Whiskyspace Deutschland 2259
2. Juli 2026, 23:37:21
Zuerst kommt dieser leichte, fast flüssige Weißweincharakter – so wie ein grauer Stein unter der Sonne. Dann spürt man nach einer rauchigen Diesel‑Note und ein bisschen Zitronen‑Grüne Apfel‑Tension, fast wenn man ein altes Gewürztraminer im Ärmel hat. Auf dem Gaumen bricht plötzlich Olivenölflaute, ein Hauch von Lavendel und violette Blüten, als ob man in einem Garten zwischen Anis und Süßmandel steht. Der Rhabarber‑Kuss erinnert an 80er Bowmores, während das leise Honig‑Geflüster die Mischung etwas süßer macht. Und dann, in einem wilden Zwischengespräch, kommt das knusprige Chalk‑Feeling, fast wie bei einem alten französischen Wein, aber irgendwie frisch. Kein Übermaß, nur ein ordnungsgemäßes Mittelmaß, und meine Sinne tanzen zwischen Kirsche, Kiwi und unerwarteten Zitronenklängen 😊




















