Lagavulin 1994 13 Jahre Single Malt Whisky

Lagavulin

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
13 Jahre
Alkoholgehalt
56.8%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Lagavulin
Destillationsjahr
1994
Abfülljahr
2007
Fasstypen
Bourbon

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:84,00 €(2024-02-28)

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Der Name Mackie besitzt im geschichtsschwangeren Lagavulin einen besonderen Stellenwert. 1861 wurde James Logan Mackie Partner der Destillerie und damit das erste Mackie-Familienmitglied in ihrer Geschichte, doch sein Neffe Peter prägte die Marke nachhaltiger. Peter übernahm 1889 die Führung und brachte 1890 White Horse Blended Whisky auf den Markt, ein Blend mit Lagavulin Single Malt als Grundlage. Gleichzeitig war Peter Agent der benachbarten Laphroaig-Destillerie und vergeblich um deren Übernahme bemüht. Als Laphroaigs Besitzer das Angebot ablehnte—er glaubte, Peter würde Laphroaig nicht schätzen, sondern nur seinem eigenen Whisky dienen—reagierte Peter mit Wut. 1908 ließ er daraufhin innerhalb der Lagavulin-Destillerie Malt Mill errichten, eine exakte Kopie von Laphroaig. Dieses Unterfangen war zum Scheitern verurteilt, doch Malt Mill produzierte bis zur endgültigen Schließung 1962. Heute ist Malt Mill legendär—fast niemand glaubt an noch vorhandene Abfüllungen—doch im Lagavulin Besucherzentrum steht überraschenderweise eine Flasche Malt Mill New Make. Die Produktion umfasst einen 4,4-Tonnen-Edelstahl-Mash Tun (4-Stunden-Zyklus) und zehn Lärchen-Washbacks (22.000 Liter, 55-Stunden-Gärung). Zwei Stillsätze arbeiten mit ungewöhnlich großen Spirit Stills, die fast vollständig gefüllt sind—dies minimiert Kupferkontakt und schafft zusammen mit langsamer Destillation Lagavulins charakteristischen vollen, torfigen Geschmack. Der New Make füllt man in 'Pig's Head' Butts (umgebaute Portweinfässer), doch nur 5.000 Fässer reifen vor Ort; der Rest wird ins Hinterland verlagert. 2019 lief Lagavulin durchgehend—7 Tage pro Woche, 24 Stunden—mit 28 Maischungen wöchentlich und einer Jahresproduktion von 2,5–2,6 Millionen Litern. Die Kernsortimente bleiben überschaubar: ein 12-jähriger Cask Strength (Teil von Diageos jährlichen Special Releases), ein 16-jähriger Distiller's Edition (in Pedro Ximénez-Sherryfässern nachgereift) und seit Herbst 2017 ein 8-jähriger bei 48% vol. Besondere Abfüllungen umfassen die 200-Jahr-Feier-Trilogie von 2016 (8-jähriger, später Kernsortiment; 25-jähriger Sherryreifung; 1991 Vintage) und die 2019er Feis Ile Edition: 19 Jahre alt, 53,8% vol., in drei Fassarten gereift (Refill American Oak, American Oak Sherry, European Oak Sherry). Zudem erschien 2019 eine 9-jährige 'House Lannister'-Edition im Game-of-Thrones-Sortiment sowie eine reisehandelsexklusive 10-jährige Abfüllung.

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Geschmacksprofil

VanillaVanilla
CoconutCoconut
HoneyHoney
AlmondAlmond
CreamCream
CaramelCaramel
LeatherLeather
Dark ChocolateDark Chocolate
NutsNuts

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-3 von 3 Notizen Einloggen zum Bewerten
Jack johnson

Jack johnson

27. Mai 2026, 07:53:56

Gerade getrunken, und sofort denke ich an nasse Kalksteinplatten nach einem Sommerregen 🌧️ Zuerst fällt die Säure auf – fast wie ein kräftiger trockener Weißwein, nur dass hier alles etwas schärfer, spitzer ist. Dann dieses Mineralische... fast wie wenn man an einem Feuerstein leckt. Extrem flintig, fast staubig wie Kreide, die zwischen den Fingern zerreibt. Merkwürdig, dass daneben auch so eine salzige Note auftaucht, ganz dezient, wie Seespray 🤔 Und mit jedem Schluck wird das Ganze nur noch intensiver, voluminöser. Einfach riesig. Habe so einen rauchigen Touch im Hintergrund, der mich an leicht getorften Whisky erinnert – obwohl ich eigentlich keinen rauchigen erwartet hatte. Überraschend komplex.

Yes Sir

Yes Sir

12. Mai 2026, 09:21:08

Hmm, also mal kurz: Dieser Whisky hat schon was. Irgendwie... Apfl? Ja, so ein reifer, saftiger Apfel hintenrum. 🍎 Dann kommt ein ganz weiches Honigding, echt lecker. 🍯 Ein Hauch von so Zitrus, wie Mandarine vielleicht. 🍊 Ah, und ein ganz zarter Rauch am Ende, so richtig schön. 💨 Vielleicht etwas Vanille oder Karamell? Schwer zu sagen, aber es rundet sich gut ab. 🔥 Hat auch so eine gewisse Wärme, aber nicht brennend. So richtig cozy. 😊

Yt_Ricochat

Yt_Ricochat

2. Mai 2026, 21:41:03

Okay, also... das Ding ist einfach unglaublich komplex! 🤯 Beim ersten Nase... wow, ganz viel Honig und reife Birne, fast wie ein warmer Obstsalat. Dann kommt so ein leicht rauchiger Ton, der mich sofort an ein gemütliches Lagerfeuer im Herbst erinnert. 🔥 Im Gaumen... puh, der ist Cremig! Und dann explodieren richtig kräftige Gewürze – Nelke, ein bisschen Zimt, vielleicht? Die ganze Zeit begleitet von so einer schön süssen Vanillenote. Das wärmen richtig schön. 😋 Der Abgang... der bleibt ewig! Leicht trocknend, mit einem Hauch von dunkler Schokolade und einem ganz, ganz leichten salzigen Unterton. Einfach... wow. Der regt zum Nachdenken an. ✨ So eine tolle Erfahrung. Man schmeckt richtig die Zeit, die darin steckt. 💯

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