Blair Athol 1996 21 Jahre Single Malt Whisky

Blair Athol

Highlands · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Alter
21 Jahre
Alkoholgehalt
47.8%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Blair Athol
Destillationsjahr
1996
Abfülljahr
2017
Fasstypen
Sherry

Preis

Neueste Beobachtungen von vertrauenswürdigen Mitwirkenden

Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:147,67 €(2024-02-28)

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In nur den letzten 5 Jahren hat sich die Besucherzahl schottischer Whisky-Destillerien fast verdoppelt. Im Jahr 2018 besichtigten etwa 2 Millionen Menschen Destillerien, um mehr über schottischen Whisky zu erfahren. Man könnte denken, dass Ruf und Nähe zu Hauptverkehrswegen eine Voraussetzung für die Anziehung großer Besucherzahlen sind, aber dem ist nicht so. Von den 5 besucherstärksten Destillerien liegen 3 auf Inseln – Arran, Skye und Harris. Vielleicht am überraschendsten ist die Harris-Destillerie auf den abgelegenen Äußeren Hebriden, die im Jahr 2018 über 90.000 Besucher anzog, und das erst im dritten Jahr ihres Betriebs! Die Blair Athol Destillerie profitiert hingegen kontinuierlich vom Verkehr auf der A9-Autobahn, die von Edinburgh nach Norden in die Highlands führt. Sie ist die am meisten besuchte Destillerie aller Diageo-Destillerien und empfing 2018 89.000 Besucher. Im vergangenen Jahr hat die Destillerie auch ein neues Feature entwickelt: die Umwandlung eines ungenutzten Clynelish Maischbottichs in eine Whisky-Verkostungsbar! Blair Athol ist die spirituelle Heimat von Bell's Blended Whisky. Die Verbindung wurde 1896 geknüpft, als Bell gerade erst begann, und wurde noch enger, als Bell 1933 die Destillerie kaufte. Arthur Bell & Sons, die Schöpfer der Bell's-Marke, blieben weit länger ein unabhängiges Familienunternehmen als die meisten schottischen traditionellen Familienbetriebe und wurden erst 1985 von Guinness übernommen, bevor sie in die Diageo-Gruppe integriert wurden. Die Ausstattung der Destillerie umfasst einen 8,2-Tonnen-Semi-Lauter-Maischbottich, 6 Edelstahl-Gärbehälter und 2 Brennblasen. Der größte Teil des für Bell's produzierten Rohbrands reift in Bourbonfässern, der Rest in Sherryfässern. In den letzten Jahren arbeitete die Destillerie 5 Tage pro Woche und produzierte 12 Maischungen pro Woche, was etwa 2 Millionen Litern Rohbrand entspricht. Blair Athol setzt auch sowohl kurze (46 Stunden) als auch lange (104 Stunden) Gärzeiten ein. Durch die Verwendung einer trüben Würze weist der neue Brand nussige und malzige Aromen auf. Die einzige offizielle Standardabfüllung ist ein 12-jähriger Whisky in der Flora-&-Fauna-Serie. Zusätzlich wurde im Herbst 2017 ein 23-jähriger Whisky, der in europäischen Eichenfässern gereift war, als Teil der Diageo Special Releases veröffentlicht.

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Geschmacksprofil

Dried FruitDried Fruit
HoneyHoney
Dark ChocolateDark Chocolate
NutsNuts
PepperPepper
CaramelCaramel
OrangeOrange
RaisinsRaisins
SpicesSpices
Candied FruitCandied Fruit

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 17 Notizen Einloggen zum Bewerten
Vanayla

Vanayla

8. Juni 2026, 06:42:00

Das Etikett ist schon mal sehr dezent und geschmackvoll, wirkt richtig edel auf dem Regal. Aber was da im Glas ist... puh, absolute Ansichtssache 😅 Echt herausfodernd, erinnert mich total an diese extremen 1975er Insel-Sachen von früher. Man riecht sofort so ne krasse Mischung aus Walnussbeize, altem Leder und dickem Balsamico. Beim Trinken kommt direkt ne starke Muskatnuss-Infusion und ordentlich Pfeffer. Irgendwie hat das auch was von hausgemachtem Walnusswein oder nem staubtrockenen, rohen Cidre 🍏 Später mischt sich dann noch so ein schwerer Madeira-Einfluss rein. Erinnert mich von der ganzen Aromatik her voll an diese ganz alten Vintage & Madeira Fässer. Echt ein wilder Mix, da muss man sich richtig drauf einlassen! 🥃

