Clynelish 1995 25 Jahre Single Malt Whisky

Clynelish

Highlands · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
25 Jahre
Alkoholgehalt
56.6%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Clynelish
Destillationsjahr
1995
Abfülljahr
2021
Fasstypen
Refill Sherry Butt

Preis

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Clynelish Single Malt Whisky gilt als eine der angesehensten und strategisch wichtigsten Destillerien im Portfolio von Diageo und dient als Grundpfeiler für die ikonische Johnnie Walker Blended Scotch Whisky Range, insbesondere für den prestigeträchtigen Gold Label Reserve. Der unverwechselbare wachsige, honigartige Charakter des Destilleriewhiskys hat ihn für fast zwei Jahrhunderte unverzichtbar für Master Blender gemacht. Dr. Jim Beveridge OBE, Master Blender von Diageo seit über vier Jahrzehnten, war der Hüter der konsistenten Qualität und des Hausstils von Johnnie Walker. Als nur der sechste Master Blender in der 200-jährigen Geschichte der Marke leitet Beveridge ein Team von 12 Experten-Blendern, trägt jedoch die endgültige Verantwortung für den weltweit meistverkauften Scotch Whisky. Unter allen Malt Whiskys nimmt Clynelish gemeinsam mit Talisker eine besondere Position in seinem Blending-Repertoire ein als seine bevorzugte Grundlage für die Schaffung komplexer Blends. Zu Anerkennung seiner monumentalen Beiträge an die Scotch Whisky Industrie wurde Dr. Beveridge im Juni 2019 zum Offizier des Order of the British Empire (OBE) ernannt, eine Auszeichnung, die mit den zweihundertjährigen Jubiläumsfeierlichkeiten von Diageo zusammenfiel. Die Clynelish Destillerie durchlief im Juni 2017 eine umfassende einjährige Renovierung und ging mit modernster Ausstattung hervor, darunter ein 12,5-Tonnen-Voll-Läuterbottich, acht traditionelle hölzerne Gärbottiche und zwei Edelstahlfermenter. Die Anlage wird mit drei Stillsätzen betrieben und bietet aus dem Brennraum Panoramablick auf das Dorf Brora und die Nordsee. Sieben Tage die Woche in Betrieb, produziert die Destillerie jährlich etwa 4,8 Millionen Liter New Make Spirit. Bemerkenswerterweise reifen etwa 6.000 Fässer Clynelish New Make Spirit in den Lagerhäusern der Schwestdestillerie Brora, die den Betrieb eingestellt hat, aber nun eine umfangreiche Restaurierung durchläuft, um 2020 wieder zu eröffnen. Der größte Teil der Clynelish-Reifelagerung ruht jedoch in anderen Diageo-Anlagen in ganz Schottland. Clynelish's offizielle Abfüllungen präsentieren den eleganten Charakter der Destillerie, angeführt vom maßgeblichen 14-jährigen Ausdruck und der Distiller's Edition, die einen Finishing-Zeitraum in Oloroso Seco Sherry-Fässern erhält. Die Destillerie war auch prominent in Diageos jährlichen Special Releases vertreten, wobei der Clynelish Select Reserve zwei Jahre in Folge erschien. Als moderner Marketing-Highlight wurde im Frühjahr 2019 die Game of Thrones Limited Edition Collection mit acht Single Malts veröffentlicht – darunter eine Clynelish-Abfüllung, die Haus Tyrell bei 51,6 % vol. ohne Altersangabe repräsentiert.

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Geschmacksprofil

Dried FruitDried Fruit
HoneyHoney
Dark ChocolateDark Chocolate
NutsNuts
PepperPepper
CaramelCaramel
OrangeOrange
RaisinsRaisins
SpicesSpices
Candied FruitCandied Fruit

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 5 Notizen Einloggen zum Bewerten
Whiskyspace Deutschland 1679

