Caol Ila 2008 9 Jahre Single Malt Whisky

Caol Ila

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
9 Jahre
Alkoholgehalt
52%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Caol Ila
Destillationsjahr
2008
Abfülljahr
2017

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:93,94 €(2024-02-28)

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Caol Ila, 1846 gegründet, ist eine der ikonischsten Brennereien der Insel Islay. Nachdem sie durch Diageos Flora-&-Fauna- und Rare-Malts-Serie bekannt wurde, wurde Caol Ila 2002 offiziell als eigenständige Single-Malt-Whiskymarke eingeführt und präsentiert ein umfassendes Kernsortiment. Heute werden etwa 15 % der Brennereiproduktion für Single-Malt-Abfüllungen reserviert, während der größte Teil als wichtige Komponente für Johnnie-Walker-Blends, insbesondere für das Flaggschiff Black Label, dient. Diese strategische Bedeutung führte dazu, dass Diageo Caol Ila als eine von vier Brennereien für das 1,5 Milliarden Pfund schwere Four-Corners-Projekt auswählte, zusammen mit Cardhu, Clynelish und Glenkinchie. Die Initiative umfasst eine umfangreiche Modernisierung des Besucherzentrums, wobei Caol Ila den charakteristischen torfigen Charakter von Johnnie Walker repräsentiert. Das neue Besuchererlebnis, das 2020 eröffnet wurde, verfügt über eine Verkostungsbar mit Panoramablick auf den Islay-Sund, einen dedizierten Parkplatz, der durch eine Fußgängerbrücke direkt mit der Anlage verbunden ist. Die Brennerei betreibt einen 12,5-Tonnen-Vollläuterbottich, acht hölzerne Gärbottiche (zwei wurden im November 2019 aktualisiert) und zwei Edelstahlgärbottiche sowie drei Destilliererpaare. Die Produktionspläne variieren zwischen fünf und sieben Tagen pro Woche und ergeben 16 bis 26 Maischen. Die Gärzeiten reichen von kurzen (55 Stunden) bis zu langen (120 Stunden) Perioden. Während Caol Ila für seinen unverwechselbaren torfigen Stil bekannt ist, produziert die Brennerei auch eine ungetorfte Variante, die beide zu 72–63 % Alkoholvolumen destilliert werden. Das Kernsortiment umfasst Moch (ohne Altersangabe), 12-jährigen, 18-jährigen und 25-jährigen Whisky sowie die im Moscatel-Fass nachgereifte Distiller's Edition und Fassstärke-Abfüllungen. Zu den Sondereditionen gehören der Feis Ile 10-jährige aus dem Jahr 2019, der in amerikanischen Eichen-Ex-Bourbon-Fässern und erneuerten europäischen Eichenfässern reifte, sowie die Diageo Special Releases 2018, die sowohl einen ungetorften 15-jährigen als auch einen außergewöhnlichen 35-jährigen torfigen Ausdruck umfassen.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 15 Notizen Einloggen zum Bewerten
Dusk Gaming

Dusk Gaming

6. Juni 2026, 11:13:00

Heute Abend ist gesichert. 🥃 Das hier riecht gleich nach rauchigem Heu und geräucherten Heringen – fast ein bisschen nach feuchten Hundepfoten nach dem Spaziergang, aber auf eine angenehme, erdige Weise. Sehr überraschend! Beim ersten Schluck kommt sofort diese unglaublich frische Zitronenschale durch, dann wird es rauchig wie eine alte Mälzerei und leicht kornig wie rohes Gerstenmalz. Dann tauchen da grüner Pfeffer und geräucherte Austern auf, verbunden mit einer Note von Meerwasser und Krabben. Verrückt! Unten drunter sind geröstete Kaffeebohnen und grüne Oliven, irgendwie auch etwas feuchtes Textil. Es endet mit einer angenehm bitteren Schokolade. Völlig unerwartet, aber irgendwie passt es. Prost!

Marc B.

Marc B.

5. Juni 2026, 17:07:18

Heute Abend ein Glas Whisky probiert – unbeatably frisch, wie eine frische Meeresbrise. 👃 Erst rieche ich raw barley und rather grassy, dann ein leichter hay smoke. Das erinnert mich sofort an farmyard und ein bisschen damp textile Feuchtigkeit. Am Gaarden: oysters und seawater, sogar etwas kippers und crabs. Coffee beans kommen ganz unexpected dazu. 😲 Der Nachgeschmack ist lang, bitterer, und irgendwas hat die Citrusnoten verdeckt. Hmm, strange. Ehrlich gesagt, mochte ich einen anderen Whisky etwas lieber, aber dieser hat den Abend auch sorted. Total unerwartet, aber okay für heute.

Olibobs

Olibobs

4. Juni 2026, 06:45:14

Zuerst ein Duft von feuchtem Textil, fast wie ein nasser Keller nach Sommerregen. Dann ploppen unerwartet grüner Pfeffer und Zitrone auf, frisch wie ein Gartenmorgen, aber mit etwas medizinischem, Mercurochrome-artigem Unterton. Im Geschmack dann richtig Überraschung: Kaffeebohnen und Weißwein – eine saftig-fruchtige Süße, die sich mit rauchigen Ofentönen mischt. Der Abend passt perfekt dazu, pfeffrig und mit Rauch von getrocknetem Gras. Und plötzlich – Austern! Geräucherte Krabben, fast fischig wie Kippers, aber auch etwas Stallgeruch. Strohrauch liegt in der Luft. Unerwartet frisch, grasig und doch würzig. Eine magische Mischung, fast wie mit Pipette dosiert. Perfekt für lange Abende. 🌿✨

Irina Golova

Irina Golova

2. Juni 2026, 15:41:01

Also, mal probiert... Zuerst rieche ich nasses Tuch und Rauch, so wie frisch gemähtes Gras nach nem Sommerregen. Am Gaumen dann: Wow, so frisch! fast schon wie Meerwasser, aber nicht salzig. Dazu etwas Grünpfeffer und... Oliven? Ach ja, und dieser Hauch von nassem Hund, den manche nicht mögen – ich finde den charmant. Passt zum Bauernhof-Feeling. Dann kommt eine Zitrusnote, eher Zitrone, aber nicht so präsent, irgendwas hat sie etwas verdeckt. Trotzdem super rund. Langer Abgang mit Kaffeebohnen und Heurauch. Unerwartet weinig fast, wie ein guter Weißwein. Sogar ein bisschen Kümmernoten? Nein, warte, eher getrockneter Fisch. Perfekt für den Abend. Einfach magic. 👍

Nooblet

Nooblet

27. Mai 2026, 13:36:59

Gerade ein Glas von dem Zeug eingeschenkt, sofort steigt ein Duft nach frischem Grasrauch und etwas Kelp auf – erinnert mich an die Hafenmole bei Nebel. Am Gaumen erstmal richtig knackig und frisch, fast wie eine Zitronenschale, die man zwischen den Fingern zerreibt. Dann wird es cremiger, irgendwie nach nassen Hunden und Kaffeebohnen... merkwürdig, aber irgendwie anziehend. Der Rauch ist eher so ein Heurauch, nicht aggressiv, eher dezent. Der Abgang ist lang, bleibt ziemlich lange nach Pfeffer und etwas Bitterem wie von weißem Wein hängen. Insgesamt fühlt sich das hier ziemlich ehrlich an, wie ein vertrauensvoller Abend am Wasser. 🌊

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