Ardbeg 2000 19 Jahre Single Malt Whisky

Ardbeg

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Marke
Ardbeg
Alter
19 Jahre
Alkoholgehalt
52.1%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Ardbeg
Destillationsjahr
2000
Abfülljahr
2019
Fasstypen
Port Wine Cask

Preis

Neueste Beobachtungen von vertrauenswürdigen Mitwirkenden

Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:339,00 €(2024-02-28)

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Die Ardbeg Destillerie, eingebettet in die raue Südküste der Insel Islay, brennt seit 1798 einige der weltweit torfigsten Single Malt Scotch Whiskys, wobei die kommerzielle Produktion 1815 begann. Während eines Großteils ihrer frühen Geschichte diente der intensiv rauchige Charakter von Ardbeg als Rückgrat für renommierte Blended Whiskys und wurde selten als Single Malt abgefüllt. Im Jahr 1886 beschäftigte die Destillerie 60 Arbeiter und produzierte jährlich 1.364 Liter. Nach Produktionsstopp 1981 stand Ardbeg einer ungewissen Zukunft gegenüber, bis zur Wiederauferstehung 1989 unter Hiram Walker, die mit begrenzter Kapazität bis 1996 fortgesetzt wurde. Der entscheidende Moment erfolgte am 25. Juni 1997, als Glenmorangie plc die Destillerie erwarb und bis 1998 massiv in die vollständige Restaurierung investierte. 2004 erwarb LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton) Glenmorangie plc und integrierte Ardbeg in die weltweit größte Luxusgruppe. Unter der visionären Leitung von Stuart Thomson (1997-2006) und anschließend Michael „Mickey“ Heads ab dem 12. März 2007 – einem einheimischen Islay-Bewohner und ehemaligen Jura-Destillerie-Manager, der seine Karriere bei Ardbeg begann – erblühte die Destillerie. Der Name Ardbeg leitet sich aus dem Gälischen „Àrd Beag“ („kleine Höhe“) ab, wurde aber auch als „große Höhe“ interpretiert, was seinem hohen Ansehen entspricht. Heute produziert Ardbeg mit voller Kapazität etwa 1,4 Millionen Liter jährlich, unter Verwendung von in Port Ellen Maltings zu 50-55 ppm getorfter Gerste und Wasser aus dem Loch Uigeadail. Die Destillerie hat durch das 2000 gegründete Ardbeg Committee mit über 120.000 Mitgliedern weltweit einen Kultstatus erreicht. Kernexpressionen sind der Flagship Ten Years Old (berühmt für seine perfekte Balance aus Torf, Süße und Komplexität), Uigeadail (benannt nach dem See, Sherry-Fass-Finish), Corryvreckan (nach dem berühmten Whirlpool benannt), An Oa und Wee Beastie. Ardbeg verkörpert Islays ungezähmten Geist – medizinischer Torfrauch, salzige Meeresbrise, Zitrusnoten und dunkle Schokolade – und ist das Inbegriff des „Torfmonsters“, das von Kennern weltweit verehrt wird.

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Geschmacksprofil

PlumPlum
BlackberryBlackberry
RaisinsRaisins
RedcurrantRedcurrant
CranberryCranberry
Dark ChocolateDark Chocolate

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 7 Notizen Einloggen zum Bewerten
AnonymousFootLover

AnonymousFootLover

4. Juni 2026, 23:42:00

oh, das ist mal was anderes... so ein rauchiges Müsli-Feeling gleich am Anfang. Und dann die rauchige Toffee-Note, voll krass 🌰 Im Gaumen wird es richtig spannend – die Torfnoten und das Port-Fass-gefühl scheppern ein bisschen, aber irgendwie passen sie trotzdem zusammen. Schmeckt ein bisschen salziger, meerig fast... als hätte der Port-Küstencharakter etwas abgemildert. Aber hey, danach kommt diese tolle Würze! Zimt und Nelken, ganz klar. Und geröstete Maronen, fast wie an einem Herbstmarkt. Die Trockenfrüchte und die Kirschen vom Fass sind auch mega da. Mmh, insgesamt schon eine sehr vielschichtige Nummer. So ein bisschen wie Marmalade von einem alten Junggesellen, kompliment. Und dieser leichte Harzton, wie Kiefer... dazu der Pfeffer! Die Süße fällt auf, definitiv süßer als man es sonst kennt. Aber diese Kombination aus Teer und Rauch... ja, die funktioniert überraschend gut. Rote Johannisbeeren und Schwarze Johannisbeeren tauchen auch noch auf. Fazit: mag ich richtig gern, so eine verrückte Variante 😋

