Whiskyspace Deutschland 2335
5. Juli 2026, 02:31:19
Erster Schluck: ziemlich geradlinig und eher herb, fast wie ein Biss in Wurzel und Kreide, mit einem Hauch von Gentian und zitroniger Schärfe. Dann kommt die mineralische Seite – nasse Kreide, leichtes Gipsgefühl, fast wie alter Mundwasser mit Nelken und Wacholder, etwas medizinisch, wie ein Pflaster. Im Hintergrund mandelige und sesamige Öle, ein Hauch Rosmarin und ein leicht lehmiger Touch. Das Ganze zieht sich lang, fast wie Herbstblätter unter den Füßen, und irgendwann spürst man, als würde man gerade den Blues anstimmen.











