Cragganmore 1976 13 Jahre Single Malt Whisky

Cragganmore

Speyside · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
13 Jahre
Alkoholgehalt
56.1%
Volumen
750 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Cragganmore
Destillationsjahr
1976
Abfülljahr
1989

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:687,47 €(2024-02-28)

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Am Ende einer schmalen Straße, weniger als 200 Meter vom Spey River entfernt, liegt die Cragganmore Destillerie. Obwohl sie Mitglied der Classic Malts Serie ist und in der belebten, touristischen Region Speyside liegt, machen sich nur 8.000 Besucher jährlich auf den Weg dorthin. Die geringe Besucherzahl ist hauptsächlich auf die abgelegene Lage zurückzuführen. Von der stark befahrenen A95 zwischen Aberlour und Boat of Garten abbiegend, muss man eine kleine Straße mit schlechter Beschilderung navigieren, was leicht zu verpassen ist. Wer durchhält, wird mit einem außergewöhnlichen Erlebnis belohnt. Besucher, die die Premium-Tour wählen, erhalten exklusiven Zugang zum prächtigen Clubroom, wo sie den Whisky verkosten können. Mit einer Bibliothek, offenem Kamin und Chesterfield-Möbeln erinnert der Raum an einen prächtigen viktorianischen Salon. Dieser Raum diente einst als Büro der Destillerie, wo Gründer John Smith im 1870er Jahren das Geschäft führte. Cragganmore ist mit einem 6,8-Tonnen-Maischbottich aus Edelstahl mit Kupferdeckel und sechs Gärbottichen aus Oregon-Kiefer ausgestattet. Im Jahr 2019 lief die Destillerie fünf Tage pro Woche, wobei alle sechs Gärbottiche gleichzeitig vergoren wurden, abwechselnd mit kurzer (60 Stunden) und langer (90 Stunden) Gärung. Die Anlage verfügt über zwei große Waschbrennblasen mit geraden, absteigenden Lyne Arms und zwei relativ kleinere Spiritusbrennblasen mit verlängerten, sanft gekrümmten Lyne Arms. Einzigartigerweise haben diese Spiritusbrennblasen flache Oberseiten – ein Design, das bereits zur Zeit des Gründers John Smith in Verwendung war. Die Brennblasen sind mit externen Wurmkühlern verbunden, um den Alkoholdampf zu kondensieren. Die Jahresproduktion der Destillerie erreichte 2019 1,65 Millionen Liter. Cragganmore Single Malt ist eine wichtige Komponente von Old Parr Blended Whisky. Die Marke Old Parr, die 1909 gegründet wurde, erfreut sich besonderer Beliebtheit in Japan und Lateinamerika. Obwohl die Verkäufe vor 2010 ein bescheidenes Wachstum verzeichneten, ist das Volumen von Old Parr längst von seinem Höhepunkt zurückgegangen und fiel 2018 auf nur noch 12 Millionen Flaschen. Das offizielle Kernsortiment der Destillerie umfasst einen 12-jährigen Whisky und eine Distiller's Edition (allgemein als DE bekannt). Im Jahr 2019 veröffentlichte Diageo einen 12-jährigen Cragganmore mit Fassstärke als Teil seiner Special Releases Serie.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-3 von 3 Notizen Einloggen zum Bewerten
Vatkiel Abbysman

Vatkiel Abbysman

6. Juni 2026, 12:08:40

Oha, dieses Glas ist echt eine Überraschung! Zuerst denk ich: Puh, ein bisschen wie frisch gewaschener Pullover, fast seifig. Dann kommen diese seltsamen, “muffigen” Früchte durch, irgendwie wie Drachenfrucht und Litschi vermischt. Irgendwo hinten schimmert auch so ein komischer Plastikton, fast wie alter Karton, aber witzigerweise ist das gar nicht schlecht. Hmm, und dieses “elektrische” Gefühl auf der Zunge ist… interessant! Ein Hauch von Bleistiftmine und dann ploetzlich ganz saftige, alte grüne Birnen – “Hardy Butter Pears” würd ich sagen. 🤔 Manche Teile sind wirklich brilliant, mit richtig schöner, ungewöhnlicher Frucht und einem langen, würzigen Abgang. Aber zwischendurch ist es auch ein bisschen verwirrend, fast schon zu komplex. So wie wenn man alte Potpourri-Duftmischungen riecht, vermischt mit einem Schuss Limettensaft und ganz ganz wenig Kohle. Ein komisches, aber faszinierendes “Old Bottle”-Feeling. Kein Wasser, bitte – das will ich erst mal so genießen! 😅

JayJaySauce

JayJaySauce

4. Juni 2026, 08:29:17

Oh, der riecht ja erstmal total nach harten Birnen und Longan! Sehr fruchtig. Dann kommen diese Guaven, fast wie Potpourri – irgendwie schön seltsam. Schmeckt nach Met, aber auch ein bisschen seifig... nicht schlecht, nur ungewöhnlich. 🍐 Danach wird’s cremig, wie ranzige Butter, mit ganz viel Staub. Also bitte nicht mit Wasser verdünnen! Im Hintergrund richtig plastikartig, fast wie Karton oder altes Eisen. Die Früchte bleiben aber, nur etwas muffig. 🤔 Zu viel Seife am Ende, fast wie Limonenöl. Aber insgesamt total unterhaltsam – man weiß nie, was als Nächstes kommt!

Kevin

Kevin

27. Mai 2026, 14:01:46

Erste Nase: Echt komisch, irgendwie nach frisch gewaschener Wolle oder Spülmittel. 🤔 Aber dann kommen auch Früchte, wie reife Birnen und ein Hauch von Litschi. Totaler Mischmasch. Am Gaumen auch wieder Seifiges, fast wie mit Spülmittel versetzt. Dazu aber auch Butterschmalz und leicht ranzige Butter, seltsame Kombi. Dann wird es würziger, etwas Kalk und Kohle, erdig. Der Abgang ist lang und wird immer würziger, mit einem Rest von Staub und altem Karton. Also irgendwie unterhaltsam, auch wenn’s komisch schmeckt. Besonders die Frucht da mitten drin fasziniert mich. Prost 🍺

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