Tormore 1984 28 Jahre Single Malt Whisky

Tormore

Speyside · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Marke
Tormore
Alter
28 Jahre
Alkoholgehalt
52.5%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Tormore
Destillationsjahr
1984
Abfülljahr
2013
Fasstypen
Eichenfass

Preis

Neueste Beobachtungen von vertrauenswürdigen Mitwirkenden

Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:200,40 €(2024-02-28)

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Die Tormore Destillerie, im Herzen von Speyside gelegen, gilt als eine der architektonisch unverwechselbaren Single-Malt-Whisky-Brennereien Schottlands. Ihre Geschichte ist untrennbar mit der dramatischen Konsolidierungsphase der britischen Getränkeindustrie zwischen den 1960er und 1980er Jahren verbunden. Die Übernahme von IDV (International Distillers & Vintners) durch Watney Mann im Jahr 1972 brachte Tormore in ein Portfolio, das bereits Oban, Glen Spey, Laphroaig und Strathmill umfasste. Die 1974 folgende Fusion von Whitbread mit Long John International konsolidierte Tormore mit Laphroaig und drei weiteren Brennereien. Die branchenweite Übernahmewelle kulminierte 1986 in der Fusion von Guinness mit DCL (Distillers Company Limited), woraus schließlich Diageo, der weltgrößte Spirituosenkonzern, hervorging. Bevor Tormore 2014 seine aktuelle Single-Malt-Identität etablierte, unternahm die Brennerei zwei bemerkenswerte Anläufe, ihre Whiskys als eigenständige Marke zu positionieren. Der erste Versuch erfolgte 1991, als Allied Distillers Tormore in seine renommierte Caledonian Malts-Reihe aufnahm, die später jedoch zugunsten von Scapa eingestellt wurde. Der zweite, poetischere Anlauf folgte 2004 mit dem Tormore 12 Years Old, der als „Pearl of Speyside“ vermarktet wurde – ein Name, der von den Süßwasserperlmuscheln inspiriert war, die im nahegelegenen River Spey leben. Der einzigartige Charakter der Brennerei entspringt sowohl seiner markanten modernistischen Architektur – in Schottland ohne Parallele bis zur Eröffnung der neuen Macallan-Brennerei – als auch seinem akribischen Produktionsprozess. Nach einer Anlagenmodernisierung 2012 betreibt Tormore heute einen Edelstahl-Voll-Läuterbottich, elf Edelstahl-Washbacks und vier Brennblasen, jeweils mit Reinigungsvorrichtungen ausgestattet. Diese Kombination aus reinem Würze, langsamer Destillation und gereinigten Brennblasen schafft Tormores charakteristisches, leichtes, elegantes und fruchtiges Profil. Das aktuelle Kernsortiment umfasst den Tormore 14 Years Old (43 % vol.) und den Tormore 16 Years Old (48 % vol., nicht kühlgefiltert), ergänzt um eine weitere 16-jährige Abfüllung aus der Distillery Reserve Collection von Chivas Brothers, die exklusiv in den Besucherzentren der Brennereien erhältlich ist.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 16 Notizen Einloggen zum Bewerten
Dusk Gaming

Dusk Gaming

6. Juni 2026, 10:55:09

Heute hab ich mal wieder einen Whisky getrunken, der mich total überrascht hat. 😊 Zuerst kam so ein Vanille- und getoastetes-Brot-Aroma, fast schon gemütlich. Dann plötzlich Bitterschokolade und Kaffee, mit einem Hauch Minztee – richtig erfrischend! Die Textur war etwas wachsig, und insgesamt fühlte es sich komplexer an, weniger direkt malzig. Ich schmeckte spielerische Kokosnoten und dachte an Ingwer-Zimt-Kuchen. Dazu kamen Seville-Orangen und Kumquats, etwas säuerlich, und ein Schuss weißer Pfeffer, der leicht prickelte. Menthol und Zimt machten den Abschluss, fast wie ein kleiner Kuchen. Es war ausgespielt nah am Geist, irgendwie über dem Standard, den ich sonst kenne. 🥃

