Caol Ila 2011 7 Jahre Single Malt Whisky

Caol Ila

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
7 Jahre
Alkoholgehalt
55.9%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Caol Ila
Destillationsjahr
04.2011
Abfülljahr
01.2019
Fasstypen
Sherryfass

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:197,60 €(2024-02-28)

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Caol Ila, 1846 gegründet, ist eine der ikonischsten Brennereien der Insel Islay. Nachdem sie durch Diageos Flora-&-Fauna- und Rare-Malts-Serie bekannt wurde, wurde Caol Ila 2002 offiziell als eigenständige Single-Malt-Whiskymarke eingeführt und präsentiert ein umfassendes Kernsortiment. Heute werden etwa 15 % der Brennereiproduktion für Single-Malt-Abfüllungen reserviert, während der größte Teil als wichtige Komponente für Johnnie-Walker-Blends, insbesondere für das Flaggschiff Black Label, dient. Diese strategische Bedeutung führte dazu, dass Diageo Caol Ila als eine von vier Brennereien für das 1,5 Milliarden Pfund schwere Four-Corners-Projekt auswählte, zusammen mit Cardhu, Clynelish und Glenkinchie. Die Initiative umfasst eine umfangreiche Modernisierung des Besucherzentrums, wobei Caol Ila den charakteristischen torfigen Charakter von Johnnie Walker repräsentiert. Das neue Besuchererlebnis, das 2020 eröffnet wurde, verfügt über eine Verkostungsbar mit Panoramablick auf den Islay-Sund, einen dedizierten Parkplatz, der durch eine Fußgängerbrücke direkt mit der Anlage verbunden ist. Die Brennerei betreibt einen 12,5-Tonnen-Vollläuterbottich, acht hölzerne Gärbottiche (zwei wurden im November 2019 aktualisiert) und zwei Edelstahlgärbottiche sowie drei Destilliererpaare. Die Produktionspläne variieren zwischen fünf und sieben Tagen pro Woche und ergeben 16 bis 26 Maischen. Die Gärzeiten reichen von kurzen (55 Stunden) bis zu langen (120 Stunden) Perioden. Während Caol Ila für seinen unverwechselbaren torfigen Stil bekannt ist, produziert die Brennerei auch eine ungetorfte Variante, die beide zu 72–63 % Alkoholvolumen destilliert werden. Das Kernsortiment umfasst Moch (ohne Altersangabe), 12-jährigen, 18-jährigen und 25-jährigen Whisky sowie die im Moscatel-Fass nachgereifte Distiller's Edition und Fassstärke-Abfüllungen. Zu den Sondereditionen gehören der Feis Ile 10-jährige aus dem Jahr 2019, der in amerikanischen Eichen-Ex-Bourbon-Fässern und erneuerten europäischen Eichenfässern reifte, sowie die Diageo Special Releases 2018, die sowohl einen ungetorften 15-jährigen als auch einen außergewöhnlichen 35-jährigen torfigen Ausdruck umfassen.

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Geschmacksprofil

Dried FruitDried Fruit
HoneyHoney
Dark ChocolateDark Chocolate
NutsNuts
PepperPepper
CaramelCaramel
OrangeOrange
RaisinsRaisins
SpicesSpices
Candied FruitCandied Fruit

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 7 Notizen Einloggen zum Bewerten
Joelie

Joelie

5. Juni 2026, 12:57:22

Beim ersten Schluck fällt mir sofort das goldene Licht auf, so warm und einladend. Dann kommt die Schokolade – nicht zu süß, sondern eher dunkel und reichhaltig. Aber was mich überrascht, sind die frischen Meeresnoten, wie eine Brise vom Meer. Es ist unterhaltend, fast wie ein kleines Abenteuer im Glas. Die Lederaromen sind deutlich, zusammen mit der Süße von feuchten Zigarren. Ein Hauch von Erde und Austern mischt sich ein, erinnert mich an ein Abendessen am Strand. Der säuerliche Kaffeeton sorgt für eine lebendige Note. Es ist nicht allzu anders als andere, aber irgendwie orthodoxer. Die violetten Akzente sind subtil, und die Seeigelnoten sind wirklich ungewöhnlich. Fast wie Suppen, so gemütlich. Die Tabak- und Zigarrenaromen sind präsent, aber sauberer. Die lederartigen Orangen sind faszinierend, zusammen mit dem Wildgeflügel und dem spanischen Schinken. Der Abgang ist ziemlich lang, bleibend im Mund. Ein bisschen seltsam, aber auf eine charmante Weise. 😊

