Glen Garioch 2011 9 Jahre Single Malt Whisky

Glen Garioch

Highlands · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
9 Jahre
Alkoholgehalt
46%
Volumen
50 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Glen Garioch
Destillationsjahr
2011
Abfülljahr
2020
Fasstypen
Bourbon barrel

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:50,16 €(2024-02-28)

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Die Glen Garioch Distillerie, eine der ältesten und traditionsreichsten Brennereien Schottlands, befindet sich im historischen Marktflecken Oldmeldrum in Aberdeenshire. Offiziell 1797 gegründet, belegt der Aberdeen Journal jedoch bereits eine Produktion ab Dezember 1785, was eine ununterbrochene Geschichte von über 235 Jahren dokumentiert. Bis 1994 wurde die Gerste auf dem eigenen Malzboden getorft (8-10 ppm Phenolgehalt), seither produziert Glen Garioch einen klassischen ungetorften Highland-Malt von herausragender Qualität. Die technische Ausstattung vereint Tradition und Modernität: ein 4-Tonnen-Maischebottich mit Vollfilterboden, acht Gärbehälter aus Edelstahl mit 72-stündiger Gärzeit zur Aromakomplexitätsentwicklung sowie ein Wash- und Spiritstill (letzterer 2016 erneuert). Aus sieben Wochenmaischungen werden jährlich ca. 45.000 Liter hochwertiger New Make Spirit erzeugt, der in vier traditionellen Dunnage-Lagerhäusern mit Erdboden und dicken Steinwänden reift. Das Kernsortiment zeichnet sich durch die kräftige Abfüllstärke von 48% vol. aus. Der Founder's Reserve (ohne Altersangabe) und der 12-jährige bilden die Basis, während limitierte Editionen die Fasskompetenz demonstrieren. Der 15-jährige, ausschließlich in First-Fill-Oloroso-Sherry-Fässern gereift, ist strategisch für den Reisevertrieb konzipiert. Seit 2013 ergänzt die Virgin-Oak-Serie mit Reifung in neuen amerikanischen Weißeichenfässer das Angebot. Prestigeträchtige Jahrgangsabfüllungen aus 1978, 1990, 1994, 1997 und 1998 sowie eine Sonderedition 2007 zum Rare Fayre runden das Portfolio ab. Die Renaissance Collection, eine vierteilige Narrativ-Serie ab 2014, dokumentiert die Destillerie-Renaissance mit einem 18-jährigen Finale 2018. Jeden Dezember findet das signature Rare Fayre-Festival statt, das Besichtigungen, Masterclasses und exklusive Verkostungen bietet.

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Geschmacksprofil

VanillaVanilla
CoconutCoconut
HoneyHoney
AlmondAlmond
CreamCream
CaramelCaramel
LeatherLeather
Dark ChocolateDark Chocolate
NutsNuts

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 12 Notizen Einloggen zum Bewerten
Shahzad Khan

Shahzad Khan

6. Juni 2026, 21:44:58

Okay, mal schauen, was da im Glas so los ist. 👃 Riecht erstmal ganz spannend nach frischem Weizenbier und etwas Traubiges, fast wie ein junger Weißwein. Dazu eine ganz leichte Rauchigkeit, nicht aufdringlich, eher so subtil wie ein Lagerfeuer in der Ferne. 🔥 Im Geschmack... hmm, interessant. Ich denke an unreife Stachelbeeren und grüne Pflaumen, das Ganze etwas "mashy", wie ein junges, noch nicht ganz klares Bier. Ein Hauch von Thymian und grünem Gras taucht auf, fast wie ein Spaziergang auf der Wiese nach dem Regen. 🌿 Die Textur ist etwas dichter, erinnert mich an einen kräftigeren Ale. Unten drunter kommt dann diese salzige, fast mineralische Note durch, wie feuchter Stein. Am Ende bleibt ein leichter Teig-Geschmack, wie von frisch gebackenem Brot. 🍞 Ein eigenwilliger, aber durchaus faszinierender Tropfen. Noch etwas jung, aber hat Potenzial. Schmeckt nach Experiment und Handwerk. 👍

