Craigellachie 2003 12 Jahre Single Malt Whisky

Craigellachie

Speyside · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
12 Jahre
Alkoholgehalt
59.9%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Craigellachie
Destillationsjahr
10.06.2003
Abfülljahr
11.06.2015
Fasstypen
Refill Bourbon Hogshead

Preis

Neueste Beobachtungen von vertrauenswürdigen Mitwirkenden

Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:79,00 €(2024-02-28)

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Die Clynelish Distillery wurde von Peter Mackie – dem Visionär hinter der White Horse Blend und Besitzer von Lagavulin – gemeinsam mit Alexander Edward gegründet, um den dringenden Bedarf an zusätzlicher Produktionskapazität während des Whiskybooms im späten 19. Jahrhundert zu adressieren. Die steigende Nachfrage hatte bei großen Blending-Häusern zu Inventarknappheit geführt, wodurch der Bau neuer Destillerien unerlässlich wurde. Mackie, der ein Verkaufsbüro in London betrieb, wurde besonders durch die Konkurrenz großer Grain-Whisky-Produzenten beunruhigt und bezeichnete deren Spirituosen als „kurz gelagert, billig und verbrannt schmeckend“. Sein Lebensprinzip war die Garantie von Produktqualität, wobei er fest davon überzeugt war, dass Verbraucher gereiften Whisky wollten – die Akkumulation von Jahren, keine Abkürzungen. Die Produktionsanlage verfügt über einen Steinecker-VollLäuter-Maischebottich, der 2001 installiert wurde und das ursprüngliche offene Gusseisengefäß ersetzte. Die Gärung erfolgt in acht Lärchen-Gärbottichen mit einer Gesamtkapazität von 47.000 Litern über 56-60 Stunden. Zwei Stillsätze, jeweils mit traditionellen Wurmkühlern ausgestattet, produzieren den Spirit; die ursprünglichen Kupferwürmer wurden 2014 auf Edelstahl umgerüstet. Bis 2019 konnte die Destillerie bei 21 Maischen pro Woche 3,9 Millionen Liter New Make Spirit produzieren. Clynelish pflegte ein äußerst niedriges Profil und veröffentlichte selten offizielle Abfüllungen vor der Markenrestrukturierung 2014. In diesem Jahr wurden drei Kernexpressionen mit 13, 17 und 23 Jahren Reifung für ausgewählte Einzelhandelsmärkte eingeführt. Es folgte eine Duty-Free-exklusive Serie mit 19-, 31- und 33-jährigen Whiskys – die 19- und 31-jährigen Expressionen wurden seitdem eingestellt, während die 33-jährige Version in den US-Einzelhandel expandierte. Anfang 2018 debütierten zwei limitierte Duty-Free-Abfüllungen: ein 24-Jähriger und ein 17-Jähriger, der in Palo-Cortado-Sherry-Fässern nachgereift wurde. Der Höhepunkt des Sortiments ist eine 51-jährige Expression, die im Herbst 2018 einzigartigerweise nicht zum Verkauf, sondern als kostenloses Verkostungserlebnis für Whisky-Enthusiasten bei Pop-up-Events in Großbritannien, Australien, Südafrika und den USA angeboten wurde, die nur durch vorherige Registrierung zugänglich waren.

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Geschmacksprofil

VanillaVanilla
CoconutCoconut
HoneyHoney
AlmondAlmond
CreamCream
CaramelCaramel
LeatherLeather
Dark ChocolateDark Chocolate
NutsNuts

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 13 Notizen Einloggen zum Bewerten
Joelie

Joelie

5. Juni 2026, 12:44:05

Ganz ehrlich, dieser Whisky überrascht mich total! 😊 Gleich beim Riechen: so eine mineralische Note, fast wie Kalk oder Kreide. Dann kommen die Getreide durch – total Gerste, quasi wie ein Brei oder so. 🌾 Beim Trinken fühlt es sich richtig handgemacht an, wie ein reines Ale. Die Hefe erinnert mich an Brotteig, und es hat diese porridge-ähnliche Textur. 🥣 Dazu ein Hauch von Limette und Weißwein – echt nah an den Rohstoffen, fast wie Ex-Hippies, die was Brauen. 🍐 Der Abgang ist ewig lang, mit Birnen in Birnenbrand und so einem Roggen-Buchweizen-Vibe. Man spürt die Gerste so stark, wie destillierte gemälzte Gerste. Craft und industrielles Malz, aber auf eine gute Art. 👍

