Ardbeg 1991 20 Jahre Single Malt Whisky

Ardbeg

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Marke
Ardbeg
Alter
20 Jahre
Alkoholgehalt
48.3%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Ardbeg
Destillationsjahr
1991
Abfülljahr
04.2011
Fasstypen
Nachfüllung Hogshead

Preis

Neueste Beobachtungen von vertrauenswürdigen Mitwirkenden

Die Ardbeg Destillerie, eingebettet in die raue Südküste der Insel Islay, brennt seit 1798 einige der weltweit torfigsten Single Malt Scotch Whiskys, wobei die kommerzielle Produktion 1815 begann. Während eines Großteils ihrer frühen Geschichte diente der intensiv rauchige Charakter von Ardbeg als Rückgrat für renommierte Blended Whiskys und wurde selten als Single Malt abgefüllt. Im Jahr 1886 beschäftigte die Destillerie 60 Arbeiter und produzierte jährlich 1.364 Liter. Nach Produktionsstopp 1981 stand Ardbeg einer ungewissen Zukunft gegenüber, bis zur Wiederauferstehung 1989 unter Hiram Walker, die mit begrenzter Kapazität bis 1996 fortgesetzt wurde. Der entscheidende Moment erfolgte am 25. Juni 1997, als Glenmorangie plc die Destillerie erwarb und bis 1998 massiv in die vollständige Restaurierung investierte. 2004 erwarb LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton) Glenmorangie plc und integrierte Ardbeg in die weltweit größte Luxusgruppe. Unter der visionären Leitung von Stuart Thomson (1997-2006) und anschließend Michael „Mickey“ Heads ab dem 12. März 2007 – einem einheimischen Islay-Bewohner und ehemaligen Jura-Destillerie-Manager, der seine Karriere bei Ardbeg begann – erblühte die Destillerie. Der Name Ardbeg leitet sich aus dem Gälischen „Àrd Beag“ („kleine Höhe“) ab, wurde aber auch als „große Höhe“ interpretiert, was seinem hohen Ansehen entspricht. Heute produziert Ardbeg mit voller Kapazität etwa 1,4 Millionen Liter jährlich, unter Verwendung von in Port Ellen Maltings zu 50-55 ppm getorfter Gerste und Wasser aus dem Loch Uigeadail. Die Destillerie hat durch das 2000 gegründete Ardbeg Committee mit über 120.000 Mitgliedern weltweit einen Kultstatus erreicht. Kernexpressionen sind der Flagship Ten Years Old (berühmt für seine perfekte Balance aus Torf, Süße und Komplexität), Uigeadail (benannt nach dem See, Sherry-Fass-Finish), Corryvreckan (nach dem berühmten Whirlpool benannt), An Oa und Wee Beastie. Ardbeg verkörpert Islays ungezähmten Geist – medizinischer Torfrauch, salzige Meeresbrise, Zitrusnoten und dunkle Schokolade – und ist das Inbegriff des „Torfmonsters“, das von Kennern weltweit verehrt wird.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 11 Notizen Einloggen zum Bewerten
Red&BlackDesire

Red&BlackDesire

5. Juni 2026, 22:49:05

Hmm, die Farbe ist ein helles Gold, erinnert mich an den Sonnenuntergang über den Feldern. 👃 Zuerst rieche ich etwas Süßliches, vielleicht Zuckerrohr und eine zarte Blume – Tuberose? Dann kommt eine ganz leichte Feuchtigkeit, so wie frisch gewaschene Leinwand, die noch nicht ganz trocken ist. Hinter dem Ganzen schimmert auch ein Hauch von Vanille und Apfelessig. Im Glas entwickelt sich das Aroma. 🥃 Es wird etwas komplexer. Da ist eine würzige, fast salzige Note, die an Meerwasser und weißen Pfeffer erinnert. Die anfängliche Süße wandelt sich und es kommt eine leicht säuerliche, fast grüne Nuance hinzu, wie saure Äpfel oder sogar ein Hauch von Rhabarber. Und ja, da ist definitiv eine rauchige, fast aschige Komponente, verbunden mit einem Hauch von Teer und einer seltsamen, aber nicht unangenehmen "Seifigkeit", die mich an gute, alte Kernseife denkt. Der Abgang ist mittellang. 🔥 Die rauchigen und salzigen Noten bleiben, vermischt sich mit einem bitteren Nachklang von Salmiak und Lakritz. Irgendwo im Hintergrund meldet sich nochmal eine leichte Süße zu Wort, die das Ganze abrundet. Es fühlt sich... ausbalanciert an. Keine Überraschungen, aber eine ehrliche Charakterstärke. Gut für einen ruhigen Moment.

