Bunnahabhain 2005 17 Jahre Single Malt Whisky

Bunnahabhain

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
17 Jahre
Alkoholgehalt
50.6%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Bunnahabhain
Destillationsjahr
2005
Abfülljahr
2023
Fasstypen
PX Sherry hogshead

Preis

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Die Bunnahabhain Destillerie an der Nordostküste der Insel Islay befindet sich derzeit in einer umfassenden Renovierungs- und Erweiterungsphase im Wert von 10,5 Millionen Pfund. Laut offiziellen Angaben war die Destillerie „übermäßig ausgedehnt“, was zum Abriss von vier Lagerhäusern und fünfzehn weiteren Gebäuden führte. Der ehrgeizige Entwicklungsplan sieht den Bau eines neuen Besucherzentrums auf der linken Straßenseite neben der Destillerie vor, dessen Fertigstellung für Ende 2019 oder Anfang 2020 geplant ist. Auf der rechten Seite, wo sich zuvor Lagerhäuser befanden, entstehen eine neue Abfüllhalle und zusätzliche Parkplätze. Ein erheblicher Teil der Investitionen fließt in die Modernisierung der Produktionsanlagen, einschließlich der Umstellung von manueller auf computergesteuerte Maischprozesse. Nach der Renovierung soll der Großteil der Reifung von Bunnahabhain auf Islay stattfinden. Die Produktionsanlage umfasst einen 12,5 Tonnen schweren traditionellen Edelstahlmaischbottich mit Kupferdeckel, sechs Oregon-Kiefern-Gärbottiche (washbacks) und zwei Paar Brennblasen. Anfang 2018 wurden zwei Gärbottiche ersetzt, die verbleibenden zwei sollen Ende 2019 ausgetauscht werden. Die Gärzeit variiert zwischen 55 und 110 Stunden. Für 2019 plant die Destillerie eine Produktion von 2,1 Millionen Litern New Make Spirit, davon 40 % torfig und 60 % ungetorft. In den letzten Jahren ist die Produktion von torfigem Whisky gestiegen, wobei der Phenolgehalt auf 35-45 ppm erhöht wurde. Die Kernsortimente umfassen 12-, 18-, 25- und 40-jährige Abfüllungen. Die führenden torfigen Expressionen sind der alterungslose Toiteach a Dha, ein Vatting von Bourbon- und Sherryfass-Whiskies, und Stiùireadair, gereift in First-Fill- und Refill-Sherryfässern. Die Limited Releases von Juli 2019 umfassen einen 2007er Port Pipe Finish, einen 2007er Franzosenbrandfass und einen 1988er Marsala-Fass. Die Duty-Free-exklusiven Abfüllungen sind Cruach-Mhòna, ein stark getorfter junger Whisky; Eirigh Na Greine, eine Komposition aus Bourbon-, Sherry- und Rotweinfässern; und An Cladach, gereift in Sherryfässern. Für das Feis Ile 2019 (Islay Festival of Music and Malt) wurden zwei Sondereditionen veröffentlicht: ein 2008er Moine Franzosen-Eichenfass und ein 2001er Sauternes-Fass.

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Geschmacksprofil

Dried FruitDried Fruit
HoneyHoney
Dark ChocolateDark Chocolate
NutsNuts
PepperPepper
CaramelCaramel
OrangeOrange
RaisinsRaisins
SpicesSpices
Candied FruitCandied Fruit

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 5 Notizen Einloggen zum Bewerten
Whiskyspace Deutschland 1636

Whiskyspace Deutschland 1636

15. Juni 2026, 13:49:11

Blass bernsteinfarben im Glas, aber der Geruch haut direkt rein: Kerosin, Jod, Medizin, kalter Teer und so ein bisschen deutsches Rauchbier vom Lagerfeuer. Beim Trinken kommt richtig viel Salz, Chili-Öl, Tabasco und BBQ-Glut dazu, fast wie Ramenbrühe mit Pfeffermakrele, Speckmarmelade und Lakritz. Ziemlich wuchtig, torfig, sherrylastig und dreckig-rauchig, aber irgendwie macht genau das Spaß 🔥