Whiskyspace Deutschland 1679

17. Juni 2026, 02:40:57

Also, erster Schluck und… Pfeffer. Richtig viel Pfeffer, der einem fast die Nase kitzelt 🌶️ Dann kommt da so eine erdige Schicht, irgendwie nach feuchtem Waldboden, ein bisschen Tabak dazu – fast wie beim Räuchern. Und dann dieser Schwefel… ja, der ist definitiv da, man kann ihn nicht übersehen. Für manche vielleicht zu viel, aber ich find's irgendwie spannend, so ein bisschen polarisierend halt. Was mich überrascht hat: so ein Walnuss-Wein-Gefühl, fast schon zu intensiv, dazu kalter Aufschnitt und Leder im Hintergrund – klingt komisch, schmeckt aber interessant 😄 Die Farbe ist schön, so ein tiefes Bernstein, schaut schon mal gut aus im Glas. Der Abgang ist lang, wirklich recht lang – da bleibt was hängen. Etwas altes, saures Wachs vielleicht? Schwer zu beschreiben, aber es ist nicht unangenehm. Insgesamt so ein Whisky mit Ecken und Kanten – nicht für jeden, aber genau das macht ihn interessant 🥃

Keiz

Keiz

4. Juni 2026, 21:09:15

Heute Abend ein Glas Whisky probiert – wow, schon der Geruch: Salpeter pur, fast wie in einer alten Mine. Im Mund erstmal Dissonanzen, süß und bitter kämpfen, aber genau das lieb ich. Glutamat hoch sieben, so eine intensive Umami-Welle! Tatsächlich alte saure Wachsnote, dazu Tabak und eine Menge Pfeffer. Auf dem Tasting Desk wäre das schrecklich, aber für mich perfekt. Walnusswein übertrieben, geräucherte Wurst, bittere Orangen und ein Hauch Erde. Und diese 505 Flaschen – splendid, alles so bright und klar! 😊🥃

Kili E

Kili E

3. Juni 2026, 00:45:17

Gerade eingeschenkt, die Farbe ist ein tiefes Bernstein. Gleich riecht es... hm, fast nach Glutamat in Potenz, zusammen mit bitteren Orangen und einer Rauchnote, die mich an geräucherte Wurst denken lässt. 😅 Im Geschmack tauchen dann diese "devianten" Chargen-Gedanken auf – manchmal ist es ein Pass, manchmal nicht. Sehr erdig, fast salpetrig, mit einer bemerkenswerten Wachsnote, die tatsächlich etwas "sauer" anmutet. Die Sherry-Reife ist da, aber die Dissonanzen kommen auch durch, wie kalter Aufschnitt und Leder. Der Nachklang wird dann doch eher lang, konzentriert sich auf pfeffrige Orangen und vielleicht etwas zu viel Walnusswein. Aber auf der Zunge wird es doch etwas nicer. Ganz besonders krass: der ganze Pfeffer! Manch ein Batch ist terrible auf dem Tasting-Tisch, andere wiederum sind splendid, lichterfüllt... zähle das mal als acht Flaschen.

elshan

elshan

27. Mai 2026, 02:26:03

Wow, diese bernsteinene Farbe sieht schon mal toll aus. Immer noch ein richtig guter Whisky, auch wenn ich ein paar von den 'abweichenden' Chargen schon besser fand. Pass auf, mach das mal acht – so gut ist der hier. Die Nase ist einfach großartig, diese strahlende Fassstärke von '505 Flaschen' ist spürbar. Ich schmecke sofort Clynelish und Sherry-Fass, das harmoniert wunderbar. Aber Achtung: Es kommen auch deutliche Schwefelnoten durch, und wirklich seeehr viel Pfeffer. Erinnert mich ein bisschen an pfeffrige Orangen. Dazu kommt eine Menge Erde und fast etwas zu viel Walnusslikör im Hintergrund. Trotzdem sind echte Fans hier begeistert! Mir persönlich wäre es auf dem Gaumen etwas lieber, wenn es etwas sanfter wäre. Aber insgesamt trotzdem genießbar. 🥃

Szini

Szini

30. Apr. 2026, 06:41:33

Okay, also los geht's! 👃 Zuerst der Duft... hmm, ein bisschen rauchig, wie Lagerfeuer im Herbst, und dann so ein warmer, würziger Kick. Schon mal gut! 🔥 Geschmack? Mhh, cremig, voll im Mund. Ich schmecke so eine leichte Vanille-Süße, die sich mit etwas Holzigem, fast wie nasses Eichenholz, mischt. Ein Hauch von trockenen Früchten vielleicht? Sowas wie... getrocknete Aprikose? Aber ganz dezent. Der Abgang ist lang und wärmt richtig von innen. 🌰 Ein bisschen wie gemahlene Nüsse und diese Rauchnote kommt am Ende nochmal zurück. Sehr rund, nicht zu scharf. Hmm, na toll, jetzt habe ich Lust auf einen Schluck. 🥃 Prost!

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