Caol Ila 1995 20 Jahre Single Malt Whisky

Caol Ila

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
20 Jahre
Alkoholgehalt
54.1%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Caol Ila
Destillationsjahr
1995
Abfülljahr
2017
Fasstypen
Hogshead

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:443,87 €(2024-02-28)

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Caol Ila, 1846 gegründet, ist eine der ikonischsten Brennereien der Insel Islay. Nachdem sie durch Diageos Flora-&-Fauna- und Rare-Malts-Serie bekannt wurde, wurde Caol Ila 2002 offiziell als eigenständige Single-Malt-Whiskymarke eingeführt und präsentiert ein umfassendes Kernsortiment. Heute werden etwa 15 % der Brennereiproduktion für Single-Malt-Abfüllungen reserviert, während der größte Teil als wichtige Komponente für Johnnie-Walker-Blends, insbesondere für das Flaggschiff Black Label, dient. Diese strategische Bedeutung führte dazu, dass Diageo Caol Ila als eine von vier Brennereien für das 1,5 Milliarden Pfund schwere Four-Corners-Projekt auswählte, zusammen mit Cardhu, Clynelish und Glenkinchie. Die Initiative umfasst eine umfangreiche Modernisierung des Besucherzentrums, wobei Caol Ila den charakteristischen torfigen Charakter von Johnnie Walker repräsentiert. Das neue Besuchererlebnis, das 2020 eröffnet wurde, verfügt über eine Verkostungsbar mit Panoramablick auf den Islay-Sund, einen dedizierten Parkplatz, der durch eine Fußgängerbrücke direkt mit der Anlage verbunden ist. Die Brennerei betreibt einen 12,5-Tonnen-Vollläuterbottich, acht hölzerne Gärbottiche (zwei wurden im November 2019 aktualisiert) und zwei Edelstahlgärbottiche sowie drei Destilliererpaare. Die Produktionspläne variieren zwischen fünf und sieben Tagen pro Woche und ergeben 16 bis 26 Maischen. Die Gärzeiten reichen von kurzen (55 Stunden) bis zu langen (120 Stunden) Perioden. Während Caol Ila für seinen unverwechselbaren torfigen Stil bekannt ist, produziert die Brennerei auch eine ungetorfte Variante, die beide zu 72–63 % Alkoholvolumen destilliert werden. Das Kernsortiment umfasst Moch (ohne Altersangabe), 12-jährigen, 18-jährigen und 25-jährigen Whisky sowie die im Moscatel-Fass nachgereifte Distiller's Edition und Fassstärke-Abfüllungen. Zu den Sondereditionen gehören der Feis Ile 10-jährige aus dem Jahr 2019, der in amerikanischen Eichen-Ex-Bourbon-Fässern und erneuerten europäischen Eichenfässern reifte, sowie die Diageo Special Releases 2018, die sowohl einen ungetorften 15-jährigen als auch einen außergewöhnlichen 35-jährigen torfigen Ausdruck umfassen.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 10 Notizen Einloggen zum Bewerten
Flow

Flow

5. Juni 2026, 01:24:59

Gestern Abend ein Glas geöffnet – erstmal der Duft: Irgendwie erinnert mich der an frische Wäsche 🧺, so ein ganz leichter „clothe-y“-Hauch,混着一股青柠汁的酸爽 und etwas Weißwein-Aroma. Dann am Gaumen... hmm, erst ein bisschen salzig wie Meerwasser, danach kommt so eine milde, leicht medizinische Note, nicht aufdringlich. Die Vanille und das Mandelöl machen sich angenehm bemerkbar, zusammen mit einer leichten Schärfe. Ist echt gut! Und die Textur fühlt sich fast ein wenig körnig an, so wie... naja, wie feiner Sand. Die Aromen bleiben ganz ordentlich hängen, so mittellang. Assoziiere dabei irgendwie mit einem jungen Obstbrand, kombiniert mit Pfefferminz-Frische und einem Hauch von Wachs. Komplettiert wird das Ganze für mich durch eine dezente, rauchig-würzige Erinnerung an geräucherten Fisch und etwas Wermut-Absinth am Ende. Prost! 🥃😊

Brianne Olsen

Brianne Olsen

4. Juni 2026, 08:55:00

Okay, das ist mal was Besonderes. 🍂 Erst rieche ich an altem Tweed und ein bisschen Mandelöl, dann kommt so ein ganz leicht medizinischer Ton – aber nicht schlimm, eher so wie ein guter Fino. 🌿 Im Glas wird’s spannend: grüner Pfeffer und Limettensaft, ganz klar, fast schon scharf. Dann tauchen plötzlich reife Herbstäpfel und ein Hauch Vanille auf, wie in einem alten Cidre. Der Abgang ist mittellang, etwas heiß und erdig. Irgendwie auch nach Regen auf heißem Asphalt… und kipperig? Ne, eher wie nasse Wolle. Total stoffig und irgendwie beruhigend. 🧣 Hätte nicht gedacht, dass das zusammenpasst. Aber irgendwie schon. Zehn Jahre in einer Flasche. 😌

Turdle

Turdle

27. Mai 2026, 14:08:14

Also, erstmal riecht das nach ein paar trockenen Äpfeln vom Baum, so ciderartig, und irgendwie auch nach feuchtem Herbstlaub, wenn’s mal wieder richtig regnet 🌧️ Hmm, erinnert mich von der Textur her an einen leichten Weißwein, aber irgendwie... griffiger? So wie mein alter Tweed-Jack. Die ersten Noten sind eher grün und knackig, wie unreife Birnen mit ein bisschen Pfefferminz. Dann wird’s salzig, so wie Seewasser, fast ein bisschen nach Räucherfisch (Kippers!) 😅 Aber nicht schlecht! Im Abgang kommt plötzlich sowas wie Mandelöl, und ein Hauch von Jalapeño, fast wie ein Fino Sherry mit einem Schuss Kirschbranntwein. Unterm Strich ganz gut, ja.

DymoSilesia

DymoSilesia

27. Mai 2026, 03:12:10

Also, beim ersten Schluck sofort grüner Tee und grüner Pfeffer, salzig dazu. Die Textur ist schön ölig, mit Wachs-Noten. total textilig diese Aromen, erinnert mich an frische Wäsche nach so vielen Regen 🌧️. Dann kommen süßere Äpfel und Cider-Äpfel durch, etwas gritty, fast sandig. Der Geschmack ist mäßig medizinisch, aber nicht zu stark. Der Abgang ist mittellang mit Vanille, Meerwasser und einer Prise Pfefferminz. Einfach sehr gut! 😊

svprcrm

svprcrm

15. Mai 2026, 09:36:04

Riecht warm nach Vanille, etwas Holz und dunkler Frucht. Am Gaumen weich, leicht würzig, bissl Honig dabei 🥃 Der Abgang bleibt angenehm trocken und gemütlich.

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