Ben Nevis Old Particular 2006 12 Jahre Single Malt Whisky

Ben Nevis

Highlands · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
12 Jahre
Alkoholgehalt
48.4%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Ben Nevis
Destillationsjahr
06.2006
Abfülljahr
06.2018
Fasstypen
Hogshead

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:221,55 €(2024-02-28)

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Die Ben Nevis Destillerie, 1825 von Long John MacDonald gegründet, zählt zu den historisch bedeutendsten Whiskyproduzenten Schottlands. Am Fuße des Ben Nevis, dem höchsten Gipfel Großbritanniens gelegen, bezieht sie einzigartigerweise Wasser, das über Jahrhunderte durch uralte Torfschichten und Granit gefiltert wurde und ein unvergleichliches Mineralprofil schafft. Als eine von nur drei Highland-Destillerien, die unmittelbar nach dem Steuergesetz von 1823 lizenziert wurden, war sie Pionier der legalen Whiskyproduktion in der Region. Die Destillerie genießt eine verehrte Stellung in der japanischen Whiskygeschichte: Taketsuru Masataka, der Vater des japanischen Whiskys, lernte hier in den 1920er Jahren das Handwerk und fand, dass sein charakterstarker Stil seiner Vision entsprach. Seine schottische Frau Rita Taketsuru (geb. Macdonald) war ironischerweise eine Nachfahrin der Gründerfamilie. 1989 erfüllte Nikka Whisky Taketsurus langjährige Bewunderung durch die Übernahme von Ben Nevis. Ben Nevis zeichnet sich durch kompromisslose Tradition aus: keine Karamellfarbstoffe, keine Kühlfiltration und—einzigartig in Schottland—Gärung mit Bierhefe. Dies schafft einen vollmundigen Spirit mit intensiven Steinobst-, Orangenmarmeladen- und dunklen Schokoladennoten, die mit dem Alter charakteristische Leder- und Tabakkomplexität entwickeln. Die Destillerie setzt traditionelle Wurmrohr-Kondensatoren und bei einigen Brennblasen Direktfeuerheizung ein, um den historischen Charakter zu bewahren. Die Produktion ist aufgeteilt: Etwa 30 % des neuen Brandweins wird direkt nach Japan verschifft, um in Nikkas Lagern zu reifen, während der Rest vor Ort reift für Ben Nevis' äußerst seltene Originalabfüllungen (OB). Aufgrund schwerer Lagerbestandsmängel sind Altersangaben bewusst untertrieben—8-jährige Abfüllungen enthalten 8-14-jährigen Whisky, 10-jährige enthalten 12-15-jährigen, und 15-jährige enthalten 17+ Jahre alten Spirit. Dies macht authentische OB-Expressionen im Vergleich zu zahlreichen unabhängigen Abfüllungen (IB) außergewöhnlich selten und positioniert Ben Nevis als Kultfavorit unter Kennern, die unverfälschten, traditionellen Highland Single Malt suchen.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 12 Notizen Einloggen zum Bewerten
Alyctro

Alyctro

6. Juni 2026, 11:29:20

Also, hab gerade den Whisky probiert – ziemlich bitter, tatsächlich. Zu jung noch, fühlt sich etwas rough an. Schmeckt nach bitteren Mandeln, und ein Hauch Pflaumen? Der Nachgeschmack ist lang, aber auch so kreidig. Hefige Noten sind deutlich, fast wie Teig. Es wird immer hefiger und rußiger. Insgesamt zu grob und bitter, erinnert an ein blasses Weißwein, nur krasser. Die Kreide bleibt echt im Nachgeschmack. 🤔

AnonymousFootLover

AnonymousFootLover

4. Juni 2026, 23:52:38

Hey, also dieses Zeug hier... Farbe erinnert mich an helles Weißwein, irgendwie zart. Aber Achtung, es ist noch etwas jung und ruppig, nicht ganz ausbalanciert. Schmecke so eine Mischung aus reifen Pflaumen und bitteren Kräutern, fast wie Artischocken. Dazu dieser kalkige, fast mehlige Touch – erinnert mich an viel Teig, wie frisch aufgegangener Hefeteig. Unterm Strich ein solider Charakter, etwas rough, aber mit Potential. Schon interessant, diese Kombi. 👀

Gautiz

Gautiz

3. Juni 2026, 02:28:52

Hmm, der hat ja schon ziemlich eigene Noten... Zuerst etwas Pflaume, dann wird's irgendwie hefiger, fast rußig. Sehr jugendlich noch, etwas rau und bitter, wie Artischocken und bittere Gräser. 🤔 Ist ein solider Ben Nevis-Typ, erinnert mich etwas an blassen Weißwein. Wasser braucht man da eigentlich nicht, die Rauheit ist Teil davon. Wirklich bitter, fast wie bittere Mandeln, mit einem Kreide-Nachgeschmack. Aber nicht schlecht! Langer Abgang, auch etwas Blättriges. Als kleiner Aperitif durchaus fein. 👍

Baean

Baean

27. Mai 2026, 07:36:47

Hmm, das ist schon ein ganz schöner Brocken in der Nase... erinnert mich an frisch gemahlenen Kreide-Staub und ein bisschen Bäckerhefe. Am Gaumen dann die bittere Mandel, zusammen mit diesem rauchigen, fast schon rußigen Charakter. Der Abgang ist lang, zieht sich richtig, und dieser Kreide-Geschmack bleibt einfach ewig im Mund. Ist jetzt kein einfacher Schluck für zwischendurch, eher was zum Nachdenken. Kratzt etwas, aber hat auch diese tolle Teig-Note, fast wie frischer Hefeteig. Eigentlich bräuchte er gar kein Wasser, ist schon komplex genug. Als kleiner Aperitif vor dem Essen wär der perfekt, öffnet die Geschmacksknospen 😊 Irgendwie erinnert mich das auch an herbstliche Blätter, so ein erdiges, grünes... ah, und diese rauhe Textur, die man nicht vergisst. Ein echter Charaktertrinker. 🥃

ThePurpleTora

ThePurpleTora

27. Mai 2026, 02:48:47

Hmm, ganz schön kräftig das Teil. Zuerst was Teigiges, fast wie Brotteig, dann wird’s bitter. Richtich bitter, nicht nur so'n bisschen. Äh, Birnen sind auch da, so milde, zusammen mit einem Hauch von hellem Weißwein. Aber die Bitterkeit, die bleibt. Und am Ende wird’s immer hefiger, fast rauchig. Asche und Hefe, merkwürdige Kombi. Hat auch was von Artischocken, so ein pflanzlicher Touch. Und diese Kreidigkeit im Abgang, die bleibt ewig. Bittere Mandeln kommen auch noch durch. Es ist nicht so ein einfacher Tropfen, etwas zu jung vielleicht, und auch etwas grob. Wasser? Nein, das braucht der nicht glaube ich. 🤔

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