Vebv Gaming

Vebv Gaming

6. Juni 2026, 18:00:44

Eigentlich wollte ich nur ein kleines Glas probieren, aber sofort fällt mir die Farbe auf – tiefes Gold, fast wie flüssiger Bernstein. 🍂 Sofort klingt das Aroma nach warmer Muskatnuss-Einlage und etwas Kräuterartigem, das an selbstgemachten Walnusswein erinnert. Dann kommt eine merkwürdige Note nach altem Bier oder rohem, trockenem Apfelwein, die mich total überrascht. Irgendwie auch ganz dezent Balsamico und ein Hauch Pfeffer am Gaumen – herausfordernd, aber auf eine gute Art. Die Walnussschalen und das Leder liegen irgendwo im Hintergrund, zusammen mit diesem seltsamen, fast umamiartigen Ton, der an umami sauce denken lässt. Das Malt-Whisky-Element ist dabei ganz schön wackelig und eigen, fast wie eine Verschmelzung aus verschiedenen Welten. Am Ende bleibt ein langer Abgang, der an Old Madeira und den rancio-Charakter eines alten Weins erinnert – schon fast ein bisschen wie diese exquisiten Tropfen, die man nur selten findet. Kein Alltagswhisky, das ist klar. Eher etwas für die besonderen Momente, wenn man sich auf etwas ganz Ungewöhnliches einlassen will. 👌

brancolt

brancolt

4. Juni 2026, 11:48:32

Mal ganz ehrlich, das war ein echtes Abenteuer im Glas. 🤯 Zuerst total forsch, fast wie scharfer Pfeffer und bittere Mandeln gleichzeitig – das war schon ’ne Challenge. Dann kam dieses komische, fast rohe Apfelwein-Aroma, so ein bisschen wie vergorener Most, ungewöhnlich. Aber dann… plötzlich tauchte diese wunderbare, warme Note auf, als hätte jemand selbstgemachten Walnusslikör eingerührt. 🍂 Dazu etwas Leder und Harz, total erdig. Und ganz hinten, fast versteckt, war diese cremige Butterscotch-Süße, die alles ein bisschen rundete. Es erinnerte mich total an einen handwerklichen Met, nur in Whisky-Form. Dieser ganze Mix aus nussigen, bitteren und dann wieder süßen Noten war schon… sagen wir mal, eigen. Irgendwie wild zusammengewürfelt, fast wie ein Unfall, der aber doch funktioniert hat. 🌰 War ein Gedöns, aber durchaus faszinierend.

Df music

Df music

3. Juni 2026, 14:43:27

Beim ersten Nase nach selbstgemachtem Walnusswein, mit einem Hauch Balsamico. Dann wird es pfeffrig, Walnussschalen kommen durch – macht Spaß, ist aber auch herausfordernd, fast wie ein anspruchsvoller Whisky von früher. Die Butterscotch-Süße erinnert mich an etwas, vielleicht eine Mischung aus Muskatnuss-Infusion und bitteren Mandeln. Der Abgang schmeckt nach altem Bier, diskret und irgendwie umami. Alles eine Frage der Perspektive. 🤔

Anthony Cooke

Anthony Cooke

2. Juni 2026, 18:13:29

Hmm, das ist mal was Besonderes. Die Farbe leuchtet wie altes Gold in der Tasse 🍂 Zuerst rieche ich etwas Leder, ganz weich, fast wie ein gealterter Sattel. Dann kommt diese wärmende Muskatnuss-Note, ganz dezent. Beim ersten Schluck... man, das ist herausfordernd! Ein Hauch von Pfeffer, dann diese... naja, "Rancio"-Note, wie bei einem alten Bier, das man im Keller vergessen hat. Aber dann: Butterscotch! Süß, cremig, fast wie eine Soße für... keine Ahnung, für alles? Die Bittermandeln am Ende sind eigenartig, erinnern mich an selbstgemachten Walnusswein von Oma. Und dieser leichte Balsamicoteil... seltsam, aber irgendwie passend. Als hätte jemand trockenen Apfelmost mit Pinienharz vermischt. Weißte, diese Flasche ist ein Abenteuer. Mal schroff, mal elegant. Ein richtiger Whacky Malt Whisky, der Spaß macht, auch wenn er einem manchmal eine Nase dreht 🤪 Erinnert mich ein bisschen an diese ultra-rare Edelabfüllung, die nur für Japan war... nur eben ganz anders. Ein trinkbares Kunstwerk mit Charakter. Prost!

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