Whiskyspace Deutschland 1842
23. Juni 2026, 16:01:03
Beim ersten Schluck merkt man sofort das goldene Leuchten, fast wie ein Sonnenstrahl im Glas. Die alten Äpfel vom letzten Jahr kommen zusammen mit einer leicht sauren Note, die an Guaven erinnert. Da ist auch etwas von Heidehonig und ein Hauch von Waldmeister, deren Süße ganz zart ist. Der Geschmack ist eher mittel, ein bisschen würzig, aber angenehm, fast wie ein geheimes Gewürz. Ich sehe mich an einer verregneten Linde sitzen, die Blüten duften, und plötzlich riecht es nach Lindenblüten und Jasmin. Im Hintergrund schleicht sich ein wenig altes Tee‑Aroma, leicht abgestanden, dazu ein Hauch von Tannennadel und Eiche. Ein bisschen Papier‑ und Sägemehl‑Aroma taucht auf, fast wie alter Karton, und dann kommt eine leichte Tabak‑Nuance. Der Abgang ist fragil, mit getrockneten Blumen und Aprikosen, ein bisschen Honigblüte. Alles zusammen wirkt wie ein seltener Eiswein‑Moment, aber doch ganz warm. 🍂😊




















