Banff 1975 29 Jahre Single Malt Whisky

Banff

Ost-Highlands · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Marke
Banff
Alter
29 Jahre
Alkoholgehalt
46%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Banff
Destillationsjahr
1975
Abfülljahr
2004

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:494,60 €(2024-02-28)

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Die Banff Destillerie, die erste unter diesem Namen, wurde 1824 von James McKilligan & Co. an der Banff Bay in Inverboyndie gegründet. Das Eigentum wechselte 1837 an Alex Mackay, dann 1852 an James Simpson Sr. und Jr. 1863 errichtete James Simpson Jr. eine neue Anlage in Inverboyndie mit optimaler Anbindung an die Great North of Scotland Railway und Zugang zum hochwertigen Quellwasser der Fiskaidly Farm. Die Destillerie erlitt mehrere Katastrophen. Am 9. Mai 1877 zerstörte ein verheerender Brand den Großteil der Anlage, nur die Lagerhäuser blieben verschont. Bis Oktober 1877 baute Simpson wieder auf und nahm den Betrieb wieder auf, wobei eine Feuerwehr vor Ort gehalten wurde. 1921 verkaufte die Familie Simpson einen Teil an die Mile End Distillery Company in London. 1932 erwarb eine Tochtergesellschaft der Distillers Company Ltd. die gesamte Destillerie für £50.000 und stellte die Produktion sofort ein. Am 16. August 1941 zerstörte ein deutscher Junkers Ju 88 Bomber das Lagerhaus Nr. 12 und verbrannte viele Whiskyfässer, wobei die örtlichen Wasservorräte kontaminiert und nach Berichten Vieh vergiftet wurden. Reparaturen begannen im Winter 1941, aber 1943 beschlagnahmte die RAF 248 Squadron das Gelände, das bis zum Kriegsende besetzt blieb. Die Nachkriegsrestaurierung endete tragisch am 3. Oktober 1959, als eine Brennbläsenaexplosion während Reparaturen die Ausrüstung zerstörte und die Destillerie beschädigte, was eine Geldstrafe von £15 wegen Sicherheitsverstößen nach sich zog. Der Betrieb wurde wieder aufgenommen, aber die Destillerie schloss 1983 endgültig. Bis Ende der 1980er Jahre wurden die meisten Gebäude abgerissen; das letzte Lagerhaus fiel am 11. April 1991 einem Feuer zum Opfer.

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Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 9 Notizen Einloggen zum Bewerten
brownbear992

brownbear992

6. Juni 2026, 05:24:57

Hmm, dieser hier ist ja schon was ganz Besonderes. Schon beim Einschenken fällt die leuchtend bernsteinfarbene Tönung auf. In der Nase sofort dieses warme Bienenwachs, ganz klar, und dahinter eine orange Marmelade, fast wie Quittengelee. Etwas Mineralisches kommt auch durch, erinnert mich an Kreide oder alten Kalkstein. Im Mund fühlt er sich schön rund an, fast schon ölig. Die Zitrusnoten – Mandarine und Tangerine – sind frisch und hell, aber nicht zu laut. Ein Hauch von schwarzem Tee, Earl Grey, und etwas Erdiges, so wie feuchte Walderde nach dem Regen. Der Abgang ist recht lang und bleibt angenehm wachsig, mit einem leichten Schimmer von altem Metallputzmittel. Hmm, und etwas Paraffin? Kommt halt so rüber. Insgesamt ein stilles, etwas altmodisches Profil, das mich an eine alte Holztruhe im Dachboden erinnert. Lecker. 🙂

SwiftExecution

SwiftExecution

5. Juni 2026, 10:36:53

Also, ich hab mir grad eine 2007er Flasche aufgemacht. Ganz klar, hell und mit Mineralik – man schmeckt es sofort. Orange und Honig, wie frische Mandarinen, und dann auch etwas Erdiges, fast wie loser Earl Grey Tee. Im Nachhall kommt mehr Wachs, so eine Bienenwachs-Note, die sich über die Jahre richtig entfaltet hat. Dieses Baby ist in der Flasche einfach rund und wachsig geworden, das ist schon bemerkenswert. Es erinnert mich ein wenig an Quittengelee, mit einem Hauch von Paraffin. Der Abgang ist lang, und zwischendurch blitzt immer wieder diese Zitrusfrische auf. Irgendwie fühlt es sich an, als hätte es sich in Richtung Clynelish entwickelt. Die Zitrusnoten und das Wachs kann man nicht übersehen – fast wie eine alte Zigarrenhumidor, wenn man das Glas leert. 🔥

Justa0reo

Justa0reo

27. Mai 2026, 05:40:52

Hmm, ich hab da mal meine alten Notizen wieder hervorgekramt… beim ersten Nase sofort Kreide und so ein alternder Metallpoliergeruch – total Old School. Dann kommt da Wachs durch, wie von alten Humidoren, gemischt mit Mandarine und Orangenhonig. Der Gaumen? Quittengelee und ganz kurz Humus, fast ein bisschen erdig. Viel Bienenwachs, und irgendwie … es erinnert mich plötzlich an Clynelish, weiß nicht warum. Paraffin ist auch da. Und 2007 steht irgendwo im Kopf. Der Abgang ist kurz genug, aber das Ganze – man kann’s eigentlich nicht nicht bemerken. 😅

Bibi glazer | bs

Bibi glazer | bs

20. Mai 2026, 04:12:50

Riecht warm nach Honig, etwas Vanille und Holz 😊 Im Mund eher weich, leicht würzig, mit dunkler Frucht und bisschen Rauch. Der Abgang bleibt angenehm trocken und warm, macht echt gemütlich.

Jennie_Baddie🍒

Jennie_Baddie🍒

11. Mai 2026, 20:11:33

Ach, dieser Whisky ist was Besonderes! 🔥 Er schmecht so rauchig und warm, fast wie ein Lagerfeuer im Winter. Dazu kommt eine süße Note von Honig 🍯 und ein bisschen Fruchtigkeit, vielleicht Äpfel oder Birnen. 🍎🍐 Gewürze wie Muskat und Nelken sind auch da, ein wenig scharf aber angenehm. Der Nachgeschmack ist lang und cremig, einfach köstlich! 😋 Manchmal denke ich, er hat auch etwas Holziges, wie Eiche oder so. Holzig und rund. 🌳 Insgesamt ein Whisky zum Genießen, nicht nur zum Trinken. Prost! 🥃

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