Tormore 2011 12 Jahre Single Malt Whisky

Tormore

Speyside · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Marke
Tormore
Alter
12 Jahre
Alkoholgehalt
55.1%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Tormore
Destillationsjahr
19-01-2011
Abfülljahr
15-02-2023
Fasstypen
Hogshead, Sauternes finish

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:80,21 £(2024-02-28)

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Die Tormore Destillerie, im Herzen von Speyside gelegen, gilt als eine der architektonisch unverwechselbaren Single-Malt-Whisky-Brennereien Schottlands. Ihre Geschichte ist untrennbar mit der dramatischen Konsolidierungsphase der britischen Getränkeindustrie zwischen den 1960er und 1980er Jahren verbunden. Die Übernahme von IDV (International Distillers & Vintners) durch Watney Mann im Jahr 1972 brachte Tormore in ein Portfolio, das bereits Oban, Glen Spey, Laphroaig und Strathmill umfasste. Die 1974 folgende Fusion von Whitbread mit Long John International konsolidierte Tormore mit Laphroaig und drei weiteren Brennereien. Die branchenweite Übernahmewelle kulminierte 1986 in der Fusion von Guinness mit DCL (Distillers Company Limited), woraus schließlich Diageo, der weltgrößte Spirituosenkonzern, hervorging. Bevor Tormore 2014 seine aktuelle Single-Malt-Identität etablierte, unternahm die Brennerei zwei bemerkenswerte Anläufe, ihre Whiskys als eigenständige Marke zu positionieren. Der erste Versuch erfolgte 1991, als Allied Distillers Tormore in seine renommierte Caledonian Malts-Reihe aufnahm, die später jedoch zugunsten von Scapa eingestellt wurde. Der zweite, poetischere Anlauf folgte 2004 mit dem Tormore 12 Years Old, der als „Pearl of Speyside“ vermarktet wurde – ein Name, der von den Süßwasserperlmuscheln inspiriert war, die im nahegelegenen River Spey leben. Der einzigartige Charakter der Brennerei entspringt sowohl seiner markanten modernistischen Architektur – in Schottland ohne Parallele bis zur Eröffnung der neuen Macallan-Brennerei – als auch seinem akribischen Produktionsprozess. Nach einer Anlagenmodernisierung 2012 betreibt Tormore heute einen Edelstahl-Voll-Läuterbottich, elf Edelstahl-Washbacks und vier Brennblasen, jeweils mit Reinigungsvorrichtungen ausgestattet. Diese Kombination aus reinem Würze, langsamer Destillation und gereinigten Brennblasen schafft Tormores charakteristisches, leichtes, elegantes und fruchtiges Profil. Das aktuelle Kernsortiment umfasst den Tormore 14 Years Old (43 % vol.) und den Tormore 16 Years Old (48 % vol., nicht kühlgefiltert), ergänzt um eine weitere 16-jährige Abfüllung aus der Distillery Reserve Collection von Chivas Brothers, die exklusiv in den Besucherzentren der Brennereien erhältlich ist.

Markeninformationen anzeigen

Geschmacksprofil

HoneyHoney
AlmondAlmond
CreamCream
CandyCandy
CaramelCaramel
CoconutCoconut
MangoMango
GingerGinger
MarmaladeMarmalade
CitrusCitrus
Tropical FruitTropical Fruit
HoneysuckleHoneysuckle
Baking SpicesBaking Spices

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-3 von 3 Notizen Einloggen zum Bewerten
_Ba5ym0ns7er_

_Ba5ym0ns7er_

5. Juni 2026, 08:13:05

Oh Mann, der duftet ja erstmal total nach reifen Orangen, richtig saftig, und dann kommen richtig viele Aprikosen durch. Fast ein bisschen wie frischer Panettone im Glas, dieser Hefe-Noten-Duft. Irgendwie auch nach Stroh, so ein leichtes Heu-Aroma, und dann der Hauch von Earl Grey... der ist überraschend gut! 🍵 Schmecken tut's richtig doppelt fruchtig, mit einer frischen Minznote, fast wie Pfefferminze, und total, also WIRKLICH honigsüß. Dann ist da diese leichte Sémillon-Eleganz, ein bisschen Zitronengras... gar nicht so untypisch, wenn man so lange im Fass reift. Man merkt, dass der sich Zeit gelassen hat. Die Noten von Kuchen, so ein sehr guter Rosinenkuchen, und diese ganz leichte Politur-Metallik, so wie Kupfer oder Messing. Dazu eine grüne Paprikaschärfe... und fast schon wie in Holz gereifte Aprikosenmarmelade. Am Ende blieben so getrocknete Rosenblätter und ein Hauch von Patchouli, so erdig-warzig. Und die Süße eines edelsüßen Weines zieht sich durch alles. Hmm, fast zu komplex für einen gemütlichen Abend, aber was soll's. 😉

Teppichputzer

Teppichputzer

27. Mai 2026, 04:55:57

Hmm, das ist ja was Besonderes. Zuerst riecht es total nach Honig und getrockneten Aprikosen, fast wie ein guter Likör. Dann, im Glas, entfalten sich richtig fruchtige Malznoten und ganz dezent frischer Minze – Spearmint glaube ich. 🍃 Am Gaumen fühlt sich das irgendwie "doppelt-fruchtig" an, sowohl nach reifen Orangen als auch nach Zitronengras. Dazu kommt diese schöne, leicht bittere Note von Earl Grey und ein Hauch von holzigem Eichenfass. Der Abgang ist lang, mit einem fast schon metallischen Glanz, der mich an frisch poliertes Kupfer erinnert. Insgesamt schmeckt es nach einem üppigen Rosinenkuchen, der gerade aus dem Ofen kommt, kombiniert mit einem Schuss Sauternes-Wein. Die trockenen Rosenblätter und der Patchouli-Unterton machen es dann richtig spannend. Überraschend, wie gut das alles zusammenpasst! 👍

OMAR-SA1

OMAR-SA1

1. Mai 2026, 15:00:55

Oh, dieser Whisky... erst mal voll im Gesicht! 🌞 Erst riech ich so 'n warmen Karamell, fast wie Butterkeks. Dann kommt so 'n rauchiger Ton, wie bei Lagerfeuer. Und hinten raus... hmm, bisschen Gewürznelke? Nein, eher Pfeffer. Aber nicht scharf, so... kribbelig. Und so 'n Hauch von getrockneten Äpfeln, so herbstlich. Finish is lang und wird so... honigsüß? Und ganz am Ende so 'n grüner Apfel, sauer-süß. Irgendwie auch bisschen wie Vanilleeis. Mega komplex. Trink ich am liebsten so, ohne Wasser. Prost! 🥃 (Geschmack geht voll auf die Reise... erst süß, dann rauchig, dann würzig. Typisch so 'n deutscher Whisky-Drink-Abend!)

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