Caol Ila 1980 31 Jahre Single Malt Whisky

Caol Ila

Islay · Vereinigtes Königreich

Whisky bewerten

Whisky-Informationen

Alter
31 Jahre
Alkoholgehalt
45%
Volumen
750 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Caol Ila
Destillationsjahr
1980
Abfülljahr
2011

Preis

Neueste Beobachtungen von vertrauenswürdigen Mitwirkenden

Noch keine Marktdaten

Helfen Sie der Community, indem Sie einen verifizierten Preis hinzufügen.

Caol Ila, 1846 gegründet, ist eine der ikonischsten Brennereien der Insel Islay. Nachdem sie durch Diageos Flora-&-Fauna- und Rare-Malts-Serie bekannt wurde, wurde Caol Ila 2002 offiziell als eigenständige Single-Malt-Whiskymarke eingeführt und präsentiert ein umfassendes Kernsortiment. Heute werden etwa 15 % der Brennereiproduktion für Single-Malt-Abfüllungen reserviert, während der größte Teil als wichtige Komponente für Johnnie-Walker-Blends, insbesondere für das Flaggschiff Black Label, dient. Diese strategische Bedeutung führte dazu, dass Diageo Caol Ila als eine von vier Brennereien für das 1,5 Milliarden Pfund schwere Four-Corners-Projekt auswählte, zusammen mit Cardhu, Clynelish und Glenkinchie. Die Initiative umfasst eine umfangreiche Modernisierung des Besucherzentrums, wobei Caol Ila den charakteristischen torfigen Charakter von Johnnie Walker repräsentiert. Das neue Besuchererlebnis, das 2020 eröffnet wurde, verfügt über eine Verkostungsbar mit Panoramablick auf den Islay-Sund, einen dedizierten Parkplatz, der durch eine Fußgängerbrücke direkt mit der Anlage verbunden ist. Die Brennerei betreibt einen 12,5-Tonnen-Vollläuterbottich, acht hölzerne Gärbottiche (zwei wurden im November 2019 aktualisiert) und zwei Edelstahlgärbottiche sowie drei Destilliererpaare. Die Produktionspläne variieren zwischen fünf und sieben Tagen pro Woche und ergeben 16 bis 26 Maischen. Die Gärzeiten reichen von kurzen (55 Stunden) bis zu langen (120 Stunden) Perioden. Während Caol Ila für seinen unverwechselbaren torfigen Stil bekannt ist, produziert die Brennerei auch eine ungetorfte Variante, die beide zu 72–63 % Alkoholvolumen destilliert werden. Das Kernsortiment umfasst Moch (ohne Altersangabe), 12-jährigen, 18-jährigen und 25-jährigen Whisky sowie die im Moscatel-Fass nachgereifte Distiller's Edition und Fassstärke-Abfüllungen. Zu den Sondereditionen gehören der Feis Ile 10-jährige aus dem Jahr 2019, der in amerikanischen Eichen-Ex-Bourbon-Fässern und erneuerten europäischen Eichenfässern reifte, sowie die Diageo Special Releases 2018, die sowohl einen ungetorften 15-jährigen als auch einen außergewöhnlichen 35-jährigen torfigen Ausdruck umfassen.

Markeninformationen anzeigen

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 17 Notizen Einloggen zum Bewerten
piper

piper

3. Juni 2026, 11:13:06

Hmm, bei dem ersten Schluck denke ich an eine leichte Haferbrei-Note, ziemlich dezent, und dann taucht Zitrone auf. Frische Mandeln mischen sich dazu. Die Stärke ist mittel, aber es wirkt irgendwie elegant. Geradeaus Rauch, wie geräuchertes Tee – so ein Lapsang-Souchong-Gefühl. Auf der milderen Seite, fast wie ein Weißwein. Dann wird es salzig, richtig salzig. Es erinnert mich an Küstenluft, leicht in der Nase. Olivenöl? Vielleicht. Und sowas wie Austern, die einfach nicht aufhören zu wachsen 😅. Apfelsaft taucht auch kurz auf. Die Asche kommt danach, ein leichter medizinischer Hauch. Mandeln, wieder geraucht. Eiche schimmert durch. Die Erinnerung an Jod bleibt, mittellang.

