Chichibu 2011 7 Jahre Single Malt Whisky

Chichibu

Präfektur Saitama · Japan

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Whisky-Informationen

Alter
7 Jahre
Alkoholgehalt
60%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Chichibu
Destillationsjahr
2011
Abfülljahr
2018
Fasstypen
Burgundy Wine Cask Finish

Preis

Neueste Beobachtungen von vertrauenswürdigen Mitwirkenden

Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:1.646,00 €(2024-02-28)

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Die Chichibu Destillerie verkörpert eine der faszinierendsten Wiederbelebungsgeschichten der modernen Whiskywelt. Gegründet 2007 von Ichiro Akuto, dem Enkel des Hanyu Destillerie-Gründers, liegt diese Craft-Destillerie in Chichibu, Präfektur Saitama – etwa 100 Kilometer nordwestlich von Tokio. Die Produktion begann im Februar 2008 und markierte die Rückkehr des Whisky-Erbe der Familie Akuto. Die Destillerie verkörpert die Schnittstelle zwischen schottischer Tradition und japanischer Handwerkskunst. Die kompakte Produktionsanlage umfasst eine kleine Mühle, einen Maischbottich und mehrere Gärbottiche aus japanischer Eiche (Mizunara) – eine Seltenheit in der Whiskyherstellung, die dem Produkt einen unverwechselbaren Charakter verleiht. Die beiden Kupferbrennblasen, die bei den renommierten Forsyths of Rothes in Schottland in Auftrag gegeben wurden, sind bewusst klein gehalten und fördern so eine robuste Aromenentwicklung durch erhöhten Kupferkontakt. Die Reifung erfolgt in traditionellen Dunnage-Lagern, wo das kontinentale Klima von Saitama mit seinen dramatischen jahreszeitlichen Temperaturschwankungen die Reifedynamik beschleunigt. Ichiro Akuto setzt auf ein vielfältiges Fassmanagement mit Ex-Bourbon-Hogsheads, Sherry-Butts, Puncheons und Fässern aus japanischer Eiche und reift Whiskys oft in innovativen Holzarten nach. Jeder Ausdruck wird ohne Kühlfiltration und ohne künstliche Farbgebung abgefüllt und bewahrt so den authentischen Charakter des Spirituosen. Chichibu hat sich schnell zu einem Kultstatus entwickelt; die limitierten Abfüllungen, insbesondere unter dem Label „Ichiro's Malt“, erregen weltweit Aufsehen und verkörpern die Präzision, Innovation und Kunstfertigkeit der neuen Generation japanischer Whiskys.

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Geschmacksprofil

RaisinsRaisins
Red BerriesRed Berries
CherryCherry
PlumPlum
BreadBread
CaramelCaramel
Green AppleGreen Apple
PearPear
ButterButter

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-4 von 4 Notizen Einloggen zum Bewerten
brancolt

brancolt

4. Juni 2026, 11:29:36

Hmm, nach ein paar Schlucken... erstmal viel Gartenerde und nasse Blätter. Irgendwie auch so ein Hauch von altem Pu-Erh-Tee 🍵 und ein bisschen saure Pflaume. Die Eiche ist schon deutlich spürbar, fast wie bei nem kräftigen französischen Rotwein. Irgendwann taucht auch ein bisschen Kirschkern-Tee und so ein rauchiger Torf auf, gar nich schlecht! Am Ende wird es leicht bitter, so wie Schwarzbrotkruste oder Lakritz. Hält ganz schön lang an. Ist jetzt nich schlecht, aber auch nich mein absoluter Liebling. Geht so 👍

Anthony Cooke

Anthony Cooke

2. Juni 2026, 18:09:44

Also, ich muss sagen, ich genieße das hier ziemlich viel. Zuerst ein Hauch von Kirschstängeltee und schwarzen Johannisbeerknospen, dann wird’s erdiger – schwarzer Humus, Gartentorf, fast wie schwere französische Eiche. Es trocknet ein bisschen im Mund, insgesamt recht sicher und lang anhaltend. Manchmal denke ich an feurigen jungen Armagnac oder schwere Lakritz, auch Tomatenblätter und Geranienblumen sind da. Naja, es ist okay, nicht schlecht. 🍂

Clippy doesnt want a Revolution

Clippy doesnt want a Revolution

25. Mai 2026, 16:11:36

Boah, das ist ja mal 'ne Nase... gleich zu Beginn so'n warmer Aufguss von Kirschstielen, ganz klar Kirschstieltee ☕️🍒 Und dann schlägt's um in so'n fertigen Cocktail, fast als hätte jemand schon gemixt – crazy. Dann so komische Whiffs of old pu-erh, dieser erdige Kellergeruch, vermischt mit Backpflaumen und... Tomatenblättern? Ja, genau dieser grüne, leicht pelzige Duft, wenn man an der Pflanze reibt. Wild. Am Gaumen dann echt lang, eher lang, mit diesen sauren Tees. Ich genieße das ziemlich, keine Frage. Später mehr Cassis, schön dunkelbeerig, aber auch a little drying, zieht die Wangen leicht zusammen. Schwarzer Humus, dieser tiefe Waldboden. Keine echten Veränderungen, der bleibt auf seiner Linie, entwickelt sich kaum, aber das ist okay so. Der Abgang hat was von fiery young armagnac, dieses Brennende, Junge, dazu heavy French oak, also ordentlich Holz, und dann Loads of leaves and stems, als kaust du auf 'nem Haufen Laub und Stielen rum. Irgendwie geil, irgendwie speziell.

INFERNOPHÖNIX14

INFERNOPHÖNIX14

29. Apr. 2026, 11:02:24

Erstmal schmeck ich rauchig, voll nach Lagerfeuer 🔥. Dann kommt a süße Note von Honig und Vanille 🍯🍦. I'm Mund auch fruchtig und a bisserl würzig. Einfach toll! 😊 Und der Abgang, der ist lang und warm, mit Karamell und a bischen Holz 🌳. Macht richtig Lust auf mehr! 😉

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