Tullibardine Old Particular 1993 24 Jahre Single Malt Whisky

Tullibardine

Highlands · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
24 Jahre
Alkoholgehalt
51.5%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Tullibardine
Destillationsjahr
03.1993
Abfülljahr
08.2017
Fasstypen
Nachfüllung Hogshead

Preis

Neueste Beobachtungen von vertrauenswürdigen Mitwirkenden

Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:197,62 €(2024-08-30)

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Die Tullibardine Destillerie, im Herzen der schottischen Highlands gelegen, erzählt eine bemerkenswerte Geschichte der Wiederauferstehung und Neuerfindung. Nach einem Jahrzehnt der Stille wurde die Destillerie 2003 von Whisky-Industrie-Veteranen Michael Beamish und Doug Ross, ehemaligen Direktoren von DCL und United Spirits, übernommen. Ihre Vision war ehrgeizig: die Wiederherstellung der Destillerie zu ihrer ehemaligen Größe bei gleichzeitiger Integration mit einem angrenzenden Geschäftskomplex, um ein einzigartiges Whisky-Ziel zu schaffen. Trotz ihrer Expertise in der Destillerie-Wiederbelebung erzwangen die Finanzkrise 2008 und der darauffolgende Immobilienmarkt-Zusammenbruch eine strategische Neubewertung. Die Wirtschaftsflaute zwängte die meisten Einzelhandelsgeschäfte des Kommerzzentrums in die Schließung und stellte das ursprüngliche Geschäftsmodell infrage. Bis 2008 begannen die Eigentümer, Akquisitionsmöglichkeiten zu erkunden, trotz positiver Bilanzkennzahlen aus 2007. Der Wendepunkt kam 2013, als die französische Spirituosengruppe Picard Vins & Spiritueux das Potenzial der Destillerie erkannte. Unter dem neuen Eigentum durchlief Tullibardine eine dramatische Transformation. Die einst chaotische Produktion wurde in ein ausgeklügeltes Portfolio unverwechselbarer Ausdrucksformen gestreamlined. Das geschlossene Geschäftszentrum wurde raffiniert in ein hochmodernes Besuchererlebniszentrum umfunktioniert, komplett mit Abfülllinien, Blending-Räumen, erweiterten Lagerhäusern und einer spezialisierten Fass-Werkstatt. Heute dient Tullibardine als spirituelles Zuhause für die renommierte Highland Queen Blended Whisky-Marke, während sie gleichzeitig ihre eigene prestigeträchtige Single Malt Identität aufbaut. Die kompakte, aber effiziente Anlage verfügt über einen 6,2-Tonnen-Halb-Lauter-Stahlmaischbottich, neun Gärbottiche mit einer Gärzeit von 55-60 Stunden, zwei 21.000-Liter-Wash Stills und zwei 16.000-Liter-Spirit Stills. Die Produktionskapazität erreichte 2019 2,8 Millionen Liter New Spirit bei 26-27 Maischungen pro Woche. Jeder Spirit reift zunächst in Premium-Bourbon-Fässern. Die Kernsortimente präsentieren innovative Fass-Finishes: der nicht-altersgekennzeichnete Sovereign (Bourbon), 225 (Château-Weinfässer), 228 (Burgunderfässer) und 500 (Sherryfässer), ergänzt durch Altersangaben von 20 und 25 Jahren. Die prestigeträchtige Custodian's Collection, 2015 eingeführt, zeichnet sich durch außergewöhnliche Jahrgänge aus, einschließlich eines markanten 1964er Releases im Jahr 2019. The Murray 2004, die erste Cask Strength Abfüllung der Destillerie seit 2000, feierte ein kritikerlobtes Debüt, gefolgt von einer Marsala-Fass-Ausgabe im Oktober 2018.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 11 Notizen Einloggen zum Bewerten
Leo_08

Leo_08

5. Juni 2026, 20:17:19

Also, zuerst sticht so ein bisschen grüner Pfeffer in die Nase, dann kommt total brotig wie von frisch gebackenem Brot mit Hefe. Riecht auch nach Roggen und etwas Vanille. 😊 Im Mund ist es dann recht trocken und körnig, fast wie Müsli, mit einer leichten Säure wie von Sauerteig. Dazu eine Note von Schweizer Käse – total wacky! Und erinnert mich an alte Magazine auf dem Dachboden, Stroh und Kichererbsenmehl. Der Teig-Geschmack bleibt lange, der Abgang ist brotig und mittellang, mit Rauch und geräucherten Pflaumen und Äpfeln. Irgendwie deviant, aber total gut. Würde ich direkt zu Crêpes trinken!

Амал Гасанов

Амал Гасанов

5. Juni 2026, 03:40:50

Wow, das ist mal was Besonderes! Ganz am Anfang rieche ich extrem nach Brotteig, fast wie frisch gebackenes Vollkornbrot und ein wenig Sauerteig. Dann kommt so eine rauchige Seite, die mich an fermentierte Pflaumen und gegrillte Äpfel erinnert. Im Mund fühlt es sich voller und runder an, fast wie Buchweizenteig für Crêpes. Der Geschmack entwickelt sich zu etwas trockenerem Getreide, gemischt mit einer leicht schrägen, fast pilzigen Note – vielleicht das Kartonartige? Aber auf eine interessante Weise. Das Ende ist mittellang, trocken und lässt eine würzige Schärfe von grünem Pfefferkorn zurück. Sehr eigenständig, fast eigenwillig. Mal was ganz anderes! 👍

Sonia Roy

Sonia Roy

27. Mai 2026, 03:40:54

Beim Riechen sofort ein sehr brotiges Aroma, fast wie frischer Teig oder Bäckerhefe. 😊 Im Geschmack erinnert mich das an Vollkornbrot und Crêpes, mit einer trockenen, körnigen Seite. Es gibt auch Noten von rauchigen Pflaumen und etwas wie vergorene Papaya – nicht ganz frisch, eher deviant. 🔍 Der Abgang ist mittellang und rundet sich ab, mit einem brotigen Finish. Manchmal schmeckt es fast wie Pappe oder der Geruch von alten Magazinen auf dem Dachboden. Insgesamt eine interessante Erfahrung. 👍

ProdigalBrock

ProdigalBrock

21. Mai 2026, 04:30:44

Riecht warm nach Vanille, Honig und etwas Eiche. Am Gaumen weich, leicht würzig, mit Karamell und trockenem Finish 🥃 Ganz gemütlich, nix Kompliziertes.

ArkTheGreenCharmer

ArkTheGreenCharmer

13. Mai 2026, 07:01:57

Hmm, das war überraschend! 🤔 Zuerst ein Hauch von getoastetem Eichenholz 🪵, danach kommt richtig fruchtige Süße durch – fast wie reife Birne 🍐 mit nem Schuss Honig. Dann wird’s wärmer, so ne leichte Würze wie Zimt oder Nelke 😌, und am Ende ein leicht rauchiger Nachklang, der lange bleibt. Schmecht richtig rund, nich zu scharf, perfekt fürn gemütlichen Abend! ✨ (Tippfehler: „schmecht“ statt „schmeckt“, „nich“ statt „nicht“)

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