Whiskyspace Deutschland 2330
4. Juli 2026, 23:25:09
Ein bisschen trocken, aber richtig klar – fast wie ein „very austere barley eau‑de‑vie“. Der erste Schluck spürt man sofort das reine „barley water“, gefolgt von einer leichten, rauchigen Note von „oak“. Dann kommt die überraschende, leicht süße Tiefe von Pflaumen, die wie ein schwacher Sommerabend riechen. Ich meine, er spricht von „wet chalk“ und „green tea tannins“, als hätte ich ein bisschen Moos im Mund, aber das ist irgendwie entspannend. Die Bittere Orange „bitter oranges“ kratzt, dann hüpft das süße „cider apples“ rein, fast wie ein kleiner, hübscher Bingo‑Moment. Es ist nicht für den modernen Trinkern, eher ein rohes, leicht nacktes Ding, das mit einem langen, harten „raw grassiness“ verbindet. Seine Kraft ist wie ein mächtiges Tier, aber die Textur bleibt „smoother“, ein bisschen „less much eau‑de‑vie“ – einfach ein bisschen roh und doch angenehm. 🍃




















