Mai 2026, 11:55:19

Die Nase ist erstmal total Aperol-Abgang, irgendwie orange und bitter, gemischt mit so einem Weißbier-Aroma... fast wie Hefeweizen, nur mit mehr Chemie. 😅 Im Gaumen sofort krasses Bleistift-Holz, richtig markant. Dann kommt diese üble Suppenbrühe durch, wie Gemüsefond, und ganz viel frischer Hefekuchen. Die Nüsse sind auch da, richtig schwere Walnüsse. Textur ist irgendwie schmal, aber nicht schlecht gebaut. Feuerstein schimmert durch, mineralisch. Farbe ist blasser als gedacht. Geschmack wird dann echt wild: riesig Paprika und Chilli, fast schon zu scharf. Krümelbrot daneben, aber alles sehr extraktiv. Im Nachklang... hui, das Tannin ist enorm! So trocken im Mund. Und die Schärfe bleibt total, aber wird etwas erträglicher. Trotzdem noch ordentlich Feuer. 🔥

Muddy Wisconsin

Muddy Wisconsin

27. Mai 2026, 00:18:54

Blassgold im Glas ✨ Riecht erst leicht nach Weißbier, Hefe und nassen Blättern, dann kommt so ein bitterer Campari/Aperol-Vibe. Etwas Walnuss, Leder und Flintstein. Am Gaumen trocken, würzig und ziemlich lang. Bisschen schräg, fast wie neue Sneaker und gekochter Kohl 😅 Komisch, aber irgendwie echt interessant.

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