IGNACIORIGINAL

IGNACIORIGINAL

2. Juni 2026, 17:53:13

Hmm, das ist ja mal was! Die Farbe ist blasses Bernstein, schon fast wie Sonnenlicht durch einen alten Schrank. Der erste Schluck... wow, das schlägt einem direkt ins Gesicht! So wie ein starker, deutscher Rauchbier, nur viel intensiver. Ich rieche sofort Teer, wie frisch aufgestrichenes Dachpappe, und dazu diese ganz rauchigen BBQ-Embern, als würde jemand gerade Räucherspeck grillen. In der Mitte wird es dann überraschend salzig und würzig. Fast wie eine starke Ramen-Brühe mit viel Umami, und ich schmecke ganz deutlich Selleriesalz und ganze Körner Senf. Dann kommt so eine Note von eingelegten Miesmuscheln und Pfeffermakrele von der Delikatessentheke. Die Mischung aus dem starken Torf und dem modernen Sherry-Fass ist wirklich... muskulös. So ein großer, kräftiger Typ. Ab und zu blitzt Jod auf, auch etwas Mercurochrom, fast medizinisch, und ganz am Ende so gesalzene Lakritz. Der Abgang ist lang, sehr lang, mit Teerextrakt und einem Hauch von Kerosin. Insgesamt wie ein Besuch bei einer Street-Food-Show, wo Deli-Counter auf den Grill trifft. Nicht für jedermann, aber wenn man drauf steht... prost! 🥃

Claxy

Claxy

25. Mai 2026, 14:10:59

Boah, das ist mal ein ordentlicher Schlag ins Gesicht 🥊 In der Nase gleich Chili-Öl, Nelke und dieser salzige Sellerie-Touch, fast wie Maggi-Würze. Dahinter schlägt einem glatt Jod und Petroleum entgegen, als hätte jemand geteerte Jutesäcke über einem Torffeuer geräuchert. Der erste Schluck – puh, das ist kein Sipping-Whisky, das ist durchwachsener Speck mit Tabasco und ’ner Handvoll glimmender Grillkohle. Richtig speckig, dicht, fast schon Medizinschrank, aber dann kommt diese krasse Ramen-Brühe-Salzigkeit hoch, als hätte man eine Lake aus Pfeffermakrele und eingelegten Muscheln eingekippt. Das klebt und brennt, hintenraus endlos lang, extrem salzig mit Lakritzbitterkeit, kaum zu bändigen. Diese blasse Bernsteinfarbe täuscht komplett – da drin steckt ein Muskelprotz ohne Manieren, aber genau das liebe ich manchmal dran.

Ivan Soedjono

Ivan Soedjono

15. Mai 2026, 09:42:40

Schön warm und rund 😊 Erst etwas süß, wie Honig und Vanille, dann kommt leichte Eiche und ein bisschen Würze. Im Nachklang angenehm weich, nicht zu schwer. Passt gut für einen ruhigen Abend.

Hell Raizzer

Hell Raizzer

29. Apr. 2026, 10:41:03

Ohhh, das ist ja... interessant. 🤔 Also, ganz ehrlich, aus meiner Nase riecht das erstmal total nach... naja, nach einem alten Holzschuppen, in dem jemand Apfelkuchen gebacken hat? So ein bisschen süß, aber auch so erdiger Staub. 😅 Im Mund... puh. Erstmal kräftig, fast schon scharf, so wie ein kräftiger Ingwertee. Dann wird's plötzlich total cremig, fast schon ölig, und es schmeckt nach... gerösteten Mandeln? Und ein ganz, ganz kleines bisschen nach Rauch, so als hätte jemand ein Lagerfeuer in der Nähe gemacht. 🔥 Der Abgang bleibt lange, so ein warmes Gefühl, und am Ende kommt nochmal so eine... nussige, leicht bittere Schokoladen-Note durch. 🤫 Alles in allem: ziemlich komplex, für einen gemütlichen Abend am Kamin. So ein richtig "Denk-Whisky". 😉

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