Aultmore 1991 20 Jahre Single Malt Whisky

Aultmore

Speyside · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
20 Jahre
Alkoholgehalt
52.8%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Aultmore
Destillationsjahr
1991
Abfülljahr
2011

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:168,60 €(2024-02-28)

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Aultmore Destillerie: Der Geheimtipp von Speyside Die A96 von Keith nach Fochabers entlang, fällt dem aufmerksamen Reisenden die "weiße Destillerie" auf der rechten Seite ins Auge – Aultmore. Diese auffällige Anlage pflegt jedoch eine Aura der Exklusivität und öffnet sich nur während des jährlichen Spirit of Speyside Festivals im Mai. Die 1970er-Jahre-Neubauten, die die 1896er Strukturen nahezu vollständig ersetzten, machen jeden Zugang zu diesem produktiven Komplex zu einer raren Gelegenheit für Whisky-Pilger. PRODUKTION & KAPAZITÄT Ausgestattet mit einem 10-Tonnen-Steinecker-Volläufermaischebottich, sechs Gärbehältern mit einer kurzen Mindestgärzeit von 56 Stunden (die den leichten, grasigen Charakter erhält) und vier Kupferbrennblasen, läuft Aultmore seit 2008 durchgehend sieben Tage die Woche. Mit 16 Maischen pro Woche (Stand 2019) und einer Jahresproduktion von über 3 Millionen Litern New Make gehört sie zu den leistungsstärksten Betrieben der Region. EIGENTÜMERSTRUKTUR & POSITIONIERUNG Unter Diageo blieb Aultmore ein Sammler-Geheimnis, sporadisch in den Flora & Fauna- und Rare Malts-Serien vertreten. Die 1998-Übernahme durch Bacardi/Dewar's brachte eine 12-jährige Originalabfüllung, doch danach 16 Jahre fast völlige Abstinenz vom offiziellen Markt – nur Independent Bottlings hielten den Namen am Leben. Die 2014/15 vorgestellte „Last Great Malts“-Kampagne von Bacardi katapultierte Aultmore zurück ins Rampenlicht. SORTIMENT & LIMITIERUNGEN Die Kernrange umfasst Aultmore 12 und 18 Jahre, die die destillereitypische Signatur zeigen: rein, kräuterig, delikat fruchtig. Die 25-jährige Abfüllung ist eingestellt, die 21-jährige exklusiv für Duty-Free und den US-Markt. Die 2018 eingeführte Exceptional Cask Series demonstriert Fass-Finish-Exzellenz: Eine Heathrow-exklusive Trilogie aus 22-jährigen Whiskies, deren letzte 11 Jahre in Super-Tuscan-Wein-, Châteauneuf-du-Pape- und Moscatel-Fässern reiften. Ergänzt wird das Portfolio durch eine 17-jährige Multifass-Reifung (inklusive seltener Palo-Cortado-Sherry-Fässer) seit Herbst 2019. CHARAKTER & SAMMLERWERT Aultmore zeichnet sich durch einen ätherischen, fast transparenten Charakter aus: leichte Grasnoten, Zitronenzeste, weißer Pfeffer – ein Blender-Traum und Kenner-Geheimtipp. Die Seltenheit offizieller Abfüllungen vor 2014 schuf einen lebhaften Sekundärmarkt für Vintage-Independent-Releases; die neue OB-Range gewinmt rasch an Ansehen bei Enthusiasten, die nach authentischem, ungetorftem Speyside-Charakter suchen.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 11 Notizen Einloggen zum Bewerten
MgDark