@Slauby_SG

@Slauby_SG

27. Mai 2026, 07:34:34

Hmm, das hier riecht richtig schön nach Marmelade... fast wie ein "vieux garçon" Glas, so mit Erdbeermarmelade und ein wenig Johannisbeere 🍓. Farbe ist wie ein tiefes Bernstein, sieht schonmal gut aus. In der Nase kommt sofort Rauch, nicht zu viel, so ein gemütlicher Qualm, der sich mit Teer und Küstenelementen mischt... erinnert mich an geröstete Kastanien vom Weihnachtsmarkt, nur etwas salziger. Im Gaumen dann eine überraschende Süße, fast schon wie Brownies, aber mit einer kräftigen Würze von Kümmel und Nelken, die dem Ganzen etwas Herzhaftes gibt. Der Rauch ist hier deutlicher, fast so wie geräuchertes Müsli, und ich spüre auch den Port-Einfluss... trockene Früchte und etwas Pfeffer, der prickelt. Der Abgang ist lang, bleibt so richtig klebrig im Mund, mit Teer und ein bisschen Tannennadel... ein spannendes Zusammenspiel, süßer als man es sonst kennt, aber mit dieser salzig-rauchigen Note, die mich an die Küste denken lässt. 😌

SA_929

SA_929

27. Mai 2026, 02:45:59

Hmm, also dieser Whisky hier... erstmal etwas Rauch, aber nicht zu viel. Dann direkt rote Johannisbeeren, so eine Art Marmelade, die ein älterer Junggeselle gekocht haben könnte 😄 Trockenfrüchte kommen auch durch, und es wird richtig rauchig-würzig, fast wie gewürztes Müsli mit Rauch. Farbe ist schön bernsteinfarben. Mann, das geht richtig in Richtung Küste – teerig, salzig, fast wie alter Jamaika-Rum. Aber die Portfässer bringen wohl Erdbeermarmelade und Kirschen rein 🍓🍒 Macht es insgesamt süßer, als man es sonst gewohnt ist. Geröstete Kastanien und ein Hauch Anis sind auch noch drin. Der Rauch und der Teer passen irgendwie gut zusammen. Hmm, für meinen normalen Geschmack wäre es vielleicht etwas viel... aber das ist okay. Die Aromen bleiben ewig im Mund 😌

Aminas Welt

Aminas Welt

5. Mai 2026, 10:01:55

Hmm, dieser Whisky... ich schmecke zuerst was Süßes, fast wie Karamell oder Honig. 🍯 Dann ein leichter Rauch, nicht zu stark, eher so wie ein Lagerfeuer im Herbst. 🔥 Auch etwas Fruchtiges, vielleicht Apfel oder Birne? 🍎 Sehr rund und angenehm im Mund. 😋 Manchmal ein bisschen würzig, aber nicht scharf. Insgesamt ein gemütlicher Trunk für den Abend. 👍 Ah, und ein Hauch von Vanille am Ende... gefällt mir! ✨

Leon S

Leon S

4. Mai 2026, 06:41:04

Ach du meine Güte, das ist ja 'ne wilde Mischung! 🤔 Also erstmal... der Geruch. So 'n bisschen wie verbranntes Holz und getrocknete Früchte? Riecht fast wie so 'ne alte Werkstatt mit 'nem Hauch von Vanille. Joa, seltsam, aber irgendwie auch gut. Beim ersten Schluck... hui! Erstmal voll kräftig, so 'n bisschen würzig und trocken, fast wie guter Kaffee. Dann kommt 'ne ganz leichte Süße, so 'n Hauch von... Karamell oder so? Aber nicht zu doll. Und dieser Nachgeschmack... der bleibt lange! Eher erdig und 'n bisschen rauchig. So als hätte man 'n Lagerfeuer gerochen, nur eben im Glas. 🥃 Geht eigentlihc gut runter, nciht zu scharf. Aber joa, man braucht 'n Moment um alles zu entdecken. Nicht für jederman, aber wer's mag... 🤷‍♂️

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