AuroraLux

AuroraLux

1. Juni 2026, 03:25:16

Hmm, erst mal riecht das total nach frischem Weißwein und so nem rauchigen Lapsang-Tee. Dann kommt dieses salzige, fast wie Austernwasser direkt an der Küste – richtig schön maritim! Im Mund ist’s dann eher weich, fast olivenöl-artig und hat diese frischen Mandelnoten. Total elegant, nicht zu krass. Irgendwie wie Apfelsaft mit nem Hauch Zitrone, aber die Intensität ist genau richtig, mittel so. Und ja, dieses Jod- und leicht medizinische Gefühl bleibt noch lange, vermischt sich mit dem Rauch von gerösteten Mandeln. Mellow, salzig, fast ein bisschen wie Brei-Noten im Hintergrund. Schmeckt einfach richtig gut. 👍

Druv

Druv

29. Mai 2026, 06:41:46

Heute hab ich ein Glas Whisky getrunken, das mich total an die Küste erinnert hat. 🌊 Richtig viel salzige, coastale Noten – fast wie oyster juice und Meer direkt in der Nase. Dazu kam so ein rauchiger Touch, ähnlich wie geräucherte Mandeln oder ein Schluck Lapsang Souchong. Am Gaumen schmeck ich Zitrone und frische Mandeln, ein bisschen wie verdünnter Apfelsaft mit einem Hauch Weißwein. Die Stärke ist mittelmäßig, eher diskret und mild. Langsam taucht eine leicht medizinische Note auf, etwas Jod oder Desinfektionsmittel, aber nicht aufdringlich. Die Textur fühlt sich fast porridgy an, und es bleibt ein längerer Nachgeschmack mit etwas mehr Eiche. Insgesamt ein guter, ziemlich milder Trunk – ideal für entspannte Momente. 😊

KİNGBABA GÜMÜŞ

KİNGBABA GÜMÜŞ

28. Mai 2026, 06:26:35

Hmm, das ist ein interessanter Drink für den Abend. Erstmal riecht er ziemlich dezent, fast schon leicht. Aber dann, bei der ersten Probe – sofort diese kräftige Küsten-Note, fast wie frische Meeresluft mit etwas Salzigem. Irgendwie erinnert mich das an Austernsaft, zusammen mit einem Hauch von Räuchertee und gerauchten Mandeln. Mit der Zeit entwickelt sich das Austerngefühl immer weiter, zusammen mit einer leichten medizinischen Note, fast wie Jod. Aber auf eine gute Art, nicht scharf. Der Abgang ist dann wieder etwas Asche, ein bisschen wie geräucherte Olivenöl-Mandeln. Leicht ölig und doch elegant. Ein angenehm milder, fast cremiger Charakter kommt durch, wie Haferbrei mit einem Schuss Weißwein. Die Stärke ist mittelmäßig, trinkt sich gut. 😊 Insgesamt fühlt es sich wie ein Spaziergang am Nebelfjord an – salzig, rauchig, ein bisschen medizinisch, aber ausgewogen. Wenn man auf diese Küsten-Aromatik steht, ist das richtig lecker.

Aquamarin hoshino

Aquamarin hoshino

27. Mai 2026, 08:26:47

Okay, also der erste Eindruck... relativ leicht in der Nase, fast wie ein Hauch von weißem Wein und etwas Zitrus, ganz dezenter Rauch dahinter. Beim Trinken kommt dann richtig Küste durch – so salzig und Meeresrauh, fast wie mit frischen Mandeln und Olivenöl. Der Rauch ist dabei eher straight und erinnert an geräucherten Tee. Irgendwie hat es diese angenehme, medizinische Note, nicht aufdringlich, eher charmant. Die Stärke ist mittel, man schmeckt auch etwas mehr Eiche und einen leichten Haferbreiton. Der Abgang ist leicht aschig, wie ein feiner Rauch über salziger Luft. Für mich ganz klar auf der weicheren, küstenseitigen Schiene. Echt was für den Strandabend 🌊 und wenn man Austern mag, passt es perfekt dazu.

Mehr von dieser Marke

Entdecken Sie andere Releases mit ähnlichem Profil.