Whiskyspace Deutschland 1828
23. Juni 2026, 14:25:07
Ah, der erste Schluck – da ist so’n zartes Süßchen im Hintergrund, fast wie ein Hauch von Vanille und ein bisschen Apfel, aber nicht zu aufdringlich. Die Textur fühlt sich irgendwie cremig an, fast wie ein zarter weißer Wein, der über die Zunge gleitet. Dann kommt dieser Rauch, nicht zu viel, aber präsent, fast wie ein kleiner Lagerfeuer-Abend am Strand. Irgendwo zwischen Asche und ein bisschen Maschinenöl, aber nicht unangenehm, eher wie ein alter, vertrauter Geruch. Die Kohlenstoffnote (67ppm?) gibt dem Ganzen so’n leicht mineralischen Touch, fast wie feiner Sand zwischen den Zehen. Die Süße kommt dann mit ein bisschen Frucht – Ananas und Äpfel, aber nicht zu dominant. Ein Hauch von Karamellbonbons (Gummi-Bärchen?) und ein bisschen Holz, als ob man in einem alten Schrank mit Textilien und etwas Fettigem stöbert. Der Abgang zieht sich recht lange hin, fast ein bisschen klebrig, aber irgendwie zusammenhängend. Alles in allem: nicht der expressive Typ, aber mit viel Liebe gemacht. Man merkt, da steckt mehr dahinter, als man denkt, auch wenn’s nicht der tiefste Tropfen ist. Passt perfekt zu einem gemütlichen Abend auf dem Sofa mit ’nem Stückchen Schokolade daneben 😊




















