Ardbeg 2008 15 Jahre Single Malt Whisky

Ardbeg

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Marke
Ardbeg
Alter
15 Jahre
Alkoholgehalt
57.7%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Ardbeg
Destillationsjahr
2008
Abfülljahr
2024
Fasstypen
Oloroso Sherry Octave Finish

Preis

Neueste Beobachtungen von vertrauenswürdigen Mitwirkenden

Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:399,00 €(2025-03-25)

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Die Ardbeg Destillerie, eingebettet in die raue Südküste der Insel Islay, brennt seit 1798 einige der weltweit torfigsten Single Malt Scotch Whiskys, wobei die kommerzielle Produktion 1815 begann. Während eines Großteils ihrer frühen Geschichte diente der intensiv rauchige Charakter von Ardbeg als Rückgrat für renommierte Blended Whiskys und wurde selten als Single Malt abgefüllt. Im Jahr 1886 beschäftigte die Destillerie 60 Arbeiter und produzierte jährlich 1.364 Liter. Nach Produktionsstopp 1981 stand Ardbeg einer ungewissen Zukunft gegenüber, bis zur Wiederauferstehung 1989 unter Hiram Walker, die mit begrenzter Kapazität bis 1996 fortgesetzt wurde. Der entscheidende Moment erfolgte am 25. Juni 1997, als Glenmorangie plc die Destillerie erwarb und bis 1998 massiv in die vollständige Restaurierung investierte. 2004 erwarb LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton) Glenmorangie plc und integrierte Ardbeg in die weltweit größte Luxusgruppe. Unter der visionären Leitung von Stuart Thomson (1997-2006) und anschließend Michael „Mickey“ Heads ab dem 12. März 2007 – einem einheimischen Islay-Bewohner und ehemaligen Jura-Destillerie-Manager, der seine Karriere bei Ardbeg begann – erblühte die Destillerie. Der Name Ardbeg leitet sich aus dem Gälischen „Àrd Beag“ („kleine Höhe“) ab, wurde aber auch als „große Höhe“ interpretiert, was seinem hohen Ansehen entspricht. Heute produziert Ardbeg mit voller Kapazität etwa 1,4 Millionen Liter jährlich, unter Verwendung von in Port Ellen Maltings zu 50-55 ppm getorfter Gerste und Wasser aus dem Loch Uigeadail. Die Destillerie hat durch das 2000 gegründete Ardbeg Committee mit über 120.000 Mitgliedern weltweit einen Kultstatus erreicht. Kernexpressionen sind der Flagship Ten Years Old (berühmt für seine perfekte Balance aus Torf, Süße und Komplexität), Uigeadail (benannt nach dem See, Sherry-Fass-Finish), Corryvreckan (nach dem berühmten Whirlpool benannt), An Oa und Wee Beastie. Ardbeg verkörpert Islays ungezähmten Geist – medizinischer Torfrauch, salzige Meeresbrise, Zitrusnoten und dunkle Schokolade – und ist das Inbegriff des „Torfmonsters“, das von Kennern weltweit verehrt wird.

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Geschmacksprofil

Dried FruitDried Fruit
HoneyHoney
Dark ChocolateDark Chocolate
NutsNuts
PepperPepper
CaramelCaramel
OrangeOrange
RaisinsRaisins
SpicesSpices
Candied FruitCandied Fruit

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 10 Notizen Einloggen zum Bewerten
Whiskyspace Deutschland 1625

Whiskyspace Deutschland 1625

15. Juni 2026, 09:36:59

Boah, der ist echt schwer und dunkel 😅 Viel angekohltes Holz, erdiger Teer, Salzlake und so ein bisschen Saunaöl mit Vicks-Frische. Dazu kommen gegrillte Rosinen, Karamell und Curry, fast likörartig, aber überhaupt nicht fein oder leise. Das Fass drückt richtig, trotzdem tanzt da noch Malz mit. Bleibt ewig lang, rauchig, schmutzig, irgendwie Lagerhaus und alte Seile. Ziemlich wild, aber macht mir richtig Spaß.