SwiftExecution

SwiftExecution

5. Juni 2026, 10:57:11

Hmm, erstmal riecht das ziemlich stark nach Teer und Soot... fast wie alter Schornstein. Dann kommt so ein leichter Tuberose- und Vanille-Duft durch, aber die Briny Notes sind mir fast schon zu viel. Schmeckt irgendwie nach Salzwasser und Miesmuscheln, mixed mit Liquorice und einem Hauch von Salmiak. Die Textur fühlt sich fast schon seifig an... und der Nachgeschmack? Bisschen wie nasser Stoff oder Hessian. Naja, zumindest die Farbe ist ein nettes Pale Gold. 😅 Hmm, so ein Fishky ist das schon, dieses Mal aber ein tad sweeter als erwartet. Aber das Pickle- und Stale-Apfelsaft-Aroma... naja, come on! Das hat mich fast schon angry gemacht. Am Ende weiß ich nicht so recht – es ist okay, good soapiness, aber diese brininess und der Ashes-Geschmack... mixed feelings eben. Vielleicht ist es einfach ein slightly polished version von etwas, das ich noch nicht ganz verstehe. 🤷♂️

Wooz

Wooz

3. Juni 2026, 19:53:08

Hmm, also der hier hat eine pale gold Farbe. Die Nase ist... komplex. Erst etwas wie rhubarb und dry white wine, dann ganz klar sugarcane. Aber auch so eine leichte wet fabric Note und im Hintergrund ashes – wie ein kalter aschtray juice. Lass mich mal überlegen. Am Gaumen fühlt sich das good soapiness an, fast wie... keine Ahnung. Dazu starke brine und clams, ja, diese briny notes sind wirklich tad too much. Irgendwie auch ein leicht stale apple juice Charakter, aber in einem slightly polished version? Mixed feelings ehrlich gesagt. Der fabulous Fishky-Aspekt hat mich fast made me angry, aber irgendwie... nice! 🤷‍♂️ Muss ich nochmal probieren.

Travis Burns

Travis Burns

27. Mai 2026, 11:00:50

Salmiak und weißer Pfeffer gleich am Anfang – ziemlich kräftig. Dann kommt diese Asche, fast wie nasse Tücher im Keller. Aber halt, da ist auch Vanille und Tuberose? Ein bisschen wie polierte Seife. Hmm, die Salznoten (brine) sind mir dann doch zu stark, fast wie Jodtinktur 😕 Stell dir vor, alter Apfelsaft trifft auf Teer und Zuckerrübensirup – und dann das Rhabarber-Hefekränzchen-Ding. Am Ende eher kurz und sauer, mit Lakritz. Irgendwie... durchwachsen. Die Brininess übertreibt es etwas, oder? Come on! 🤔

Sarina Swoyer, Queen of Chickens 🐔

Sarina Swoyer, Queen of Chickens 🐔

27. Mai 2026, 05:45:33

Wow, das ist ja... komplex. 🤨 Zuerst dachte ich: Lecker, ein Tütchen Salmiak und Vanille, richtig nice! Aber dann kamen diese Salznoten mit den Miesmuscheln... ein Tütchen zu viel für mich, fast wie Seewasser direkt aus der Dose. Dann tauchten Rhapontik und trockener Apfelwein auf, gefolgt von diesem schalen, leicht chemischen Geruch... naja, etwas wie Putzeimer und neue Jutesäcke. 😅 Es schmeckte nach feuchtem Stoff und Asche, fast wie ein guter Tabakrest in einer Aschenlauge. Die Süße von Zuckerrohr kam und ging, und dann... der Nachgeschmack taucht ab. 🤯 Ehrlich, es hat mich wütend gemacht. Aber hey, es ist trotzdem... fabulous Fishky! 😉

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