Palikawii

Palikawii

3. Juni 2026, 18:05:15

Heute Abend mal was Besonderes geöffnet – gleich beim ersten Schnuppern kam dieser wunderbare Malzduft entgegen, total natürlich, fast wie frisch geerntetes Getreide 🌾. Wow, die Nase ist wirklich lovely, direkt Assoziationen mit Honigwein und einem leicht fermentierenden Aroma, so ein bisschen wie bei einem guten Weizenbier am Anfang. Im Gaumen dann diese leichte salzige Note, kombiniert mit unreifen Pflaumen und Stachelbeeren – fast schon bizarre Maische-Vibes, aber auf eine gute Art. Ein Hauch von Thymian und fermentierenden Früchten taucht auf, irgendwie an Barley Wine erinnernd, aber frischer. Auch grüne Trauben und frisches Brot sind da, so eine tolle Kombi. Der Rauch kommt dezent, nicht zu dominant, aber mit einem smokier Charakter im Hintergrund. Fast so, als würde man über Beton riechen (komisch, aber irgendwie passend). Unterm Strich ein guter, solider Tropfen mit einer leichten grünen Tee-Note. Die Textur ist etwas dicker, wie ein stärkeres Ale, insgesamt medium im Körper. Auch ein ganz leichter Hefeton ist wahrnehmbar, so wie Bäckerhefe, und ein Hauch Gras. Irgendwie erinnert mich das an dickere Biere, aber cleaner. Der Abgang ist etwas gristy, mit leichter Bananenote und einem mashy Unterton. Überhaupt nicht schlecht – eigentlich ziemlich interessant mit dem weißen Wein-Akzent und dieser vulkanischen Scoria-Assoziation im Finish 😄. Prost!

CCG and Pals

CCG and Pals

2. Juni 2026, 10:18:48

Also, eins hab ich mal probiert... erstmal sticht ein ganz leicht modriger Geruch hervor, fast wie nasse Zeitungen vom Sonntag. Beim ersten Schluck denke ich sofort an frisches Brotteig und diese ganz spezielle Hefe, wie beim Bäcker um die Ecke. Dann wird es ein bisschen rauchiger, fast wie von einer kleinen Holzkohlegrille im Garten. Ganz hinten am Gaumen schmeck ich so was wie leicht unreife grüne Pflaumen und ein Hauch von Salz – kommt mir fast wie eine leichte Brise vom Meer vor. Ist auch ziemlich würzig insgesamt, erinnert mich ein bisschen an dunkles Weizenbier, nur dass es irgendwie erdiger ist. Fast so als hätte man ein paar Kirschkernchen dazugepackt 🤔 Naja, unterm Strich ein spannender Tropfen – nicht perfekt, aber durchaus charmant.

crimta

crimta

27. Mai 2026, 10:25:41

Okay, das ist mal was anderes... Zuerst raucht es richtig schön, fast schon an die Grenze, aber dann kommen diese grünen, fermentierten Noten – grüne Trauben und Pflaumen, fast schon eigenartig. Dazu dieses Malz, das so natürlich und teigig schmeckt, fast wie ein junger Gerstensaft. Manchmal erinnert es mich an dickere Biere, nur eben mit diesem rauchigen Kern. Einmal dachte ich sogar, ich schmecke zerdrückte Bananen... das war seltsam, aber irgendwie passend zu dem ganzen bizarre Mash. 😉 Alles in allem: ein rauchiger, fast schon kräutriger (Thymian?) und frisch-grasiger Genuss, der ziemlich zum Nachdenken anregt. 🤔

Nate Cook

Nate Cook

21. Mai 2026, 21:20:47

Riecht schön warm, bisschen Honig und reife Früchte 🍯 Am Gaumen weich, leicht würzig, mit etwas Holz und Karamell. Hinten raus bleibt’s angenehm lang und gemütlich, macht echt Laune.

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