Moldovan gigi

Moldovan gigi

4. Juni 2026, 20:33:14

Wow, der erste Schluck war schon… kräftig. 🤯 Erstmal total würzig, fast so wie Kummel und Liebstöckel, aber gleichzeitig auch so eine rauchige Tabaknote, die an den Opa’s Pfeifentabak erinnert. Und dann kommt dieses herzhafte, fleischige – im positiven Sinne! – fast wie in kräftiger Brühe geschmorte Rosinen, nur halt räucheriger. 🤤 Die Orange und die Schokolade kommen auch durch, das rundet das Ganze mega gut ab. Irgendwie auch etwas von diesem Rauchtee und echtem Leder. Erst etwas einschüchternd, aber je länger man ihn im Glas lässt, desto wärmer und reichhaltiger wird’s. Am Ende ein ganz langer, herzhafter Abgang. Ist schon heavy, aber absolut fesselnd. 🥃✨

July Pötzsch

July Pötzsch

27. Mai 2026, 06:16:43

Hmm, das ist echt... irgendwie faszinierend. Zuerst kommt dieser erdige, fast nasse Zigarrengeschmack, zusammen mit etwas, das an feuchten Waldboden erinnert. Dann plötzlich diese überraschende frische Note vom Meer, fast wie Seeluft. Und da hinten drin, ganz subtil, so eine saftige, leicht säuerliche Frucht... vielleicht dunkle Beeren? 🤔 Die Textur ist irgendwie cremig, aber mit einer seltsamen, fast metallischen Schärfe. Ein Hauch von getrockneten Lavendelblüten und Vanillezucker taucht auf. Der Abgang ist dann überraschend lang... bleibt mit einem Hauch von Tabak und dunkler Schokolade. Und ja, ich schwöre, da ist ein ganz ganz leichter, fast unmerklicher Jod-Hauch von Meeresschnecken oder so. Ist schon ein bisschen odd, aber auf eine interessante Weise. Irgendwie erinnert es mich an eine alte Lederjacke im Regen. Nicht schlecht, nur... eigen. 👃🥃

wrenred

wrenred

26. Mai 2026, 23:01:07

Ziemlich eigenwillig, aber spannend 😄 Erst so Leder, Tabak und feuchte Zigarre, dann kommen saure Früchte und Orange durch. Dazu was Würziges, fast wie Brühe, Schinken und ein bisschen Meeresluft 🌊 Hinten raus leicht Kaffee-säuerlich, violett/lavendelig und recht lang. Komisch, aber unterhaltsam.

Graham Beyer

Graham Beyer

12. Mai 2026, 06:50:52

Ah, dieser Whisky... voller Überraschungen! Zuerst der Duft – so nach süßen, reiferen Birnen und ein bisschen würzigem Gewürznelke. Hmm. Dann der erste Schluck: eine leichte, fast cremige Textur, die dann einen Schub von fruchtiger Süße bringt. So nach reifer Beere und vielleicht etwas Zitrus. Sehr angenehm, nicht zu scharf. Der Abgang wird dann etwas wärmer, holziger. Leicht trocknend, aber auf eine gute Weise. Bleibt so ein angenehmes, leicht rauchiges Gefühl am Gaumen. Perfekt für so einen ruhigen Abend auf dem Balkon. 🥃✨ Und die Farbe! So ein schönes, dunkles Bernstein. Sieht schon fast genauso gut aus, wie er schmeckt. Ein wirklich gelungener Abendbegleiter.

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