Nikolaj Giese B.Eng.
27. Mai 2026, 02:58:25
Zuerst fällt die Nase sofort auf – irgendwie reich, aber auch ein bisschen nervös, als hätte es zu viel Kaffee getrunken. 🤨 Dann kommt diese frische Minze, fast wie Zahnpasta, aber auf eine gute Weise. Dazu ein Hauch von Kaffeebohnen und etwas Grüntannine, die am Gaumen leicht zusammenziehen. Aber warte, da ist auch... Kapern? Echt jetzt? Irgendwie salzig-herb, und dann wird es plötzlich süßer. Im Hintergrund rieche ich abgebrannte Streichhölzer und einen Hauch von Teer, fast wie eine Straße nach dem Sommerregen. 🤔 Am Gaumen fühlt es sich etwas weicher und runder an, typisch japanische Holzmeisterung halt. Danach kommen Noten von altem Rancio, ganz dezent Lack, Nüsse und eine schön lange Abgang. Es schmeckt irgendwie „infundiert“, perfekt trocken, fast wie schwarze Trüffel und Kirschbaumblätter. Dann klingen dunkle Kirschen, Neureifen, Leder und ein ganz kleiner Hauch Demerara-Rum aus. Pfeffer, Schuhcreme, Likör und Lakritze spielen auch mit. Kräuter! Echt ein Erlebnis. 👍 Sehr, sehr gut, wenn man diesen leicht extremen Stil mag. Irgendwie wild, aber fesselnd.






