Lagavulin 12 Jahre Single Malt Whisky

Lagavulin

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
12 Jahre
Alkoholgehalt
43%
Volumen
750 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Lagavulin
Abfülljahr
1970s

Preis

Neueste Beobachtungen von vertrauenswürdigen Mitwirkenden

Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:1.100,00 £(2026-05-23)

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Der Name Mackie besitzt im geschichtsschwangeren Lagavulin einen besonderen Stellenwert. 1861 wurde James Logan Mackie Partner der Destillerie und damit das erste Mackie-Familienmitglied in ihrer Geschichte, doch sein Neffe Peter prägte die Marke nachhaltiger. Peter übernahm 1889 die Führung und brachte 1890 White Horse Blended Whisky auf den Markt, ein Blend mit Lagavulin Single Malt als Grundlage. Gleichzeitig war Peter Agent der benachbarten Laphroaig-Destillerie und vergeblich um deren Übernahme bemüht. Als Laphroaigs Besitzer das Angebot ablehnte—er glaubte, Peter würde Laphroaig nicht schätzen, sondern nur seinem eigenen Whisky dienen—reagierte Peter mit Wut. 1908 ließ er daraufhin innerhalb der Lagavulin-Destillerie Malt Mill errichten, eine exakte Kopie von Laphroaig. Dieses Unterfangen war zum Scheitern verurteilt, doch Malt Mill produzierte bis zur endgültigen Schließung 1962. Heute ist Malt Mill legendär—fast niemand glaubt an noch vorhandene Abfüllungen—doch im Lagavulin Besucherzentrum steht überraschenderweise eine Flasche Malt Mill New Make. Die Produktion umfasst einen 4,4-Tonnen-Edelstahl-Mash Tun (4-Stunden-Zyklus) und zehn Lärchen-Washbacks (22.000 Liter, 55-Stunden-Gärung). Zwei Stillsätze arbeiten mit ungewöhnlich großen Spirit Stills, die fast vollständig gefüllt sind—dies minimiert Kupferkontakt und schafft zusammen mit langsamer Destillation Lagavulins charakteristischen vollen, torfigen Geschmack. Der New Make füllt man in 'Pig's Head' Butts (umgebaute Portweinfässer), doch nur 5.000 Fässer reifen vor Ort; der Rest wird ins Hinterland verlagert. 2019 lief Lagavulin durchgehend—7 Tage pro Woche, 24 Stunden—mit 28 Maischungen wöchentlich und einer Jahresproduktion von 2,5–2,6 Millionen Litern. Die Kernsortimente bleiben überschaubar: ein 12-jähriger Cask Strength (Teil von Diageos jährlichen Special Releases), ein 16-jähriger Distiller's Edition (in Pedro Ximénez-Sherryfässern nachgereift) und seit Herbst 2017 ein 8-jähriger bei 48% vol. Besondere Abfüllungen umfassen die 200-Jahr-Feier-Trilogie von 2016 (8-jähriger, später Kernsortiment; 25-jähriger Sherryreifung; 1991 Vintage) und die 2019er Feis Ile Edition: 19 Jahre alt, 53,8% vol., in drei Fassarten gereift (Refill American Oak, American Oak Sherry, European Oak Sherry). Zudem erschien 2019 eine 9-jährige 'House Lannister'-Edition im Game-of-Thrones-Sortiment sowie eine reisehandelsexklusive 10-jährige Abfüllung.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-4 von 4 Notizen Einloggen zum Bewerten
Whiskyspace Deutschland 1594

Whiskyspace Deutschland 1594

12. Juni 2026, 16:13:28

Wow, das ist richtig üppig im Glas 😄 Erst viel Karamell, cremiger Sherry und fast sirupartige Süße, dann kommt diese Islay-Seite mit Kräuterrauch, Teer, Pfeffer und etwas salziger Seeluft. Erinnert mich an altes Holz, getrockneten Seetang, Kokos und so eine leicht medizinische Kräuternote. Wird hinten trockener, mineralisch und bleibt ewig hängen. Einfach ziemlich schön.

Whiskyspace Deutschland 1594

Whiskyspace Deutschland 1594

12. Juni 2026, 16:12:53

Der wirkt direkt ziemlich küstennah: Salz, Seetang, Olivenlake und so ein öliger Rauch, fast wie alte Taue am Hafen. Dazu kommen Pfeffer, trockener Sherry und etwas wie geräucherte Kräuter mit Sardinen in Öl 😅 Hinten bleibt Torfglut, Teerlikör und ein staubig-mineralisches Gefühl. Ziemlich kräftig, aber erstaunlich frisch und samtig zusammengehalten. Macht gefährlich leicht Lust auf noch einen Schluck.

Whiskyspace Deutschland 1594

Whiskyspace Deutschland 1594

12. Juni 2026, 16:12:35

Wow, der riecht schon extrem dicht und ölig, fast wie dicker Torfrauch mit altem Teer, Kampfer und so einer ledrigen Sherry-Süße. Im Mund richtig schwer und warm, pfeffrig, ein bisschen wie geräucherter Fisch, Seetang der noch glimmt, Kräutertee und dunkler Sirup-Torf 😅 Bleibt ewig hängen, rauchig, salzig, ölig… macht mich kurz sprachlos.

Whiskyspace Deutschland 1594

Whiskyspace Deutschland 1594

12. Juni 2026, 16:09:03

Blass bernsteinfarben im Glas, aber beim Trinken wirkt er irgendwie tiefer als gedacht. Erst Kampfer, Kräutertee und alte trockene Medizin, dann kommt geräuchertes Meersalz, Seetang und so eine kleine Sardellen-Note dazu. Wird mit der Zeit torfiger, trockener und etwas schärfer, fast wie Teer, Motoröl und Olivenlake am Strand 😄 Schmal, aber spannend. Der Abgang bleibt echt lange, salzig, mineralisch und schön rauchig.

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