MgDark

6. Juni 2026, 09:53:24

Ah, ein ganz eigener Charakter! Erstmal ein bisschen schüchtern, dann kommt so eine leichte Frucht durch, so Zwetschgenmarmelade... Und dieser Hauch von frischem Eichenholz und Vanille. Nicht ganz einfach, aber er erinnert mich etwas an junge, nicht geschwefelte Speysider – klar, fast wie ein Eau-de-vie. Dann entwickelt sich das, wird etwas würziger, ein Hauch von Pfeffer hinten raus. Und tatsächlich, ganz dezent Rauch, der sich mischt mit grasigen Noten und so einem fernen Pfefferminz-Anhauch. Der Abgang ist mittellang, mit einem leichten Alkoholbrand und etwas Butteriges. Für mich ist das hier ein ganz gut balancierter, definierter 80-Punkter in seiner Art. Einfach sauber und kornig, mit einem Hintergrund aus leicht verbrannten Noten. Macht richtig Lust auf mehr! 👍

Oofway

Oofway

4. Juni 2026, 03:34:25

Also, der fängt ganz schüchtern an, erstmal etwas spirity, so eau-de-vie-mäßig halt... erinnert mich an junge, ungesherriede Speysider 😅 Dann kommen langsam die Früchte – Birnen, weiße Kirschen, bisschen Pfirsich, und irgendwie auch Pflaumenmarmelade. Dazu ein Hauch von frischer Butter und Vanille, ganz fein. Am Gaumen dann etwas rauchig, nicht zu viel, eher so ein zarter Rauch im Hintergrund. Dazu malzig, etwas grasig, frisches Eichenholz... und ganz dezent Rhabarberkuchen, haha, der Gedanke kam mir einfach so 🤔 Leicht pfeffrig im Nachklang, mittellang, etwas Alkoholbrennen ist schon da. Aber insgesamt recht clean und fruchtig. Hmm... also nicht der einfachste Whisky, muss man sich drauf einlassen. Aber ich mag ihn eigentlich ganz gern – komplexer als er zunächst wirkt, richtig gut balanciert. Kann man trinken 👍

foxdie1001

foxdie1001

27. Mai 2026, 13:01:57

Also, beim ersten Schluck denkt man: puh, das ist jetzt nicht so ein sanfter Geselle. Eher etwas rau und sprittig, fast ein bisschen wie ein Obstbrand. 🍐 Aber dann kommen sofort frische Birnen und Äpfel, ein bisschen Marmelade von Pflaumen, ganz klar definiert. Er ist wirklich erfrischend, fast schon wie ein Weißwein, nur mit mehr Tiefe. Irgendwo hinten raunt es ganz leicht nach Rauch, und man spürt ein Hauch von frischer Minze, ganz fern. Die Vanille und die Butternoten kommen auch durch, machen ihn runder. Anfangs wirkt er etwas schüchtern, aber mit der Zeit öffnet er sich und wird fruchtiger, sogar ein bisschen Pfirsich und weiße Kirschen. Es steckt mehr Komplexität drin, als man zuerst denkt. 🌿 Der Nachklang ist mittellang, leicht pfeffrig, mit einem sanften Alkoholbrennen. Insgesamt ein ziemlich angenehmer, ausgewogener Tropfen. Nicht der einfachste, aber genau richtig in seiner Art – macht mehr Spaß, als man erwartet. 👍

S2GWİN

S2GWİN

27. Mai 2026, 02:28:14

Also, am Anfang ist der recht scheu – fast ein bisschen spirity. Man merkt schon den Alkohol, aber nicht zu krass. Dann kommen grasig-malzige Noten, mit ganz zarter Vanille im Hintergrund. Fruchtig wird's auch: Pfirsich, Pflaumenmus... so ein feiner Jam-Ton. Und hinten raus, ganz diskret, ein Hauch Rauch? Fast wie ein guter Tresterbrand, nur leiser. Der ist halt nicht der Einfachste. Aber nach ner Weile wird er offener, zeigt mehr Tiefe. Irgendwie frischer, komplexer... man muss ihm Zeit geben. 🤔 Schönes Erlebnis! 😊

Enderlix

Enderlix

15. Mai 2026, 09:24:22

In der Nase erst süß, so Honig und etwas Vanille 🍯 Dann kommt Holz, ein bisschen Gewürz und leichte Frucht. Am Gaumen warm und rund, nicht zu schwer. Hinten raus etwas trocken, mit Pfeffer und karamelliger Note. Ganz gemütlich 😊

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