Whiskyspace Deutschland 1597

Whiskyspace Deutschland 1597

12. Juni 2026, 17:04:47

Ziemlich dunkle Nummer: viel angekohltes Holz, feuchte Lagerhausluft und so ein erdiger Teer-Touch. Dazu Minze, Saunaöl und ein bisschen Asche, fast wie alte Taue am Hafen. Mit der Zeit kommen getrocknete Früchte, geröstete Pekannüsse und was Würziges wie Curry und Lorbeer durch. Wirkt schwer, likörig und vom Fass ordentlich geprägt, aber genau das macht’s für mich grad spannend 😅

Sama

Sama

3. Juni 2026, 21:40:38

Gestern Abend den Sack ausprobiert, gleich beim ersten Nase total überrascht. 🥃 Zuerst so ein frischer Minzduft, fast wie Zahnpasta, dann ganz klar Lorbeer. Die Farbe ist schon fast Honig. Im Hals wird’s dann richtig wild: Asche, Teer, und dieses typische Saunaöl-Aroma, das mir immer an den Badebesuch erinnert. Dazu eine cremige Süße, fast wie Likör, und geröstete Pekannüsse. Hat auch was von Curry und getrockneten Früchten, besonders diese gegrillten Rosinen. Das Fass ist mega dominant, alles voller Zedernholz. Unten drunter schimmert so ein mineralischer, erdiger Teer. Erinnert mich etwas an die Küste, wenn man Schalentiere riecht. Langer Nachklang mit diesem leichten Rauch. Schweres Teil, muss man mögen. 😅

New global music

New global music

2. Juni 2026, 12:13:52

Ah, da geht ein tiefer goldener Strahl ins Glas. Die Nase direkt kriegt schon dieses karamellisierte, fast sirupartige... und dann, Moment, eine ganz dezente Salznote, fast wie Muscheln an der Nordseeküste? 🤔 Kommt auch so ein Hauch von Mentholcreme und Kampher, erinnert mich etwas an Omas alte Schranktruhe. Im Mund ist das Teil echt nicht zart. Voller Körper, fast schon wie ein Likör. Dieser "American Edge" vom Fass ist unübersehbar – getrocknete Früchte, geröstete Pekannüsse, und plötzlich so eine rauchige Kürbissuppe-Note (Curry?). Dann kommt durch das tiefgekohlte Eichenholz sowas wie Teer und konservierende Kreosot-Maske durch, nicht unangenehm, eher wie... industrieller Charme? Der Abgang? Junge, junger. Das ist kein kurzer Tanz. Die Asche und die getrockneten Trauben bleiben ewig, fast schon wie ein gutes, rauchiges Lagerfeuer am Abend. Das Fass und der Brand, die hier ordentlich Tango tanzen – man merkt es wirklich. Einfach nur ein Haufen Charakter. 👍

GAMESOLOTL

GAMESOLOTL

27. Mai 2026, 11:33:27

Okay, also los geht's. 🥃 Zuerst der Duft – da ist sofort Curry und so eine Art Kampfer, wie in Saunaölen. Riecht irgendwie nach... Vicks VapoRub? Komisch, aber eigentlich ganz gut. Dann kommen Kräuter, Lorbeerblatt vielleicht, und ein ganz markanter Ton von Zedernholz und einer Humidor-Schachtel. Minze ist auch da, so eine kühlende Note. Und drunter ein ganz erdiger Teer, fast industriell. 🤔 Im Mund ist er echt heavy, fast ölig. Karamellisierter Zucker, gegrillte Rosinen, so richtig tief ausgekohlt. Eine salzige, fast schon an Brise erinnernde Note, dann etwas, das mich an Schalentiere denkt – oder an Likör, weil es so süß und voll ist. Geröstete Pekannüsse und der Geruch eines feuchten Lagerraums kommen auf. Die Fassnote ist sehr, sehr deutlich. Fast so, als würdesten Fass und Destillat hier einen echten Tango tanzen. 🔥 Der Abgang ist endlos lang. Aschen, Sackleinen, Teerstricke... es ist überhaupt nicht zart, eher spektakulär durchschlagend. Ein richtig starker Charakter, total vom Fass geprägt. 🤯

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