Ardbeg Private Bottling 1994 23 Jahre Single Malt Whisky

Ardbeg

Islay · Vereinigtes Königreich

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Whisky-Informationen

Marke
Ardbeg
Alter
23 Jahre
Alkoholgehalt
56%
Volumen
700 ml
Kategorie
Single Malt Whisky
Destillerie
Ardbeg
Destillationsjahr
19.05.1994
Abfülljahr
03.07.2017
Fasstypen
Sherry Hogshead

Preis

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Kürzliche Historie

Niedrigster Preis:756,85 €(2024-02-28)

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Die Ardbeg Destillerie, eingebettet in die raue Südküste der Insel Islay, brennt seit 1798 einige der weltweit torfigsten Single Malt Scotch Whiskys, wobei die kommerzielle Produktion 1815 begann. Während eines Großteils ihrer frühen Geschichte diente der intensiv rauchige Charakter von Ardbeg als Rückgrat für renommierte Blended Whiskys und wurde selten als Single Malt abgefüllt. Im Jahr 1886 beschäftigte die Destillerie 60 Arbeiter und produzierte jährlich 1.364 Liter. Nach Produktionsstopp 1981 stand Ardbeg einer ungewissen Zukunft gegenüber, bis zur Wiederauferstehung 1989 unter Hiram Walker, die mit begrenzter Kapazität bis 1996 fortgesetzt wurde. Der entscheidende Moment erfolgte am 25. Juni 1997, als Glenmorangie plc die Destillerie erwarb und bis 1998 massiv in die vollständige Restaurierung investierte. 2004 erwarb LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton) Glenmorangie plc und integrierte Ardbeg in die weltweit größte Luxusgruppe. Unter der visionären Leitung von Stuart Thomson (1997-2006) und anschließend Michael „Mickey“ Heads ab dem 12. März 2007 – einem einheimischen Islay-Bewohner und ehemaligen Jura-Destillerie-Manager, der seine Karriere bei Ardbeg begann – erblühte die Destillerie. Der Name Ardbeg leitet sich aus dem Gälischen „Àrd Beag“ („kleine Höhe“) ab, wurde aber auch als „große Höhe“ interpretiert, was seinem hohen Ansehen entspricht. Heute produziert Ardbeg mit voller Kapazität etwa 1,4 Millionen Liter jährlich, unter Verwendung von in Port Ellen Maltings zu 50-55 ppm getorfter Gerste und Wasser aus dem Loch Uigeadail. Die Destillerie hat durch das 2000 gegründete Ardbeg Committee mit über 120.000 Mitgliedern weltweit einen Kultstatus erreicht. Kernexpressionen sind der Flagship Ten Years Old (berühmt für seine perfekte Balance aus Torf, Süße und Komplexität), Uigeadail (benannt nach dem See, Sherry-Fass-Finish), Corryvreckan (nach dem berühmten Whirlpool benannt), An Oa und Wee Beastie. Ardbeg verkörpert Islays ungezähmten Geist – medizinischer Torfrauch, salzige Meeresbrise, Zitrusnoten und dunkle Schokolade – und ist das Inbegriff des „Torfmonsters“, das von Kennern weltweit verehrt wird.

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Geschmacksprofil

Dried FruitDried Fruit
HoneyHoney
Dark ChocolateDark Chocolate
NutsNuts
PepperPepper
CaramelCaramel
OrangeOrange
RaisinsRaisins
SpicesSpices
Candied FruitCandied Fruit

Verkostungsnotizen & Bewertungen

1-5 von 8 Notizen Einloggen zum Bewerten
Nooblet

Nooblet

27. Mai 2026, 13:40:33

Wow, das ist mal ein intensiver Tropfen! 🤯 Zuerst trifft mich eine Welle von Rauch und Meer – als ob man direkt am Kohleofen am Hafen steht. Riecht nach getrocknetem Meeresgras und einem Hauch von Teer. Im Mund ist es dann richtig direkt: kräftiger Pfeffer, salzige Mandeln und dieser rauchig-erdige Charakter, fast wie feuchte Steine nach dem Regen. Ganz hinten blitzt sogar eine überraschende Zitrusnote auf, so eine Limettensäure. 🍋 Die Textur ist fast schon cremig, verbindet sich mit einem langen, rauchigen Abgang. Man schmeckt förmlich das Salzwasser und gerauchtes Fleisch. Ein echter Kraftprotz, der nichts versteckt – muss man mögen! Wenn man auf diese klassische, salzige Rauchbombe steht, ist das genau richtig. 👍

NotAntwan

NotAntwan

27. Mai 2026, 07:35:02

Mann, das Zeug macht genau das, was auf der Dose steht. Richtig klassisch, halt. Der erste Schluck fühlt sich an wie ein kräftiger Luftzug aus einem alten, teerigen Kamin, irgendwo an der Küste. Richtig nach Rauch, Asche und... ja, nasse Teersole? Dazu kommt sofort diese salzige Brise, fast wie rohes Meerwasser und nasses Tauwerk. Überraschend ist dann ein Hauch von Zitrone und Birne, der da durchschimmert. Im Verlauf wird's dann etwas cremiger, mit Noten von gebrannten Rosinen, dunklem Kuchen und etwas Marzipan. Ein bisschen Sherry-Einfluss schimmert da auch noch durch, was ich eigentlich ganz nett finde. Der Abgang ist lang, rauchig und salzig, mit einem Hauch von Pfeffer. Einfach ein unkompliziertes, aber ordentliches Rauchmonster. 🐟💨

ITsTime01

ITsTime01

22. Mai 2026, 05:32:48

Mmm, der erste Schluck… 🥃 richtich rauchig, fast wie ein Lagerfeuer am Strand. Dann kommt was Süßes, so karamelliges Toffee und ein Hauch von reifen Birnen. Die Eiche schmeckt man auch, aber ganz sanft, mit so ner mildn Würze. Am Gaumen schön weich, fast ölig, und dann dieser lange, warme Abgang mit bisschen dunkler Schokolade und Nuss. Kein bisschen sprittig, total rund. 😋 Genau mein Ding, wenns draußen kalt is.

James Clark

James Clark

15. Mai 2026, 09:30:21

Riecht erstmal schön malzig, bisschen Honig und reife Früchte 🍯 Am Gaumen warm, leicht würzig, mit Eiche und etwas Rauch. Der Abgang bleibt angenehm lang, trocken und gemütlich. Passt gut für einen ruhigen Abend 🙂

David

David

8. Mai 2026, 10:11:04

Also, die Nase: erstmal voll rauchig, wie ein Lagerfeuer am Abend 🌲... und dann kommt eine zarte Vanille und etwas Zitrus hervor, sehr interessant. Im Gaumen: wow, überraschend weich für die Rauchigkeit. Etwas Honig und eine leichte Würze, die im Hintergrund kitzelt. Der Abgang: bleibt lang, aber nicht zu dominant. Würzig, ein Hauch von dunkler Schokolade? 🍫 Insgesamt: ein guter Allrounder. Geht so, naja, echt lecker! 👌

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