TheManBehindTheSlaughter

TheManBehindTheSlaughter

3. Juni 2026, 23:05:01

Okay, ich hab da gerade was probiert… und wow, das ist anders. Ganz am Anfang sofort diese intensive, fast rohe Gersten-Note – so richtig „totally barley“, wie es in der Tüte vom Bauernhof riecht. Dazu ein Hauch von weißen Kirschen und reifer Birne, fast wie in einem feinen Williams-Brandy. Die Textur ist irgendwie… körnig? So wie ein warmer Haferbrei am Morgen, nur als Whisky. Und dieses kühle, mineralische Gefühl auf der Zunge, ein bisschen wie Kreide oder nasse Steine. Dann kommt eine ganz leichte, angenehme Hefe-Note durch, fast wie bei einem guten, handwerklichen Ale, und am Ende bleibt diese lange, fast wollige Wärme. Ehrlich gesagt, ich finde das richtig spannend. Es fühlt sich so nah am Ausgangsprodukt an, ohne den Einfluss von Holzfässern. Fast wie eine Verbeugung vor der Gerste selbst. 😊

It's Guts Man

It's Guts Man

2. Juni 2026, 12:44:38

Okay, wow, das ist ja mal was ganz anderes. Schon der Duft... so frisch, fast wie morgens in der Bäckerei. 🌾 Da ist so eine körnige Note, ganz klar, die Gerste steht im Mittelpunkt, fast schon etwas pappig wie warmer Haferbrei. Sehr pur, kein Holz, das überdeckt. 🤔 Im Glas dann... ja, ganz zart weiße Kirschen und Birnen, fast wie ein trockener Weißwein. Aber darunter liegt immer dieses Getreide, dieses "alle Körner"-Gefühl, Roggen, Weizen, alles quasi. Sehr naturbelassen. Die Hefe ist auch da, etwas wie Brotteig oder Sauerteigkruste. Und dieses mineralische, fast salzige am Ende... Macht süchtig. Der Abgang ist lang, bleibt wirklich im Mund, man schmeckt die Gerste noch lange nach. Einfach geil, wie nah das an den Rohstoffen dran ist. Kein Schnick-Schnack. 👍

Vlard

Vlard

27. Mai 2026, 11:50:50

Oh, das ist ja mal was ganz anderes! Zuerst riecht es total mineralisch, fast wie Kreide und nasser Kies. Und dann diese Hefe – boah, erinnert mich an frischen Brotteig von der Bäckerei um die Ecke. 🍞 Ich schmecke direkt das Getreide, so richtig körnig und roh. Roggen, Gerste, vielleicht auch Buchweizen? Alles ist so unkompliziert und rein, kein Holz, das stört. Fühlt sich an wie ein handwerkliches Ale, nur in Whisky-Form. Im Hintergrund tauchen diese Birnen auf, ganz zart, wie in einem klassischen Obstbrand. Und irgendwie... es ist fast ein bisschen kräuselig? Wie Haferbrei, der langsam reif wird. Macht einfach gute Laune! 😊

Purple text guy

Purple text guy

27. Mai 2026, 06:13:48

Also, das Zeug duftet direkt nach Bäckerei – Roggen, Buchweizen, so ein bisschen Sauerteig und Bäckerhefe. Riecht irgendwie nach einem echten Handwerksbetrieb, fast schon wie bei den alten Hippies, total natürlich und roh. Im Mund ist es richtig voll, wie ein warmes Getreidebrei, aber mit dieser kräfitgen Säure von Limette und weißem Wein. Die weißen Kirschen und die Birnen in diesem Klarbrand sind ganz deutlich da. Richtig geil, wie nah das alles an den Rohstoffen ist, fast so, als würde man direkt die Körner fühlen – Weizen, Gerste, alles dabei. Ohne diesen ganzen Eichenholz-Kram schmeckt man echt das Getreide, sehr mineralisch und hefig. Das Ende zieht sich richtig lange, bleibt mineralisch und körnig. Einfach nur pur und ehrlich. 🌾

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