ffossip

ffossip

4. Juni 2026, 23:21:13

Heute Abend einfach mal ein Glas in Ruhe genießen. 😊 Zuerst fällt mir die Nase total einlullend auf - so eine Mischung aus Kumquats und dem Duft von Ingwer-Zimt-Kuchen, den meine Oma früher gemacht hat. Komisch, irgendwie riecht es auch ein bisschen nach Wachs und... ja, tatsächlich wie frisch polierter Apfelbrand, also fast wie ein Calvados. Im Mund ist es dann überraschend vollmundig ("more body" trifft es gut), mit ganz klarer Maltigkeit ("very malty"), aber gleichzeitig so knackig frisch. Da sind diese Zitronat- und Orangennoten, fast wie Seville-Orangen, und ein Hauch von Muskat und Weißem Pfeffer. Klingt wild, aber es erinnert mich tatsächlich an getoastetes Brot mit einer ganz dünnen Schicht Pflaumenmus. 🍞 Interessant ist, wie es sich mit ein paar Tropfen Wasser entwickelt - es "mag" Wasser wirklich gut. Die würzigen Noten, ein bisschen Capsicum und dieser große, würzige Tormore-Charakter, kommen dann noch deutlicher raus. Dazu eine ganz leichte Frische wie Minztee und Chlorophyll, fast wie frisches Gras. Am Ende bleibt ein langer, leicht kaffeeartiger Abgang mit Ingwer und Menthol. Eine wirklich gute Auswahl ("excellent selection"), die sich von einem "straighten Malty" hier und da löst ("less 'straightly malty'"). Schönes Stück, über den Standard-Releases ("above the officials") definitiv. 👍

Itzz_sheylaaaa

Itzz_sheylaaaa

27. Mai 2026, 07:27:00

Also, direkt nach dem Einschenken riecht es erstmal nach frisch geschnittenen Kumquats und ein ganz kleines bisschen nach Zimt. 🍊 Im Mund wird's dann richtig spannend – da kommen sofort diese "Spiele"-Kokosnoten, ganz dezent, zusammen mit etwas mehr Körper als erwartet. Nicht nur so "straight malty", nein, da steckt mehr dahinter. Weißer Pfeffer und Ingwer melden sich, ein bisschen wie ein guter Ingwer-Zimt-Kuchen, aber eben trockener. Das Ganze ist irgendwie "closer to the spirit", also weniger nach reifem Holz und mehr nach dem Getreide selbst. Und dann tauchen diese tollen Orangennoten auf, so bitter-süße Sevilla-Orangen, richtig mit den Zesten. Dazu kommt so ein Hauch von Stroh und, komischerweise, ganz leise "Ideas of Plasticine" – das kennt man ja manchmal. Unterm Strich ist es richtig excellent, eine gute Auswahl! Die Pflaumentöne sind eher allgemein da, das Toastbrot auch, und die Gewürze vom Eichenfass sind gut eingebunden. Macht richtig Spaß, so ein Glas am Abend. 🥃

Vishav Ghai

Vishav Ghai

27. Mai 2026, 02:41:13

Hmm, heute ist so ein gemütlicher Abend... die Nase zuerst: so ein feiner Nussmix, fast wie geröstete Haselnüsse 🌰, und ganz leichte Zitronenzeste, die frisch reingeraspelt sind. Dann am Gaumen... wow, der hat wirklich Substanz. Fühlt sich fast so an, als hätte der eine eigene Persönlichkeit, die einen richtig umarmt. Sowas wie getoastetes Brot und ein Hauch von Stroh, ganz eigenartig, aber irgendwie charmant. Die Frucht... ich denke an Pflaumen, aber nicht die frische, eher so eingekochte. Und diese winzigen Kumquats, ganz am Rand? Sehr verspielt, zusammen mit einem Hauch von Kokos 🥥. Irgendwie erinnert mich das auch an Calvados, nur eben als Whisky. Die Würze ist auch da: ganz leicht Muskat und Vanille, aber nicht zu viel. Und so ein prickelnder Hauch, fast wie Paprika? Klingt komisch, ist aber echt interessant. Irgendwie ist der auch "gerader" als ein reiner Malz-Whisky, näher am Spirit selbst. Fazit: Der braucht ein bisschen Wasser, dann öffnet der sich richtig. Und das Ende... das bleibt einfach lang und warm im Mund. Eine wirklich gute Wahl für heute. 👍

Jazzynupe Xbox

Jazzynupe Xbox

22. Mai 2026, 04:37:37

Riecht erst süß nach Honig und Vanille, dann kommt etwas Rauch und Eiche dazu. Am Gaumen warm, würzig, bisschen fruchtig 🍯🔥 Der Abgang bleibt trocken und angenehm lang. Ganz gemütlich für den Abend.

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