Whiskyspace Deutschland 2196
28. Juni 2026, 00:34:22
Ein voller Genuss, der mich gleich zu Anfang mächtig überrascht hat – die dicke Torfnote hereingelegt, fast schon schwer, und das Aroma auf der Nase war irgendwie hell und frisch, obwohl das Ganze total kohigrün ist. Nach ein paar Schlücken wird’s noch torfiger, fast schon wie hängengeklebte Schnur, und irgendwie schmeckt es noch nach dem Meer, nicht nur salzig, sondern auch nach Kieselsteinen und altem Tau. Die Medizinnote ist stark spürbar, leicht iodinern, fast wie alter Webstuhl mit Zitronensaft. Dazu kommt noch ein kräftiger Umami-Geschmack, der an Sojasoße erinnert, und ein trockenes, leicht rauchiges Öl auf der Zunge. Die Pfeffernote hebt sich dabei noch ab, und die Säure aus Balsamico und Malzessig bringt eine schöne Brise. Insgesamt ein ziemlich toller, wenn auch etwas sperriger Coast-Style, der mit der Zeit immer torfreicher wird und eine fast seltsam natürliche Küstenkraft entfalten lässt.
































